Energiekommission zieht der Energiestrategie wichtige Zähne und verzichtet auf die Begrenzung des nuklearen Unfallrisikos

Medienmitteilung, Zürich, 26. August 2014  – Die Energiestrategie 2050 ist nach den Vorberatungen bereit für den Nationalrat. Für die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat die Energiekommission des Nationalrates (UREK) dem Paket des Bundesrates wichtige Zähne gezogen, etwa die Verbrauchsziele, und es verpasst, die nuklearen Risiken nach Fukushima zu begrenzen. Jetzt muss der Nationalrat nachbessern.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 88 - August 2014

  • SES-Studie zu Uralt-AKW im Kern bestätigt
  • Atomkraft im Sinkflug
  • SES-Fachtagung am 26. September: Fossile Schweiz - Der Preis der Abhängigkeit
  • Fukushima: Ehemaliger Kepco-Vize gesteht jahrelange Schmiergeldzahlung
  • United Renewable Kingdom
  • Kein Dreckstrom aus der Dose: Petition unterschreiben!
  • Windräder sind schön!
  • Menschenbild, Musik und fast ein wenig Fischli/Weiss: Energiewendefestival
  • Blick in den Oktober: SES-Veranstaltung in Zürich
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Fukushima-News August 2014

Evakuationsplanung - Empfängergemeinden sind nicht bereit

von Kaori Takigawa-Wassmann

Dreieinhalb Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima-Daiichi leben noch immer über 120‘000 Menschen fern ihrer Heimat, innerhalb und ausserhalb der Präfektur Fukushima.
Nach dem Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi hat die japanische Regierung alle Gemeinden, welche im Umkreis von 30 Kilometer eines AKW liegen, dazu verpflichtet, Evakuationspläne für den Fall einer nuklearen Katastrophe zu erstellen. Darin sollten beispielweise die Evakuationswege und Aufnahmegebiete ebenso wie die Transportmittel definiert werden. Etwa 60 % der betroffenen Gemeinden sind dieser Verpflichtung bisher nachgekommen.

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Neue Stromspeicher – Unnötig, ineffizient, unrentabel?

Referate und Podiumsdiskussion, Zürich, 21. Oktober 2014, 19:15 - 21:00 Uhr, Pädagogische Hochschule

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World Nuclear Industry Status Report 2014: Atomstrom verliert an Bedeutung

Medienmitteilung, Zürich, 30. Juli 2014 – Die Schweiz liegt mit dem Atomausstieg im globalen Trend: Der Anteil der Atomkraft an der gesamten Stromproduktion nimmt weltweit ab. Dies dokumentiert der World Nuclear Industry Status Report 2014, der gestern in Washington publiziert wurde. Der Bericht zeigt auch: mit Beznau I steht in der Schweiz das älteste AKW der Welt. Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es in der Schweiz keine Abschaltdaten für bestehende AKW. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, fordert die SES das Parlament auf, Laufzeitbeschränkungen für die bestehenden AKW und klare Sicherheitsstandards im Kernenergiegesetz festzulegen.

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«Im Kern hat das ENSI die AKW-Risiken bestätigt»

Medienmitteilung von SES und Greenpeace: Stellungnahme Dieter Majer zur ENSI-Kritik an Sicherheitsstudie, Zürich, 28. Juli 2014 – Dieter Majer, ehemaliger Leiter der deutschen Atomaufsicht, weist die Kritik des ENSI an seiner Studie „Risiko Altreaktoren Schweiz“ entschieden zurück: Seine Stellungnahme widerlege die Studie nicht. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES und Greenpeace Schweiz, die diese Studie in Auftrag gegeben haben, fordern nun einen kritischen Dialog mit den Aufsichtsbehörden.

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SES-Fachtagung 2014

Die diesjährige SES-Fachtagung geht den Risiken unserer Abhängigkeit von fossilen Ressourcen nach: «Fossile Schweiz - Der Preis der Abhängigkeit». Mit einer Politik «weiter wie bisher» wird sich dies rasant verschärfen. Die globalen Beschaffungskonflikte werden mit zunehmender Verknappung billiger fossiler Energie zunehmen. Und unkonventionelle fossile Ressourcen wie Schiefergas und -öl bieten nur einen scheinbaren Ausweg. Die SES-Fachtagung 2014 – am Freitag, 26. September im Technopark Zürich –  geht diesen Problemen auf den Grund. Die Liste der prominenten ReferentInnen ist lang!

» Weitere Informationen und Anmeldung

Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 87 - Juli 2014

  • Costa Rica ist Weltmeister
  • Clean Energy Clip Award - die (internationalen) Siegerfilme
  • SES-Fachtagung im September: Fossile Schweiz - Der Preis der Abhängigkeit
  • Fukushima: Kritiker in Atomregulierungs-Ausschuss durch Atombefürworter ersetzt
  • El Hierro, die erneuerbare Insel
  • Blödsinn, Verschwendung, Katastrophe – die zweite Gottharddröhre
  • Die Energiewende hat ein Kommunikationsproblem
  • Energiewendefestival im September
  • Solarrekord in Deutschland
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Fukushima-News Juli 2014

Japans KMU-Verband will die Energiewende

von Kaori Takigawa

Der erste Sommer in Japan ohne ein einziges AKW am Netz hat begonnen – und funktioniert problemlos. Der japanische Wirtschaftsverband der grossen Firmen Keidanren übt allerdings massiven Druck auf die Regierung aus und verlangt ein baldiges Wiederauffahren der AKW sowie eine Drosselung der Einspeisevergütung für erneuerbare Energien. Ende Juni forderten Aktionäre, unter ihnen die Stadt Osaka, an den Aktionärsversammlungen der neun japanischen Stromkonzerne und AKW-Betreiber den Atomausstieg. Die mächtigen Grossaktionäre jedoch votierten dagegen – mit Erfolg.

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Deutschland gewinnt gegen Argentinien

Medienmitteilung, Zürich, 11. Juli 2014 – Die Fussball WM geht auch an der Schweizerische Energie-Stiftung SES nicht spurlos vorüber. Wir wären jedoch nicht die SES, wenn wir nicht auch hinter das runde Leder blicken würden. In Sachen Energieversorgung und Zukunftsfähigkeit zeigt sich ein klares Bild: Deutschland wird gewinnen.

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