Studien

Die SES erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für die politische und öffentlichen Meinungsbildung. Hier finden Sie die jüngsten, mit externen wissenschaftlichen Institutionen realisierten SES-Studien zum Herunterladen oder Bestellen.


SES-Studie «Beschäftigungseffekte des geordneten Atomausstiegs in der Schweiz»

Überprüfung Kostenstudie 2016

Mai 2017 - Die SES hat eine Prüfung der Kostenstudie 2016 (KS16) sowie der für die KS16 relevanten Terminplanung im Entsorgungsprogramm 2016 (EP16) vorgenommen resp. für die technischen und kostenplanerischen Teile des KS16 durch das Öko-Institut Darmstadt vornehmen lassen. Im Weiteren hat die SES die Überlegungen des unabhängigen Ökonomen Kaspar Müller beigezogen, um die provisorischen Beiträge in die Stenfo und das heutige Beitragsregime zu beurteilen.


Studie «Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien»

Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien

April 2017 - Die Studie «Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien», erstellt von econcept, macht Aussagen zu den Auswirkungen einer konsequenten Energiewende im Vergleich zur Fortsetzung der aktuellen Energiepolitik.


SES-Studie «Beschäftigungseffekte des geordneten Atomausstiegs in der Schweiz»

Neue Reaktorkonzepte - Eine Analyse des aktuellen Forschungsstands

April 2017 - Das Öko-Institut Darmstadt hat im Auftrag der SES den gegenwärtigen Entwicklungsstand verschiedener Reaktorkonzepte der «nächsten Generation» analysiert (Schnelle Brutreaktoren, Hochtemperatur-Reaktoren, Salzschmelze-Reaktoren und kleine, modulare Reaktoren). Keines dieser Reaktorkonzepte konnte – trotz teilweise bereits jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung - bisher erfolgreich am Markt etabliert werden.


SES-Studie «Beschäftigungseffekte des geordneten Atomausstiegs in der Schweiz»

Beschäftigungseffekte des geordneten Atomausstiegs in der Schweiz

November 2016 - Die Studie, welche die ZHAW Wädenswil im Auftrag der SES verfasst hat, vergleicht die Beschäftigungseffekte der Atomausstiegsinitiative mit jenen der Energiestrategie 2050 und dem energiepolitischen Status quo. Das Resultat: Die Annahme der Atomausstiegsinitiative am 27. November 2016 generiert innert kürzester Zeit 5'000 bis 6'000 neue Arbeitsplätze.


SES-Studie «Reduktion der Sicherheitsmargen von Alt-AKW. Der Fall Beznau»

Reduktion der Sicherheitsmargen von Alt-AKW. Der Fall Beznau

Januar 2016 - Die Studie des renommierten Nuklearexperten Yves Marignac vom World Information Service on Energy WISE-Paris zeigt am Beispiel des AKW Beznau exemplarisch, wie die Sicherheitsmarge eines Atomkraftwerks nach 40 Jahren Laufzeit schwindet. Die Einschätzung des Zustands der Anlage wird zunehmend schwieriger, während Materialien altern und Gefahren tendenziell zunehmen oder neue erkannt werden. Die ursprüngliche Sicherheitsmarge mit Nachrüstungen zu erhalten, ist eine Illusion.


SES-Studie «Was Schweizer Strom wirklich kostet»

Was Schweizer Strom wirklich kostet

September 2015 - Nicht alle Kosten der Stromproduktion sind auf der Stromrechnung ausgewiesen. Bei der Atomenergie existieren zahlreiche «versteckte Kosten». Letzten Endes bezahlt die Gesellschaft in Form von Steuerzahlungen oder als Belastung für Menschen und Umwelt dafür.


SES-Position «Wärmepumpen»

Wärmepumpen: «Hohe Gesamteffizienz plus Betrieb mit naturemade star»

Oktober 2014 - Sowohl in der Schweiz als auch in Europa steigt der Einsatz von elektrischen Wärmepumpen als Heiz- und Warmwassersystem kontinuierlich an. Die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E. hat technische und fachliche Grundlagen zum Thema Wärmepumpen aufgearbeitet. Der Bericht zeigt Fakten und Gesprächsgrundlagen, welche die Umweltorganisationen WWF, Greenpeace und die SES bei ihrem Entscheid unterstützen, die 5/39 Wärmepumpen-Position «Hohe Gesamteffizienz plus Betrieb mit naturemade star» zu vertreten und zu koordinieren.


SES-Studie «Fossile Schweiz - Warum wir die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas reduzieren müssen»

Fossile Schweiz - Warum wir die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas reduzieren müssen

September 2014 - Wir Schweizerinnen und Schweizer zahlen jeden Monat mehr als 1 Milliarde Franken für Erdölprodukte und beziehen Rohöl aus den muslimischen Ländern Libyen, Kasachstan, Nigeria, Algerien und Aserbaidschan, die immer wieder von politischen Krisen erschüttert werden. Wenn es uns gelingt, einen Teil dieses Geldes in Effizienz und erneuerbare Energien umzuleiten, können wir unsere fossile Abhängigkeit reduzieren, lokale KMUs stärken und die Schweizer Versorgungssicherheit erhöhen.


SES-Studie «Kantone - Treiber und Gewinner der Energiewende»

Kantone - Treiber und Gewinner der Energiewende

Juni 2014 - Im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) den Energieverbrauch und daraus abgeleitet den Mittelabfluss der Schweizer Kantone berechnet. Jedes Jahr fliessen knapp 13 Milliarden Franken aus der Schweiz ins Ausland - pro Kopf 1’622 Franken. Bis 2050 wird - wenn wir nichts ändern - der kumulierte Mittelabfluss je nach Preisentwicklung der fossilen Ressourcen zwischen 358 und 582 Milliarden Franken betragen.


SES-Studie «Risiko Altreaktoren»

Risiko Altreaktoren Schweiz

Februar 2014 - Die Schweizer Kernkraftwerke, insbesondere die Anlagen in Mühleberg und Beznau, gehören europaweit zu den ältesten Anlagen, ja sogar weltweit. Die  Reaktoren weisen fortgeschrittene Alterungsprozesse aus, welche die ursprünglich bestehende Sicherheit stetig reduzieren. Die Anlagen, konzipiert und erbaut in den 60er- und 70er-Jahren, sind weit entfernt vom heutigen Stand von Wissenschaft und Technik.


SES-Studie «Atomvollkosten – Was der Atomstrom wirklich kostet»

Atomvollkosten – Was der Atomstrom wirklich kostet

November 2013 - Die Kostenfrage ist ein zentraler Punkt in der Diskussion rund um die Energiewende, wobei das Argument des billigen Atomstroms noch immer verwendet wird. Mit dieser Studie blickt die Schweizerische Energie-Stiftung SES zurück und schätzt die vollen Kosten dieses nuklearen Abenteuers ab. Fazit: Atomstrom ist teuer. Die «wahren» Atomstromkosten liegen inkl. der heute ausgewiesenen Gestehungskosten je nach Szenario bei 16, 36 oder 59 Rappen pro Kilowattstunde.


SES-Studie «Kosten der (Nicht-)Energiewende»

Kosten der (Nicht-)Energiewende

Juni 2013 - Die Studie «Kosten der (Nicht-)Energiewende» geht der Frage nach, unter welchen Rahmenbedingungen eine konsequente Energiewende wie viel kostet und ob sie allenfalls auch wirtschaftlich günstiger ist, als ein Festhalten am bisherigen Kurs. Die Studie untersucht in Anlehnung an die Energiestrategie 2050 den Zeitraum bis 2050 und berechnet zwei Kostenszenarien, die sich an die beiden Szenarien des Bundes «Weiter wie bisher» und «Neue Energiepolitik» anlehnen. Klar ist: Die wirtschaftlichen Vor- und Nachteile von energie-politischen Alternativen hängen entscheidend von der zukünftigen Preisentwicklung ab.


SES-Studie «85'000 Arbeitsplätze für die Schweiz»

85'000 Arbeitsplätze für die Schweiz

Oktober 2012 - Die Nutzung der einheimischen Potenziale für Energieeffizienz und erneuerbare  Energien (ohne Wasserkraft) kann bis 2035 rund 85’000 neue Arbeitsplätze schaffen – in der ganzen Schweiz. Die Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale und der Solarenergie dürfte dabei besonders grosse  Arbeitsplatzeffekte generieren. Ballungsräume und strukturschwache Regionen können von diesen wirtschaftlichen Impulsen besonders profitieren. Das sind hervorragende Bedingungen für die Entwicklung der lokalen und regionalen Wirtschaft und beste Voraussetzungen für Menschen, die auf der Suche nach guten Arbeitsbedingungen und hoher Zukunftssicherheit sind.


SES-Studie «Back-End-Kosten der Atomenergie»

Back-End-Kosten der Atomenergie

September 2012 - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat die Kostenstudien 2011 KS11 sowie die Rahmenbedingungen der Finanzierung von Stilllegung und Entsorgung der Schweizer Atomkraftwerke (Stilllegungs- und Entsorgungsfonds, Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung SEFV und Kernenergiegesetz KEG) analysiert. Fazit: Die Kosten werden unterschätzt, die Finanzierung ist nicht gesichert.


UWA-Broschüre «Strommix 2035 - 100 PRO einheimisch, erneuerbar, effizient»

Strommix 2035 - 100 PRO einheimisch, erneuerbar, effizient

August 2012 - Der Weg zur Strom-Souveränität mit einer 100 Prozent erneuerbaren Stromversorgung bringt für alle einen Gewinn – für das Klima, das Gewerbe sowie für den Denk- und Werkplatz Schweiz. Eine 100 Prozent erneuerbare Schweiz wird unabhängiger und sicherer. Wie das genau funktioniert, haben die Umweltorganisationen der Umweltallianz in der Broschüre Strommix 2035 100PRO – einheimisch, erneuerbar, effizient dargestellt.


100 PRO - Faktenblatt Versorgunssicherheit

100 PRO - Faktenblatt Versorgungssicherheit

Eine der wichtigsten Prämissen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist: egal auf welchen Strommix die Schweiz in Zukunft setzen wird, die Stromversorgung muss zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Die Vorstellung von einem Schweizer Strommix mit einem substanziellen Anteil an Photovoltaik löst bei vielen die Besorgnis aus, dass die unstete solare Stromproduktion das bislang hohe Niveau der Versorgungssicherheit gefährden kann. Doch diese Sorge ist unbegründet. Im Gegenteil: eine konsequente Umsetzung einer von der Umweltallianz geforderten 100% erneuerbaren Stromversorgung erhöht die Versorgungssicherheit.


100 PRO - Faktenblatt Stromeffizienz

100 PRO - Faktenblatt Stromeffizienz

Effizienz ist der Hebel zur Dampfung der Stromnachfrage und der Ausweg aus der Verschwendung. Heute wird in der Schweiz jede dritte Kilowattstunde verschwendet. Wenn es gelingt, die Effizienzpotenziale auszuschöpfen, dann müssen weniger Kilowattstunden produziert respektive weniger Kraftwerkskapazitäten zugebaut werden. Mengenmässig können gemäss Berechnungen der Umweltallianz bis 2035 19 TWh/a eingespart werden. Das ist 80% der zu ersetzenden AKW- Strommenge und ein Drittel des zukünftigen, erneuerbaren Strommix.


100 PRO - Faktenblatt Versorgunssicherheit

100 PRO - Faktenblatt Biomasse

Das bis zum Jahr 2035 zusatzlich zu heute nutzbare Stromerzeugungspotenzial aus nachhaltiger Biomasse (inklusive Effizienzsteigerung der Stromproduktion aus Abfall) liegt bei etwa 5.9 TWh. Damit würde sich die Stromproduktion aus Biomasse und Abfall von derzeit 2.4 TWh auf 8.3 TWh mehr als verdreifachen. Der Anteil am Schweizer Strommix liegt dann bei 13.1 Prozent. Sofern es erforderlich ist, sollte Strom aus Biomasse bedarfsgerecht eingesetzt werden – also z. B. dann, wenn kein Wind- und Solarstrom zur Verfügung steht. Um dies zu ermöglichen, müssen ggf. Gaszwischenspeicher eingebaut sowie bei eigentlich wärmegeführten Anlagen Wärmespeicher installiert werden.


100 PRO - Faktenblatt Photovoltaik

100 PRO - Faktenblatt Photovoltaik

Weltweit wird seit 2007 mehr Leistung aus Solarzellen zugebaut als aus Atomkraftwerken. Solarstrom ist unerschöpflich, umweltfreundlich und ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Stromversorgung der Schweiz und der Welt. Das realisierbare umweltverträgliche und sinnvolle Potenzial liegt bei bis zu 30 TWh. Bis 2035 können davon mindestens 15.6 TWh realisiert werden.


100 PRO - Faktenblatt Windenergie

100 PRO - Faktenblatt Windenergie

Die Windenergie leistete im Jahr 2010 einen Anteil von rund 0.1 Prozent an die gesamte Stromproduktion der Schweiz. Das bis 2035 nutzbare Stromerzeugungspotenzial aus Windkraft beträgt 1,5 TWh. Hunderte von Anlagen stehen auf der Warteliste der kostendeckenden Einspeisevergütung. Seit 2007 hat sich die Erzeugung von Strom aus Windenergieanlagen durch den Zubau von neuen Anlagen in der Schweiz vervierfacht.


100 PRO - Faktenblatt Wasserkraft

100 PRO - Faktenblatt Wasserkraft

In den letzten 60 Jahren hat sich die Stromproduktion aus Wasserkraft von 13 TWh (1952) auf über 35 TWh (2010) erhöht. Heute (2010) stammen rund 55 Prozent des in der Schweiz erzeugten Stroms aus der Wasserkraft. Diese Basis hat auch zukünftig Bestand. Die Wasserkraft wird den Grossteil der erneuerbaren Energie liefern, die die Schweiz benötigt. Das Zubaupotenzial, welches noch umwelt- und vor allem naturverträglich erschlossen werden kann, ist mit netto 1-1.5 TWh nicht unbedeutend, aber doch limitiert, denn mit Stand 2012 werden mehr als 95 Prozent des erschliessbaren Potenzials genutzt. Das Zubaupotenzial der Wasserkraft ist auch aus folgendem Grund limitiert: Bei Neukonzessionierungen der alten Werke, welche heute kein oder nur minimalstes Restwasser abgeben, müssen die Restwassermengen den Anforderungen des neuen Gewässerschutzgesetzes angepasst werden. Dadurch entfallen gemäss dem Bundesamt für Energie rund 1,4 TWh Strom.


100 PRO - Faktenblatt Geothermie

100 PRO - Faktenblatt Geothermie

Erdwärme ist eine emissionsarme, nachhaltige und in menschlichen Zeiträumen gerechnete unerschöpfliche Energiequelle. Hinzu kommt, dass sie nahezu ununterbrochen zur Verfügung steht und damit zur Erzeugung von Bandstrom resp. Winterstrom beitragen kann. Auf der Basis der aktuellen Kenntnisse gehen die Umweltorganisationen davon aus, dass Geothermie im Jahr 2035 rund 2.2 TWh pro Jahr Strom produzieren kann. Für 2050 schätzt der Bundesrat die Stromproduktion aus Erdwärme auf maximal 4.4 TWh pro Jahr – immer noch weniger, als Italien bereits heute produziert.


100 PRO - Faktenblatt Fracking

100 PRO - Faktenblatt Fracking

Gegenwärtig wird in mehreren Schweizer Kantonen nach Erdgas gesucht. Die Erschliessung neuer fossiler Ressourcen in der Schweiz stellt für die Energiewende jedoch ein unnötiges Hindernis dar. Global gesehen erschwert sie die Eindämmung der Klimaerwärmung und steht damit im Widerspruch zur Klimapolitik der Schweiz. Weltweit dürfen schon die heute verfügbaren Reserven bei weitem nicht verbrannt werden, wenn die Klimagrenze von maximal 2 Grad Celsius globaler Erwärmung eingehalten werden soll. «Fracking» (hydraulische Frakturierung) zieht eine noch grössere Gefahr für Mensch und Umwelt mit sich als die konventionelle Förderung von Erdgas.

Kontakt

Reto Planta

Reto Planta
Leiter Finanzen & Administration

044 275 21 21
E-Mail