Was Schweizer Strom wirklich kostet

SES-Studie «Was Schweizer Strom wirklich kostet»

September 2015 - Nicht alle Kosten der Stromproduktion sind auf der Stromrechnung ausgewiesen. Bei der Atomenergie existieren zahlreiche «versteckte Kosten». Letzten Endes bezahlt die Gesellschaft in Form von Steuerzahlungen oder als Belastung für Menschen und Umwelt dafür.

Eine neue Studie im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES, erarbeitet vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) mit Beiträgen von Infras Schweiz zeigt diese versteckten Kosten auf.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die Atomkraft im Jahr 2014 sind mit 3,7 Mrd. CHF insgesamt rund zehn Mal so hoch wie die Förderung der neuen erneuerbaren Energien.
  • Würde man die Zusatzkosten der Atomkraft nach KEV-Methode auf die Endverbraucher umlegen, läge diese „Atom-Abgabe“ im Jahr 2014 bei umgerechnet 6,5 Rappen pro Kilowattstunde. Private Haushalte müssten statt 21,4 Rappen durchschnittlich rund 28 Rappen für eine Kilowattstunde Strom bezahlen.
  • Fazit: Die neuen erneuerbaren Energien sind nicht die „Preistreiber“ der Stromversorgung. Im Gegenteil, sie ersetzen die Atomkraft – einen Energieträger mit viel höheren Kosten für Steuerzahler und Gesellschaft.

Aus ökologischen Gründen wurde auf eine gedruckte Auflage verzichtet.

Weitere Informationen

Felix Nipkow

Felix Nipkow
Projektleiter Strom & Erneuerbare

Tel. 044 275 21 28
Mail: felix.nipkow@energiestiftung.ch
Twitter: @FelixNipkow

Zurück

Kontakt

Valentin Schmidt

Valentin Schmidt
Leiter Politik & Kommunikation

044 275 21 23
E-Mail