AKW Beznau I ins Guinness Buch der Rekorde

Zürich, 1. September 2015 - Heute wird das AKW Beznau I 46 Jahre alt und erzielt damit einen gefährlichen Weltrekord: Kein anderes AKW auf der Welt hat je so viele Betriebsjahre erreicht. Zu diesem Anlass hat die Schweizerische Energie-Stiftung SES das AKW Beznau I beim Guinness Buch der Rekorde angemeldet. Kein Grund zum Jubeln.

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Praktikum (80%) im Bereich Strom

Wir suchen per 15. Oktober 2015 oder nach Vereinbarung für 1 Jahr befristet eineN neueN MitarbeiterIN für ein Praktikum (80%) im Bereich Strom.

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist eine energiepolitische Fachorganisation. Sie setzt sich für eine menschen- und umweltgerechte Energiepolitik ein. Der effiziente Einsatz von Energie und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen stehen im Vordergrund. Die SES erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Politik, Medien und Gesellschaft. Sie ist politisch unabhängig und wird von ihren Mitgliedern und SpenderInnen finanziert.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 97 - August 2015

  • Die Schweiz ohne Atomstrom
  • Umweltrating: Wahlhilfe für diesen Herbst
  • AKW Beznau: Verfahren eingeleitet
  • Mehr Solarstrom dank Hitzesommer
  • Dreckiger Strom von Schweizer Produzenten
  • Irrweg Agrotreibstoffe
  • Fixe AKW-Laufzeiten sind nötig
  • Tagung «Jahrhundertherausforderung ENERGIE»

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Umweltrating: Kompass für die Schicksalswahl im Herbst

Zürich, 25. August 2015 - Für die Umwelt zählt bei den Eidgenössischen Wahlen jede Stimme, denn oft fallen Parlamentsentscheide sehr knapp aus. Das neue Umweltrating der grossen Umweltverbände zeigt: Grüne, SP, GLP und EVP stehen auf der Seite der Umwelt, BDP und CVP immerhin in der Hälfte der Fälle auch, FDP und SVP forcieren den Umwelt-Abbau. Die Spannweite ist in vielen Parteien enorm.

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Energiekommission bremst die Energiewende

Zürich, 20. August 2015 - Nachdem die Energiekommission des Ständerats es letzte Woche verpasst hat, den Atomausstieg der Schweiz mit einem klaren Terminplan zu versehen, verwässert sie nun auch die Rahmenbedingungen für den Umbau hin zu einer einheimischen und sauberen Stromversorgung. Aus Sicht der Schweizerischen Energie-Stiftung SES sind sowohl die Massnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien als auch der Energieeffizienz ungenügend.

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Verfahren gegen AKW Beznau eingeleitet

Zürich, 20. August 2015 - Das AKW Beznau würde einem schweren Erdbeben nicht standhalten. Die beiden Reaktoren sind nur noch in Betrieb, weil die Aufsichtsbehörde ENSI die Strahlenschutz-Grenzwerte falsch anwendet. Diese gravierende Sicherheitslücke haben heute der Trinationale Atomschutzverband TRAS, Greenpeace Schweiz und die Schweizerische Energie-Stiftung SES an einer Medienkonferenz in Bern erläutert. Zusammen mit AnwohnerInnen des AKW leiten sie ein Rechtsverfahren ein und verlangen die endgültige Ausserbetriebnahme der Anlage.

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Schweiz ohne Atomstrom

Seit der Inbetriebnahme des AKW Leibstadt 1984 gab es das noch nie: Die Schweiz produziert aktuell keinen Atomstrom. Normalerweise gehen die AKW im Sommer gestaffelt in Revision, so dass jeweils höchstens drei von fünf gleichzeitig vom Netz sind. Aussergewöhnliche Ereignisse, die aufgrund des hohen Alters der AKW immer häufiger werden, haben diese Pläne durcheinander gebracht. Heute sind alle AKW vom Netz.

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Stellungnahme zur Pa.Iv. «Agrotreibstoffe. Indirekte Auswirkungen berücksichtigen»

Zürich, 14. August 2015 - Stellungnahme der SES zur Pa.Iv. 09.499 «Agrotreibstoffe. Indirekte Auswirkungen berücksichtigen». Auch wenn das Thema heute weniger in der Öffentlichkeit präsent ist, hat es nichts von seiner Brisanz und Dringlichkeit verloren. Was bei Agrotreibstoffen auf den ersten Blick nach einer viel versprechenden Alternative zu fossilen Treibstoffen aussieht, ist auf den zweiten Blick ein Irrweg: Es gibt nicht genügend frei verfügbare und landwirtschaftlich nutzbare Flächen, um Erdöl im grossen Stil durch Agrotreibstoffe zu ersetzen. Würden wir weltweit sämtliche Agrarflächen zur Treibstoffherstellung verwenden, so könnten 10-20% der Autos damit herumtuckern.
 

» zur Stellungnahme der SES

SES-Medienkommentar zu den UREK-S-Entscheiden

Zürich, 12. August 2015 - Die Energiekommission des Ständerates (UREK–S) hat im Rahmen der Energiestrategie 2050 das Kernenergiegesetz beraten. Die Kommission hat die Verbesserungen des Nationalrates abgelehnt. Die Mehrheit der Kommission will weder klar begrenzte Laufzeiten für die alten Schweizer AKW, noch will sie die AKW-Betreiber zu Langzeitbetriebskonzepten verpflichten. Dies obschon die Atomaufsichtsbehörde ENSI dieses Konzept bisher begrüsste.

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Schmutziger Strom von Schweizer Produzenten

Der Strom von Axpo, Alpiq, BKW und Repower stammt zum Grossteil aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken. Die vier grössten Schweizer Energiekonzerne produzieren zum Beispiel vier Mal mehr Strom aus Gas als mit Wind. Die Wasserkraft und neue erneuerbare Energien kommen auf einen Anteil von weniger als einen Drittel. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat den Strommix der Konzerne analysiert und ruft zu einem dringenden Kurswechsel auf.

Die Energiewende ist in der Schweiz bereits Realität. Der Zubau von Solarstrom beispielsweise übertrifft alle Erwartungen des Bundesrates. Doch die vier grössten Schweizer Stromproduzenten setzen weiterhin auf schmutzige Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat die Stromproduktion aus dem Jahr 2014 analysiert und zeigt den Dreckstrommix von Axpo, Alpig, BKW und Repower auf.

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