Oktober-News aus Fukushima

17.10.2012 - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES setzt sich dafür ein, dass der Super-GAU in Fukushima nicht vergessen geht. Dank der japanischen Fachjournalistin Kaori Takigawa dürfen wir Ihnen Aktualitäten & Hintergründe aus Japan liefern. Für Fragen oder Anregungen stehen wir per oder telefonisch unter 044 275 21 21 gerne zur Verfügung.

******************************************************

Die Blog-Einträge im Juni:
1. Bisher über 600 vorzeitige Todesfälle durch Reaktorunfall
2. Über 42'000 Tonnen Atommüll ohne Mitspracherecht «entsorgt»
3. Zweite Schilddrüsen-Untersuchung zeigt deutlich schlechtere Resultate als im März 2012

4. Neue Kommission und neues Amt mit inakzeptablen Mitgliedern
5. Ehemalige Botschafter Japans in der Schweiz warnt vor Reaktor 4
6. Atomausstieg Japans: Unklarheiten
7. Ganz Japan spart immer mehr Strom
8. Dank KEV: Leistung eines grossen AKW innert zwei Monaten

weiterlesen

Forbidden Ground, Fukushima

Am Sonntag, 11. November, werden eine Million Menschen in Tokio gegen AKW demonstrieren. Mit der Veranstaltung in Bern wird die Solidarität mit den JapanerInnen gezeigt. Denn eines ist klar: Die Katastrophe von Fukushima darf nicht in Vergessenheit geraten. Die Zustände sind noch immer desolat und werden es noch lange bleiben. Bis Ende August 2012 ist die Anzahl offiziell anerkannter Todesfälle auf über 1000 angestiegen – die Opfer der ersten Tage post-Fukushima sind dabei nicht inbegriffen. Auch die Zahl der Schilddrüsenerkrankungen steigt deutlich: Bei 44% der Kinder wurden Veränderungen der Schilddrüse festgestellt. Ausserdem haben sich inzwischen bereits über 42'000 Tonnen radioaktive Abfälle angehäuft. Es ist wichtig, die Betroffenen nicht zu vergessen, sich solidarisch mit ihnen zu zeigen und insbesondere dafür einzustehen, dass eine Katastrophe dieses Ausmasses nie mehr passieren darf.

weiterlesen
1-2/2