AKW Beznau I: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht

Medienberichten zufolge soll das AKW Beznau I nach drei Jahren Stillstand trotz mangelhaftem Reaktordruckbehälter wieder in Betrieb genommen werden. Die ohnehin bereits lange Mängelliste des Atomkraftwerks würde weiter verlängert.

«Wenn Beznau I wieder ans Netz darf zeigt das, dass selbst die grössten Sicherheitsbedenken letztlich beiseite gewischt werden. Ich bezweifle, dass in der Schweiz jemals ein AKW aus Sicherheitsgründen abgestellt werden wird. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht», warnt Nils Epprecht, SES-Projektleiter Strom&Atom.

Die Freigabe des ENSI würde ins Bild passen: Der Bundesrat versucht aktuell per Verordnungsrevision die Strahlenschutzbestimmungen, gegen die das AKW bereits heute verstösst, aufzuweichen. Damit könnte das AKW Beznau noch Jahrzehnte am Netz bleiben. Die Schweiz setzt sich so dem steigenden Risiko eines konzeptionell längst unheilbaren Werks aus, ohne dass dieses für die Versorgungssicherheit gebraucht würde geschweige denn wirtschaftlich rentabel wäre.

Die SES fordert das ENSI auf, als Aufsichtsbehörde des Bundes für die nukleare Sicherheit in seinem Entscheid die Sicherheit der Bevölkerung über die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen der AKW-Betreiber zu stellen.

 

Weitere Informationen

Nils Epprecht

Nils Epprecht
SES-Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

Download Mängelliste (.pdf)

Beznau Verfahren

Zurück

AKW Beznau I: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht

Medienberichten zufolge soll das AKW Beznau I nach drei Jahren Stillstand trotz mangelhaftem Reaktordruckbehälter wieder in Betrieb genommen werden. Die ohnehin bereits lange Mängelliste des Atomkraftwerks würde weiter verlängert.

«Wenn Beznau I wieder ans Netz darf zeigt das, dass selbst die grössten Sicherheitsbedenken letztlich beiseite gewischt werden. Ich bezweifle, dass in der Schweiz jemals ein AKW aus Sicherheitsgründen abgestellt werden wird. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht», warnt Nils Epprecht, SES-Projektleiter Strom&Atom.

Die Freigabe des ENSI würde ins Bild passen: Der Bundesrat versucht aktuell per Verordnungsrevision die Strahlenschutzbestimmungen, gegen die das AKW bereits heute verstösst, aufzuweichen. Damit könnte das AKW Beznau noch Jahrzehnte am Netz bleiben. Die Schweiz setzt sich so dem steigenden Risiko eines konzeptionell längst unheilbaren Werks aus, ohne dass dieses für die Versorgungssicherheit gebraucht würde geschweige denn wirtschaftlich rentabel wäre.

Die SES fordert das ENSI auf, als Aufsichtsbehörde des Bundes für die nukleare Sicherheit in seinem Entscheid die Sicherheit der Bevölkerung über die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen der AKW-Betreiber zu stellen.

 

Weitere Informationen

Nils Epprecht

Nils Epprecht
SES-Geschäftsleiter

Tel. 044 275 21 21
Mail: nils.epprecht@energiestiftung.ch
Twitter: @nepprecht

Download Mängelliste (.pdf)

Beznau Verfahren

Zurück