Wärmepumpen

Heizen mit hochwertigem Strom ist grundsätzlich ineffizient. Ersetzen elektrisch angetriebene Wärmepumpen jedoch Elektroheizungen, so führt das zu einem niedrigeren Stromverbrauch. Damit die Energiebilanz einigermassen stimmt, sind bei der Anwendung von Wärmepumpen diverse Aspekte zu beachten.

SES Empfehlung

Ok als Ersatz für Elektrowidertandsheizungen.

Grundsätzlich ist der Ersatz von Elektrowiderstandsheizungen durch Wärmepumpen zu begrüssen. Jedoch brauchen diese wertvolle elektrische Energie, mit der sparsam umgegangen werden muss. Dies bedeutet, dass eine Wärmepumpe kein Ersatz für eine angemessene Wärmedämmung von Häusern ist, und dass hohe Leistungszahlen der Geräte wichtig sind.

Altbauten zuerst isolieren!

Bei Altbausanierungen sollte im ersten Schritt der Wärmebedarf des Hauses durch verbesserte Wärmeisolation und ähnliche Massnahmen stark reduziert werden, und im zweiten Schritt eine Wärmepumpe dem reduzierten Bedarf angepasst werden.

Wärmepumpen mit sauberem Strom betreiben.

Wer Wärmepumpen mit Normal-Strom (CH-Lieferantenmix) betreibt, der emittiert pro verbrauchte Kilowattstunde 200g CO2 und vergrössert das strahlende Atommüll-Erbe. Deshalb unbedingt erneuerbaren Strom verwenden.

Schliesslich ist anzumerken, dass der Strombedarf durch Heizungs-Wärmepumpen v. a. im Winter anfällt und insofern weder mit Wasserkraft (die im Winter weniger liefert) noch mit Atomkraftwerken gut harmoniert. In Zukunft könnte z. B. Windkraft, kombiniert mit Speicherkraftwerken zum Ausgleich kurzfristiger Schwankungen, den Bedarf von Wärmepumpen decken.

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