Medienkonferenz «Der Entsorgungsnachweis muss weg!»
Medienkonferenz vom Montag, 29. November 2010 – Trotz erbrachtem Entsorgungsnachweis bleiben unzählige Fragen rund um die Schweizer Atommüllentsorgung unbeantwortet. Insbesondere auf die Langzeitprobleme bietet das Nagra-Konzept keine Antworten. Trotzdem will das BFE bereits nach einem geeigneten Standort suchen. Die SES und der regionale Widerstand wehren sich gegen das unsichere Nagra-Konzept und gegen das scheindemokratische BFE-Verfahren. Sie fordern den Bundesrat auf, den Entsorgungsnachweis aufzuheben und das Sachplanverfahren neu aufzugleisen.
Am 30. November geht die öffentliche Anhörung der Etappe 1 im Sachplanverfahren zu Ende. Knapp 4000 Personen haben die Möglichkeit ergriffen und Einsprache gemacht. Sie sagen: SO NICHT! und wehren sich damit gegen ein unsicheres Atommülllagerkonzept und gegen die verfrühte Standortsuche. Diese Unterschriften werden heute dem UVEK übergeben.
- Datum: Montag, 29. November 2010 von 10.30 bis 11.00 Uhr
- Übergabe: Montag, 29. November 2010, 11.45 Uhr beim Bundeshaus Nord
- Ort: Politforum Käfigturm, Marktgasse 67, Bern
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Legende: «Der Entsorgungsnachweis muss weg!», so lautet die Forderung der SES und der sechs potenziellen Atommülllager-Standortregionen (auf dem Bild von links nach rechts: Sabine von Stockar, SES / Luca Fasnacht, Zürcher Weinland / Elisabeth Burgener, Bözberg / Guido Dillier, Wellenberg / Martina Munz, Südranden / Susanne Rihs-Lanz, Nördlich Lägeren / Urs Huber, Jura Südfuss).
Foto: Tomas Wüthrich
Weitere Bilder:
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» Weitere Infos: Sabine von Stockar, Projektleiterin Atommüll, Mobile: 079 223 56 86 oder
» Vortrag Sabine von Stockar
» Vortrag Martina Munz / Vortrag ganzer Text