Stellungnahme zum Entwurf über die Finanzierung einer sicheren Stromversorgung von Sendeanlagen des Bundes

Die SES hat an der Vernehmlassung zum Bundesbeschluss «Entwurf über die Finanzierung einer sicheren Stromversorgung von Sendeanlagen des Bundes» teilgenommen.

Der Bundesrat beantragt einen Verpflichtungskredit von 36,5 Millionen Franken für die Erhöhung der Stromautonomie des Sicherheitsfunksystems Polycom. Dieses ermöglicht die Kommunikation zwischen den Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit der Schweiz in allen Lagen und muss auch bei einem Zusammenbruch des Stromnetzes funktionieren. Dazu sind Massnahmen für die rund 270 Sendestandorte des Bundes notwendig.
 
Hinsichtlich des Netto Null-Ziels des Bundesrates sind auf fossilen Energien beruhende Lösungen nicht zukunftsgerichtet. Es sollen nur auf erneuerbaren Energien basierende Lösungen betrachtet werden, z.B. Kombilösungen mit Solarenergie und Batterien. Überschüssiger Solarstrom aus der Produktion, wenn die Batterien voll sind, könnte ins Netz eingespiesen werden, was die Anlagen finanziell attraktiv macht.
 
Erneuerbare Lösungen hätten auch einen Vorbildcharakter für private Notstromlösungen und bieten die Gelegenheit, für Solarenergie geeignete Standorte zu nutzen. Mit Dieselgeneratoren wird diese Chance verpasst bzw. verzögert.
 

 

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Leiter Fachbereich erneuerbare Energien

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

Zurück

Stellungnahme zum Entwurf über die Finanzierung einer sicheren Stromversorgung von Sendeanlagen des Bundes

Die SES hat an der Vernehmlassung zum Bundesbeschluss «Entwurf über die Finanzierung einer sicheren Stromversorgung von Sendeanlagen des Bundes» teilgenommen.

Der Bundesrat beantragt einen Verpflichtungskredit von 36,5 Millionen Franken für die Erhöhung der Stromautonomie des Sicherheitsfunksystems Polycom. Dieses ermöglicht die Kommunikation zwischen den Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit der Schweiz in allen Lagen und muss auch bei einem Zusammenbruch des Stromnetzes funktionieren. Dazu sind Massnahmen für die rund 270 Sendestandorte des Bundes notwendig.
 
Hinsichtlich des Netto Null-Ziels des Bundesrates sind auf fossilen Energien beruhende Lösungen nicht zukunftsgerichtet. Es sollen nur auf erneuerbaren Energien basierende Lösungen betrachtet werden, z.B. Kombilösungen mit Solarenergie und Batterien. Überschüssiger Solarstrom aus der Produktion, wenn die Batterien voll sind, könnte ins Netz eingespiesen werden, was die Anlagen finanziell attraktiv macht.
 
Erneuerbare Lösungen hätten auch einen Vorbildcharakter für private Notstromlösungen und bieten die Gelegenheit, für Solarenergie geeignete Standorte zu nutzen. Mit Dieselgeneratoren wird diese Chance verpasst bzw. verzögert.
 

 

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Leiter Fachbereich erneuerbare Energien

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

Zurück