Energie und Umwelt - Nr. 3 September 2002: Klima-Pakt mit der Wirtschaft: Warme Luft

  • Biogasanlagen: Power vom Bauer
  • Klimaschutz: Economiesuisse produziert warme Luft
  • Atomausstieg als Motor für Klimaschutz nutzen

Inhaltsverzeichnis:


Biogasanlagen: Power vom Bauer

In der Schweizer Landwirtschaft schlummert ein grosses Potenzial zur Energieproduktion in Biogas-Anlagen. Tausend Bauernhöfe könnten den Strombedarf einer Stadt wie Biel decken. Doch das Bundesamt für Energie zögert einmal mehr.


Klimaschutz: Economiesuisse produziert warme Luft

Mit einer Energieagentur will die Wirtschaft ihren CO2-Ausstoss freiwillig senken. Seit bald vier Jahren besteht dafür die gesetzliche Grundlage. Doch bis jetzt produzierte die so genannte Energie Agentur der Wirtschaft (EnAW) bloss warme Luft.


Atomausstieg als Motor für Klimaschutz nutzen

Der schweizerische Verbrauch an fossilen Energien erreichte 2001 einen neuen Höchstwert. Wenn die Schweiz ihre Klimaschutzverpflichtungen erfüllen will, braucht es Taten statt Worte. Der Atomausstieg kann zum Motor für wirksamen Klimaschutz werden.


Rio + 10: Von Nachhaltigkeit keine Spur

Vor zehn Jahren am Erdgipfel von Rio übernahmen die Industrieländer die Hauptverantwortung für den globalen Kurswechsel. Seither widersprach die rücksichtslose Globalisierungspolitik allen Geboten der Nachhaltigkeit.


Benzinsparen mit Vollgas

Ein sparsames Auto schont Umwelt und Ölvorräte, aber allein schon mit der richtigen Fahrtechnik lässt sich der Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Und dies ohne zu schleichen! ENERGIE & UMWELT sagt, worauf man beim Autokauf und beim Fahren achten muss.


Dieselstrategie ist kein Königsweg

Die einen feiern den Dieselmotor als geniales Mittel zur CO2-Minderung, die anderen verteufeln ihn. Was ist von einer Diesel-Strategie zu halten? Der Physiker Rüdiger Paschotta wägt Vor- und Nachteile ab und zeigt, worauf es ankommt.


SES-Podium: Atomausstieg aus Frauensicht

Anlässlich der SES-Jahresversammlung fand unter dem Titel "Atomausstieg aus Frauensicht" ein Podiumsgespräch statt. Es diskutierten: Nationalrätin Elvira Bader, alt Nationalrätin Rosmarie Bär, Ständerätin Vreni Spoerry und Nationalrätin Ursula Wyss.


Die Folgen des Uranabbaus in Nordamerika

Das Uran für die Schweizer Atomkraftwerke stammt vor allem aus Gebieten, die von UreinwohnerInnen bewohnt werden; zum Beispiel aus den Reservaten der Indianer. Jede indianische Familie beklagt Todesfälle. Ein Report von Helena Nyberg von Incomindios.


SES sagt Ja zum EMG: Nachbesserungen müssen folgen

Die SES sagt ja zum Elektritätsmarktgesetz. Das Gesetz hat jedoch Mängel, die nachgebessert werden müssen. Dazu gehören die Erhöhung der Transparenz im Stromhandel und die Schaffung einer starken staatlichen Regulationsbehörde.


Volksinitiative Antennenmoratorium: Antworten auf die Kritik

Im März 2002 hat ein politisch unabhängiges Initiativkomitee die Volksinitiative Antennenmoratorium lanciert. Der Initiativtext, so die Kritik von verschiedener Seite, sei viel zu moderat ausgefallen. Ein Initiant nimmt Stellung.


Leserbrief: Der Schüler Simon Geiger schreibt den AKW-Betreibern
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