Opel Beznau / Modell 1969

Das Auto, das Sie hier auf dem Bundesplatz sehen, ist ein Opel Olympia (Kadett B) und wurde 1969 in Verkehr gesetzt. Eine Foto liegt hier bei. Er galt damals bestimmt als technisches Bijou, ist jedoch heute - 46 Jahre später - technisch komplett veraltet. Ein simpler Motor, keine Kopfstützen, geschweige denn ein ABS-Bremssystem. Gut, dass solche Modelle höchstens im Verkehrshaus in Luzern zu finden sind.

Besorgniserregend ist hingegen die Tatsache, das das Atomkraftwerk Beznau I, auch 1969 in Betrieb genommen, immer noch am Netz ist. Denn die Sicherheitsstandards des AKW entsprechen genau so der in den 60er-Jahren verfügbaren Kernenergietechnik. Obwohl die Anlage seither mehrmals nachgerüstet wurde, hat sich ihre grundsätzliche Konzeption nicht verändert. Diese zeichnet sich unter anderem durch folgende, breit dokumentierte Schwächen [1] aus:

  • Das Herzstück des Reaktors 1, der Druckbehälter, weist Materialfehler auf. Er kann nicht ersetzt werden.
  • Die Anlage ist ungenügend gegen Erdbeben geschützt.
  • Ihre äussere Hülle würde einem Flugzeugabsturz nicht standhalten.
  • Der Sicherheitsbehälter (Containment) ist korrodiert.
  • Die konsequente räumliche Trennung der Sicherheitssysteme fehlt.
  • Die Hochwassersicherheit der Anlage, auf einer Aare-Insel stehend, ist zweifelhaft.

Wollen wir in der Schweiz eine Atomanlage, die dem aktuellen Stand der Technik bei wetem nicht mehr entspricht, Mensch und Umwelt bedroht? Die Allianz Atomausstieg setzt sich für eine sofortige definitive Abschaltung des Atomkraftwerks Beznau ein.

Wir laden mit dem Opel Beznau / Modell 1969 den Ständerat ein, die sofortige Stilllegung des AKW Beznau zu beschliessen.

  • JA  zur sofortigen Stilllegung von Beznau
  • JA  zu einer Laufzeitbeschränkung für alle Schweizer Atomkraftwerke
  • JA  zum Langzeitbetriebskonzept

Weitere Informationen
Kaspar Schuler, Geschäftsleiter Allianz Atomausstieg: 079 702 86 52
Jürg Buri, Präsident Allianz Atomausstieg: 078 627 84 14

Die Allianz Atomausstieg
In der Allianz Atomausstieg bündeln Schweizer Parteien, sowie die wichtigsten Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen ihre Kräfte mit dem Ziel, den Atomausstieg der Schweiz voranzutreiben und gesetzlich zu verankern. Weitergehende Informationen zur Allianz Atomausstieg sowie zu Risiken und Gefahren der Atomenergie finden Sie auf der Website www.atomausstieg.ch.

____________________________

[1] Zu den technischen Schwächen der Reaktoren in Beznau gibt die detaillierte Studie „Risiko Altreaktoren Schweiz“ (pdf) von Dipl.-Ing. Dieter Majer, ehem. Leiter der Abteilung Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen des deutschen Bundesumweltministeriums umfassend Auskunft
» Chronologie Beznau (1.9.13)
» Studie des Umwelt- & Energiewirtsch.ministerium Baden-Württemberg (11.10.12)

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Opel Beznau / Modell 1969

Das Auto, das Sie hier auf dem Bundesplatz sehen, ist ein Opel Olympia (Kadett B) und wurde 1969 in Verkehr gesetzt. Eine Foto liegt hier bei. Er galt damals bestimmt als technisches Bijou, ist jedoch heute - 46 Jahre später - technisch komplett veraltet. Ein simpler Motor, keine Kopfstützen, geschweige denn ein ABS-Bremssystem. Gut, dass solche Modelle höchstens im Verkehrshaus in Luzern zu finden sind.

Besorgniserregend ist hingegen die Tatsache, das das Atomkraftwerk Beznau I, auch 1969 in Betrieb genommen, immer noch am Netz ist. Denn die Sicherheitsstandards des AKW entsprechen genau so der in den 60er-Jahren verfügbaren Kernenergietechnik. Obwohl die Anlage seither mehrmals nachgerüstet wurde, hat sich ihre grundsätzliche Konzeption nicht verändert. Diese zeichnet sich unter anderem durch folgende, breit dokumentierte Schwächen [1] aus:

  • Das Herzstück des Reaktors 1, der Druckbehälter, weist Materialfehler auf. Er kann nicht ersetzt werden.
  • Die Anlage ist ungenügend gegen Erdbeben geschützt.
  • Ihre äussere Hülle würde einem Flugzeugabsturz nicht standhalten.
  • Der Sicherheitsbehälter (Containment) ist korrodiert.
  • Die konsequente räumliche Trennung der Sicherheitssysteme fehlt.
  • Die Hochwassersicherheit der Anlage, auf einer Aare-Insel stehend, ist zweifelhaft.

Wollen wir in der Schweiz eine Atomanlage, die dem aktuellen Stand der Technik bei wetem nicht mehr entspricht, Mensch und Umwelt bedroht? Die Allianz Atomausstieg setzt sich für eine sofortige definitive Abschaltung des Atomkraftwerks Beznau ein.

Wir laden mit dem Opel Beznau / Modell 1969 den Ständerat ein, die sofortige Stilllegung des AKW Beznau zu beschliessen.

  • JA  zur sofortigen Stilllegung von Beznau
  • JA  zu einer Laufzeitbeschränkung für alle Schweizer Atomkraftwerke
  • JA  zum Langzeitbetriebskonzept

Weitere Informationen
Kaspar Schuler, Geschäftsleiter Allianz Atomausstieg: 079 702 86 52
Jürg Buri, Präsident Allianz Atomausstieg: 078 627 84 14

Die Allianz Atomausstieg
In der Allianz Atomausstieg bündeln Schweizer Parteien, sowie die wichtigsten Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen ihre Kräfte mit dem Ziel, den Atomausstieg der Schweiz voranzutreiben und gesetzlich zu verankern. Weitergehende Informationen zur Allianz Atomausstieg sowie zu Risiken und Gefahren der Atomenergie finden Sie auf der Website www.atomausstieg.ch.

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[1] Zu den technischen Schwächen der Reaktoren in Beznau gibt die detaillierte Studie „Risiko Altreaktoren Schweiz“ (pdf) von Dipl.-Ing. Dieter Majer, ehem. Leiter der Abteilung Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen des deutschen Bundesumweltministeriums umfassend Auskunft
» Chronologie Beznau (1.9.13)
» Studie des Umwelt- & Energiewirtsch.ministerium Baden-Württemberg (11.10.12)

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