Atommüll – Verkehrtes Vorgehen der Nagra

Am falschen Ende angefangen: Die Nagra hat gestern im Standortgebiet Südranden eine weitere Planungsstudie für eine Oberflächenanlage für ein geologisches Tiefenlager vorgestellt. Dieses Vorgehen ist verkehrt, denn es werden Standorte an der Oberfläche festgelegt, bevor der geeignete Ort im Untergrund  definiert ist.

Nach den Regionen Wellenberg, Jura Südfuss und Jura Ost, ist dies bereits die vierte Planungsstudie der Nagra zu einem Oberflächenstandort. Die Nagra selbst ist der Ansicht, dass für die Sicherheit eines Atommüllendlagers einzig und allein der Untergrund und die geologischen Bedingungen entscheidend sind. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Nagra jedoch weit davon entfernt, mögliche Standorte für ein Tiefenlager zu benennen, denn es fehlen geologische Untersuchungen. Trotzdem werden schon mögliche Standorte für Oberflächenanlagen vorgeschlagen.

SES-Projektleiter Florian Brunner fordert: «Die Sicherheit muss oberste Priorität haben. Dieses verkehrte Vorgehen – von oben nach unten statt von unten nach oben – muss gestoppt werden.»

Nils Epprecht

Nils Epprecht
Projektleiter Strom & Atom

Tel. 044 275 21 25
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

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Atommüll – Verkehrtes Vorgehen der Nagra

Am falschen Ende angefangen: Die Nagra hat gestern im Standortgebiet Südranden eine weitere Planungsstudie für eine Oberflächenanlage für ein geologisches Tiefenlager vorgestellt. Dieses Vorgehen ist verkehrt, denn es werden Standorte an der Oberfläche festgelegt, bevor der geeignete Ort im Untergrund  definiert ist.

Nach den Regionen Wellenberg, Jura Südfuss und Jura Ost, ist dies bereits die vierte Planungsstudie der Nagra zu einem Oberflächenstandort. Die Nagra selbst ist der Ansicht, dass für die Sicherheit eines Atommüllendlagers einzig und allein der Untergrund und die geologischen Bedingungen entscheidend sind. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Nagra jedoch weit davon entfernt, mögliche Standorte für ein Tiefenlager zu benennen, denn es fehlen geologische Untersuchungen. Trotzdem werden schon mögliche Standorte für Oberflächenanlagen vorgeschlagen.

SES-Projektleiter Florian Brunner fordert: «Die Sicherheit muss oberste Priorität haben. Dieses verkehrte Vorgehen – von oben nach unten statt von unten nach oben – muss gestoppt werden.»

Nils Epprecht

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