Die Schweiz bleibt das Schlusslicht!

SES-Medienmitteilung 2. Mai 2013 - Vergangene Woche hat das EU-Projekt «EurObserv'ER» die aktuellen Daten der Photovoltaikproduktion 2012 in der EU veröffentlicht. Bereits zum zweiten Mal hat nun die Schweizerische Energie-Stiftung SES untersucht, wie die Schweiz bei der Produktion von Strom aus Windkraft und Photovoltaik im Vergleich mit dem europäischen Umland abschneidet. Leider hat sich seit dem Vorjahr wenig getan: Die Schweiz liegt nach wie vor abgeschlagen auf dem letzten Platz. Um die Grössenunterschiede der Länder zu berücksichtigen, wurde erneut die Stromproduktion pro EinwohnerIn betrachtet.

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40 Jahre sind genug!

SES-Medienmitteilung vom 9. April 2013 - Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-N) hat heute in einer Motion (13.3284) geregelte AKW-Laufzeiten beschlossen und schlägt ein Modell «40+10 Jahre» vor. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst den Willen der UREK-N, die Laufzeit zu beschränken, fordert aber aus Sicherheitsgründen gleichzeitig: 40 Jahre sind genug! - ohne Wenn und Aber.

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Kommentar der SES zum Bundesgerichtsentscheid AKW Mühleberg

Zürich, 28. März 2013

SES-Medienkommentar zum Bundesgerichts-Entscheid AKW Mühleberg

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES nimmt zur Kenntnis, dass alleine das ENSI über die Sicherheit unserer Atomkraftwerke urteilen soll und das AKW Mühleberg trotz nachgewiesenen Sicherheitsmängeln unbefristet weiterbetrieben werden darf. Dieser zwar nur formal juristische Entscheid bedeutet indirekt eine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung und befremdet zwei Jahre nach Fukushima.

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AKW Mühleberg hält vorsätzlichem Flugzeugabsturz nicht stand

Zürich, 22. März 2013 - SES-Medienmitteilung - Ein gezielter Einflug in ein Schweizer Atomkraftwerk ist für einen Piloten kein Problem. Würde ein solcher das AKW Mühleberg anvisieren, so wäre ein Super-GAU mit grosser Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert. Deshalb reicht der Anwalt Rainer Weibel im Namen von acht Personen ein Gesuch an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ein: Es soll dem AKW Mühleberg die Betriebsbewilligung entziehen, weil ein vorsätzlicher Flugzeugabsturz nicht beherrscht werden könnte.

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Verdichtete Stadt und öffentlicher Raum in der 2000-Watt-Zukunft

Medienmitteilung vom 20. März 2013 - In Bern treffen sich am Mittwoch rund 100 Teilnehmende zum 3. Kongress Stadt-Energie-Verkehr. Sie diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie weitere Schritte in Richtung 2000-Watt-kompatibles, sicheres und gesundes Leben machbar werden. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Wohnen, Ernährung, Verkehr und Freizeit. Damit bietet der Kongress einen einmaligen interdisziplinären Blick auf die Stadtentwicklung von morgen.

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Bundesrat will Pseudo-Ausstieg

Zürich, 6. März 2013 - SES-Medienmitteilung - Der Bundesrat hat heute beschlossen, dem Parlament die Energiestrategie 2050 als indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)» vorzulegen. Er will daran festhalten, die alten AKW «solange sicher» weiter zu betreiben. Damit nimmt das nukleare Risiko für die Schweizer Bevölkerung nach der Katastrophe in Fukushima perverserweise zu statt ab. Die Energiewende wird so auf Jahre hinaus behindert und verkommt zu einer Mogelpackung.

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Berner Regierung macht Kniefall vor der BKW

Zürich, 6. März 2013 - SES-Medienkommentar zum Gegenvorschlag der Berner Regierung betreffend Initiative «Mühleberg vom Netz»: Die Schweizerische Energie-Stiftung SES kritisiert den Entscheid, das uralte AKW Mühleberg bis 2022 laufen lassen zu wollen. «Reel handelt es sich dabei um einen Kniefall vor der BKW aus Angst vor möglichen Entschädigungszahlungen», sagt Jürg Buri, SES-Geschäftsleiter. Es geht nicht an, dass die Berner Regierung die Finanzen vor die Sicherheit der Bevölkerung stellt.

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BKW vernichtet weitere Millionen im Ausland

Das heutige Betriebsergebnis der BKW zeigt: Die energiepolitische Stossrichtung im Kanton Bern stimmt noch nicht. Gegen 340 Millionen CHF hat die BKW – die mit 52% dem Kanton Bern gehört - in den letzten zwei Jahren (2011: 230 Mio. CHF, 2012: 112 Mio. CHF) mit fossilen Kraftwerken im Ausland vernichtet. Dass dieses Geld nicht in erneuerbare Energien im Kanton Bern investiert worden ist, ist weder weitsichtig, noch nachhaltig. Mit den erwähnten Millionen hätte die BKW im Kanton Bern 50 Windturbinen aufstellen und mit deren Strom 85'000 Haushalte versorgen können. Hätte sie auf Photovoltaik gesetzt, so wären zu heutigen Preisen ca. 45'000 Haushalte mit dem Strom versorgt worden.

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Keine Stromnetze auf Vorrat

Medienmitteilung der Umweltallianz zur Konsultation Strategie Stromnetze - Die Schweiz hat eines der besten Stromnetze der Welt. Einen dringenden Ausbaubedarf gibt es für Greenpeace, Pro Natura, SES und WWF nicht. Erst mittelfristig sind Ausbauten nötig, wenn immer mehr dezentrale erneuerbare Kraftwerke die Grosskraftwerke ersetzen.

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Der Atomausstieg braucht ein Datum!

Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 - Die Allianz «Nein zu neuen AKW» hat beim BFE ihre Stellungnahme zur Energiestrategie 2050 eingereicht. Die Allianz begrüsst, dass keine Rahmenbewilligungen für neue AKW erteilt werden dürfen, und fordert eine klare Ausstiegsregelung für die bestehenden Atomkraftwerke.

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