SES-Fachtagung 2015

Freitag 3. Juli 2015 in Bern: «Energiewende aus Mietersicht - Eine Auslegeordnung». Die Tagung beleuchtet die Folgen energetischer Sanierungen für die Mieter, die Hemmnisse für die Vermieter und sucht nach fairen Lösungen.

Die diesjährige SES-Fachtagung vom 3. Juli 2015 im Hotel Bern in Bern führt - in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverband SMV - die bisher getrennt diskutierten Themenbereich Energiewende und Erhöhung der Wohnkosten zusammen.

Energetische Sanierungen von Gebäuden müssen beschleunigt werden, denn die Energiewende ist eine Notwendigkeit. Auch MieterInnen (und VermieterInnen) müssen ihren Teil beitragen. Dazu braucht es allerdings energetische Sanierungen mit einer fairen Verteilung der Kosten und Wirkungen, dies vor allem bei Mieterwechsel. Damit dies wiederum gelingt, ist eine Auslegeordnung der möglichen Hemmnisse und Erfolgsfaktoren sinnvoll. An diesem Punkt möchte die Fachtagung ansetzen. Die SES-Fachtagung 2015 sucht zusammen mit namhaften ReferentInnen und ExpertInnen nach Lösungsansätzen.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 93 - April 2015

  • SES-Fachtagung: Energiewende aus Mietersicht – Eine Auslegeordnung
  • Stromsparen geht doch
  • Die Energiewende braucht jetzt Ihre Stimme
  • Atommüll-Blog nuclearwaste.info
  • Quarks & Co: Fukushima - Ende nicht in Sicht
  • Jahrestagung 2015 des energie-cluster.ch

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Energiekommission verschlechtert die Bedingungen für sauberen Strom

Zürich, 2. April 2015 - SES-Medienkommentar: Die Energiekommission des Ständerates (UREK-S) hat diese Woche mit den Beratungen der Energiestrategie begonnen. Erste und wichtige Entscheide zu Verbrauchszielen und zur Förderung der erneuerbaren Energien wurden heute publiziert. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES kritisiert die getroffenen Entscheide.

Die Kommission will dezentralen Produzenten die erneuerbare Stromproduktion erschweren. In diesem Bereich hatte der Nationalrat Vereinfachungen und Verbesserungen beschlossen (Art. 17/19/21), welche die UREK-S nun wieder rückgängig machen will.

Auch die UREK-S will keine Zubauziele für erneuerbaren Strom festlegen. Die Mehrheit der Kommissionsmitglieder redet wie der Nationalrat lieber von unverbindlichen «Richtwerten». Zusätzlich wurden diese Richtwerte weiter nach unten korrigiert.

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Unterstützung der Grosswasserkraft nicht auf Kosten von neuen Erneuerbaren

Zürich, 30. März 2015 - SES-Medienmitteilung: Heute Nachmittag darf die Stromwirtschaft (gehört zu 85% den Kantonen und Städten) bei der ständerätlichen Energiekommission ihre Forderungen vortragen. Unter dem Stichwort «Rettung der Grosswasserkraft» werden verschiedene Vorschläge an die UREK-S herangetragen.

Auch die AEE SUISSE hat soeben ihre Vorschläge publik gemacht. Ihr Modell heisst «Differenzkostenentschädigung mit Ausschreibungsverfahren». Wasserkraftwerke, die nicht über die KEV gefördert werden, deren Strom nicht an im Monopol gefangene Kunden verkauft wird (in diesem Fall können die Gestehungskosten verrechnet werden) und deren Gestehungskosten aufgrund Bau- oder Erneuerungsinvestitionen über den aktuellen Marktpreisen liegen, sollen die Differenz zwischen Marktpreis und den effektiven Gestehungskosten vergütet erhalten. Das ganze soll befristet sein und es gilt, sicherzustellen, dass damit nicht die ebenfalls unrentablen AKW quersubventioniert werden können. Wenn diese nicht mehr rentieren, sollen sie stillgelegt werden. Ein künstliches Verlängern der Laufzeiten auf Kosten der Stromkonsumenten oder des Bundes widerspricht diametral dem erklärten Atomausstieg. Aus Sicherheitsgründen sind Laufzeiten von mehr als 40 Jahre sowieso fahrlässig.

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Haftpflichtversicherung für AKW bleibt lächerlich tief

Zürich, 25. März 2015 - Medienkommentar zur Totalrevision der Kernenergie-haftpflichtverordnung: Heute verabschiedete der Bundesrat die Totalrevision der Kernenergie-haftpflichtverordnung. Diese regelt den Vollzug des Kernenergiegesetzes, das eine Deckungssumme von 1,2 Milliarden Euro (mit heutigem Wechselkurs: rund 1,3 Milliarden Schweizer Franken) pro AKW vorschreibt. Die heute verabschiedete Verordnung reduziert die Deckung durch Privatversicherer neu auf 500 Millionen Schweizer Franken. Der Rest wird vom Bund übernommen. In Hinblick auf die Alterungsrisiken des Schweizer AKW-Parks mit dem weltweit ältesten AKW (Beznau I) wurde es den Privatversicherern bei diesen 1,2 Milliarden offenbar zu heiss.
Die Haftpflichtversicherung der Schweizer AKW ist angesichts der möglichen Schäden lächerlich tief: ein GAU kostet gemäss Schätzungen des Bundes zwischen 88 und 8000 Milliarden Schweizer Franken. Die Kosten in Fukushima werden heute mit rund 200 Milliarden Dollar veranschlagt.

Kommt es in der Schweiz zu einem AKW-Unfall, wird die Bevölkerung die Kosten tragen müssen. Aufgrund der fehlenden Versicherungsdeckung kommt die Regelung des Bundesrates einer indirekten Subvention gleich. Atomstrom ist und bleibt künstlich verbilligt.


Weitere Auskünfte:
Sabine von Stockar, SES-Projektleiterin Strom&Atom
Telefon: 079 223 56 86
Mail:

Strategie Stromnetze: SES-Stellungnahme

Zürich, 16. März 2015 - SES-Stellungnahme: Parallel zur Energiestrategie 2050 erarbeitet der Bund die Strategie Stromnetze mit dem Ziel, «Engpässe» zu beseitigen und das Übertragungsnetz rascher auszubauen. Das ist unnötig, meint die SES und lehnt es daher auch ab, dass Stromleitungen «nationale Bedeutung» erhalten. Die Vernehmlassung für den Gesetzesentwurf zur Strategie Stromnetze endet heute, die SES nimmt an der Vernehmlassung teil.

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Strategie Stromnetze: Neue Hochspannungs-leitungen für noch mehr Stromhandel und mehr Dreckstromimporte?

Zürich, 16. März 2015 - SES-Medienmitteilung: Parallel zur Energiestrategie 2050 erarbeitet der Bund die Strategie Stromnetze mit dem Ziel, «Engpässe» zu beseitigen und das Übertragungsnetz rascher auszubauen. Das ist unnötig, meint die SES und lehnt es daher auch ab, dass Stromleitungen «nationale Bedeutung» erhalten. Was im Gesetzesentwurf fehlt, ist die Differenzierung der Funktionalität des Stromnetzes: Kommen die Engpässe durch den kommerziellen Stromhandel oder die Versorgungssicherheit zustande? Solange das nicht klar ist, ist wenig Akzeptanz für neue Leitungen zu erwarten. Der Gesetzesentwurf ist bis 16. März in der öffentlichen Vernehmlassung.

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Lenkungssystem: Stossrichtung stimmt, aber...

Zürich, 13. März 2015 - SES-Medienmitteilung: Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassung zu einem neuen Verfassungsartikel für ein Klima- und Energielenkungssystem (KELS) eröffnet. Im Rahmen der Energie-strategie 2050 soll das Fördersystem ab 2021 schrittweise von einem Lenkungssystem abgelöst werden. Die SES begrüsst diese Stossrichtung grundsätzlich. Allerdings sind die Abgabesätze zu schwach und der Verzicht auf eine Treibstoffabgabe ist verfehlt. So lassen sich die Energie- und Klimaziele des Bundesrates kaum erreichen.

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Energiewende: Der Blick aufs Ganze

Zürich, 11. März 2015 - SES-Medienmitteilung / offene E-Mail an die Mitglieder der Energiekommission des Ständerates:

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat den Mitgliedern der Energiekommission des Ständerates (UREK-S) heute eine offene E-Mail geschrieben. Die ParlamentarierInnen der UREK-S werden am 30. März mit der Detailberatung der Energiestrategie 2050 beginnen.

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SES-Studie: Kantone - Treiber und Gewinner der Energiwende

Kantone - Treiber und Gewinner der Energiewende

Energieverbrauch und Mittelabfluss durch den Energieimport

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