Versorgungsrisiko Alt-AKW Beznau

Zürich, 3. Mai 2016 - Die Axpo hat heute in einer Medienmitteilung bekanntgegeben, es seien weitere Untersuchungen für den Integritätsnachweis zu den Materialfehlern im Reaktordruckbehälter des AKW Beznau I erforderlich. Damit geht das Ringen um die definitive Ausser-betriebnahme des ältesten AKW der Welt in die nächste Runde. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES stellt die grundlegende Frage, welcher Beitrag vom pannenanfälligen Schweizer AKW-Park überhaupt noch an die Versorgungssicherheit erwartet werden kann.

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Alpiq Leaks - AKW dem Staat oder Konkurs?

Zürich, 3. Mai 2016 - Im März berichtete die «Basler Zeitung» über ein Lobbying-Konzept, welches die PR-Agentur Hirzel.Neef.Schmid.-Konsulenten im Auftrag der Alpiq erstellt hat. Darin werden Strategien und Massnahmen formuliert, wie der Stromkonzern mit der Beeinflussung von Politikern, der Instrumentalisierung der Wissenschaft und mit Staatshilfe wieder schwarze Zahlen schreiben will. Teil des Plans: Das defizitäre AKW Gösgen soll samt seiner Ewigkeitskosten dem Bund vermacht werden. Denn die Alpiq verliert mit dem Betrieb jeden Tag Geld und nach Betriebsende folgen unabsehbare Milliardenkosten für Stilllegung, Rückbau und Entsorgung. Aus Sicht der SES kann eine Abwicklungs-Genossenschaft volkswirtschaftlich und sicherheitstechnisch von Vorteil sein. Bedingung muss aber sein, dass die Laufzeiten der AKW auf maximal 40 Jahre begrenzt werden. Denn wenn die Allgemeinheit das grosse Aufräumen schon bezahlt, dann soll ihr nicht auch noch ein Uralt-Reaktor um die Ohren fliegen.

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Energie und Umwelt 2/2016: Geordneter Atomausstieg

  • Ja zur Atomausstiegsinitiative
  • Die Energiestrategie 2050 bringt keinen Atomausstieg
  • Jürgen Trittin: «Das Risiko Beznau muss vom Netz.»

Die anderen Energienachrichten der SES / April 2016

  • 40 Jahre SES
  • UREK-S schwächt Energiestrategie weiter
  • Handbremse lösen bitte!
  • Spass statt Gesetze
  • 30 Jahre Tschernobyl
  • Menschenstrom gegen Atom 2016
  • Tagung: Den Gebäudepark sanieren

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UREK-S schwächt Energiestrategie 2050 weiter

Zürich, 19. April 2016 - Die Energiekommission des Ständerats hat heute über die bestehenden Differenzen des ersten Massnahmenpakets der Energiestrategie 2050 beraten. Sie will die Vorlage noch weiter abschwächen.

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Der Netzzuschlag ist zu erhöhen

Die SES fordert die Erhöhung des Netzzuschlags für die Förderung neuer erneuerbarer Energien auf 2017 auf das gesetzliche Maximum von 1,5 Rappen pro Kilowattstunde. Selbst dann können die über 36’600 erneuerbare Energie-Projekte, welche auf der Warteliste für die Kostendeckende Einspeisevergütung KEV stehen (Stand Ende 2015), nicht alle umgesetzt werden. Diese würden bereits die Produktion der AKW Beznau I & II ersetzen.

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Handbremse lösen bitte!

Zürich, 6. April 2016 - Mit dem heute veröffentlichten Bericht zu energetischen Gebäudesanierungen im Mietwohnungsbereich erfüllt der Bundesrat das Postulat 13.3271 des SES-Präsidenten Beat Jans vom 22. März 2013. Damit werden auch die Forderungen der SES-Fachtagung «Energiewende aus Mietersicht» bestätigt. Der Bund anerkennt, dass sowohl die Anreize für energetische Sanierungen vorhanden sein müssen, als auch die Energiesparziele erreicht und preisgünstiger Wohnraum erhalten werden müssen. Nun gilt es, entsprechende Massnahmen umzusetzen.

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Die anderen Energienachrichten der SES / März 2016

  • Der NPC 2016 war ein Erfolg
  • AKW Mühleberg: Das dicke Ende kommt noch
  • Keine befriedigende Antwort auf Fukushima
  • Lobbying-Papier der Alpiq aufgetaucht
  • 40 Jahre SES!
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NPC 2016 - Nuclear Phaseout Congress

Am 21. März 2016 nahmen 223 Personen am NPC 2016 - Nuclear Phaseout Congress der SES teil. Der Kongress thematisierte die weltweite Entwicklung der Atomenergie, die Risiken alternder Reaktoren und die Herausforderungen für Atomaufsichtsbehörden, Politik und Gesellschaft.

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Streichung von Vorrängen im grenzüberschreitenden Übertragungsnetz

Zürich, 14. März 2016 - Die SES lehnt eine Streichung von Vorrängen im grenzüberschreitenden Übertragungsnetz, wie sie im Stromversorgungs-gesetz gemäss der Parlamentarischen Initiative 15.430 vorgesehen ist, ab.

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