Investitionen in den Veloverkehr zahlen sich mehrfach aus

Die SES unterstützt die Forderung der Velo-Initiative, das Velo analog zu den Fuss- und Wanderwegen in der Verfassung zu verankern. Bundesrat, Stände- und Nationalrat schlagen nun einen direkten Gegenentwurf vor. Dessen Annahme durch die Stimmbevölkerung wird uns bei der Verkehrswende einen kleinen Schritt weiter bringen.

Nach der Annahme des Gegenentwurfs zur Velo-Initiative durch das Parlament in der Schlussabstimmung steht einer Volksabstimmung zur Verankerung des Veloverkehrs in der Verfassung nichts mehr im Wege. Damit wäre eine Gleichberechtigung des Velos mit dem Fussverkehr erreicht und das Velo könnte auf nationaler Ebene gefördert werden. Der Veloverkehr wird nach wie vor politisch zu wenig ernst genommen und als nachhaltiger Verkehrsträger vernachlässigt. Dabei leistet dieser einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

Mehr Velo – tieferer Verbrauch

Mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entstehen im Verkehr. Velofahren ist die energieeffizienteste Art der Fortbewegung. «Für einen Weg von 5 km braucht eine Person mit dem Auto 23 Mal mehr Energie als mit dem Fahrrad», sagt Florian Brunner, SES-Projektleiter Fossile Energien & Klima. «Dadurch wird deutlich, um wie viel energiesparender das Velo gegenüber dem Auto ist.» Velofahren macht weder Lärm noch verursacht es Abgase. Das Velo als platzsparendstes Verkehrsmittel überhaupt schont unsere Ressourcen und unseren Lebensraum.

Mehr Velo - tiefere Kosten

Wer mit dem Velo unterwegs sein kann, spart in der dicht besiedelten Schweiz wertvollen Raum. Ausgebaute Velowege führen zu tieferen Gesundheits- und Unfallkosten. Zudem ist Veloinfrastruktur deutlich kostengünstiger als der Bau von Strassen für Motorfahrzeuge. Und der Ausbau der Infrastruktur lohnt sich. Bereits ein moderater Ausbau des Velowegenetzes um zehn Prozent ergäbe für die Stadt Zürich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 62 zu 1. Für einen Franken, der in das Velowegnetz investiert wird, erhält die Gesellschaft 62 Fr. zurück . Das ist auf den gesundheitsfördernden Effekt des Velofahrens zurückzuführen.

Die Velo-Initiative bzw. deren Gegenentwurf ist dringend anzunehmen. Die Verankerung in der Verfassung kann als Startschuss für eine weitere Ausbreitung des Velowegnetzes dienen und führt so zu einem doppelten Nutzen.

 

Weitere Informationen

Florian Brunner

Florian Brunner
Projektleiter Fossile Energien & Klima

Tel. 044 275 21 24
Mail: florian.brunner@energiestiftung.ch
Twitter: @flo_brunn

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Investitionen in den Veloverkehr zahlen sich mehrfach aus

Die SES unterstützt die Forderung der Velo-Initiative, das Velo analog zu den Fuss- und Wanderwegen in der Verfassung zu verankern. Bundesrat, Stände- und Nationalrat schlagen nun einen direkten Gegenentwurf vor. Dessen Annahme durch die Stimmbevölkerung wird uns bei der Verkehrswende einen kleinen Schritt weiter bringen.

Nach der Annahme des Gegenentwurfs zur Velo-Initiative durch das Parlament in der Schlussabstimmung steht einer Volksabstimmung zur Verankerung des Veloverkehrs in der Verfassung nichts mehr im Wege. Damit wäre eine Gleichberechtigung des Velos mit dem Fussverkehr erreicht und das Velo könnte auf nationaler Ebene gefördert werden. Der Veloverkehr wird nach wie vor politisch zu wenig ernst genommen und als nachhaltiger Verkehrsträger vernachlässigt. Dabei leistet dieser einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

Mehr Velo – tieferer Verbrauch

Mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entstehen im Verkehr. Velofahren ist die energieeffizienteste Art der Fortbewegung. «Für einen Weg von 5 km braucht eine Person mit dem Auto 23 Mal mehr Energie als mit dem Fahrrad», sagt Florian Brunner, SES-Projektleiter Fossile Energien & Klima. «Dadurch wird deutlich, um wie viel energiesparender das Velo gegenüber dem Auto ist.» Velofahren macht weder Lärm noch verursacht es Abgase. Das Velo als platzsparendstes Verkehrsmittel überhaupt schont unsere Ressourcen und unseren Lebensraum.

Mehr Velo - tiefere Kosten

Wer mit dem Velo unterwegs sein kann, spart in der dicht besiedelten Schweiz wertvollen Raum. Ausgebaute Velowege führen zu tieferen Gesundheits- und Unfallkosten. Zudem ist Veloinfrastruktur deutlich kostengünstiger als der Bau von Strassen für Motorfahrzeuge. Und der Ausbau der Infrastruktur lohnt sich. Bereits ein moderater Ausbau des Velowegenetzes um zehn Prozent ergäbe für die Stadt Zürich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 62 zu 1. Für einen Franken, der in das Velowegnetz investiert wird, erhält die Gesellschaft 62 Fr. zurück . Das ist auf den gesundheitsfördernden Effekt des Velofahrens zurückzuführen.

Die Velo-Initiative bzw. deren Gegenentwurf ist dringend anzunehmen. Die Verankerung in der Verfassung kann als Startschuss für eine weitere Ausbreitung des Velowegnetzes dienen und führt so zu einem doppelten Nutzen.

 

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Projektleiter Fossile Energien & Klima

Tel. 044 275 21 24
Mail: florian.brunner@energiestiftung.ch
Twitter: @flo_brunn

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