Gaskraftwerke

Die schweizerische Klimapolitik hat es bisher nicht geschafft, die Inland Emissionen zu reduzieren. Deshalb sind zusätzliche CO2-Emittenten das falsche Mittel.

Gas ist eine endliche Ressource (Peak Gas in ca. 20 Jahren), belastet das Klima stark (pro 400 MW GUD 1 Mio T. CO2/J) und muss leitungsgebunden aus instabilen Weltregionen importiert werden. Der Gaspreis ist an den Ölpreis gebunden und wird unweigerlich steigen. Aus diesen Gründen ist und bleibt Gas lediglich eine unattraktive Zwischenlösung. Bevor die Effizienzpotentiale nicht ausgeschöpft und die neuen erneuerbaren Energien nicht erschlossen sind, gibt es für die SES keinen Grund auf diesen Notnagel zurückzugreifen. Wenn schon fossil, dann mit höchster Ausnützung des Brennstoffes durch kleine Wärmekraftkopplungsanlagen, die später auch mit Biogas befeuert werden können. Klimapolitisch und lufthygienisch bleiben grosse Gaskraftwerke ein Frevel, wie es übrigens auch Gasautos sind.

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