Strom aus neuen erneuerbaren Energien
Strom aus Wind, Sonne und Biomasse muss dereinst den Atomstrom ersetzen. Die Potentiale der Zukunftsenergien sind vorhanden aber noch quasi unerschlossen. Wir müssen mit dem Zubau heute beginnen, um den Ausfall der ersten kleinen AKW ab 2020 kompensieren zu können.
Die Energieperspektiven des Bundes zeigen, dass eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Gepaart mit Effizienz ist dieser Weg nicht nur der umweltverträglichste sondern langfristig und mit Blick auf Externalitäten wohl auch der billigere.
SES-Empfehlung
Heute in die Zukunft investieren.
Langfristig bleiben uns nur noch die erneuerbaren Energien. Die heutigen Batterien gehen unweigerlich zur Neige. Der Umstieg von fossil-atomar auf erneuerbar kommt so oder so. Die Umstellung geht aber nicht von heute auf morgen. Wir müssen heute beginnen, um den Ausfall der ersten kleinen AKW ab 2020 kompensieren zu können.
Einspeisevergütung für sauberen Strom ist ein Anfang.
Mit der Einspeisevergütung für sauberen Strom ab 2009 ist ein wichtiges Schrittchen getan. Das im neuen Stromversorgungsgesetz festgelegte Zubauziel von zusätzlichen 5,4 Terawattstunden bis 2030 ist zu unambitioniert. Da muss in Sachen Förderung mehr geschehen. Auch die Atomenergie kam damals in den Genuss einer milliardenschweren Anschubfinanzierung und profitiert noch heute von indirekten Subventionen. Diese Vorzugsbehandlung brauchen heute die Energieträger von morgen.
Eine Energielenkungsabgabe ist nötig.
Mit einer rückverteilten Lenkungsabgabe auf Atom- und Fossilstrom werden die endlichen und umweltbelastenden Energieträger künstlich verteuert. Das macht die sauberen Technologien konkurrenzfähiger und führt das Verursacherprinzip ein. Wer viel Problemstrom bezieht, der bezahlt dann auch mehr.
Die „Stromlücke“ ist eine Chance.
Die Atomstromlücke in den nächsten dreissig Jahren mit weniger Verbrauch und dem Zubau neuer und sauberer Technologien zu füllen ist verglichen mit der Energielücke im fossilen Bereich (Verkehr und Gebäudeheizungen) relativ einfach. Im Strombereich haben wir die Technologien und die mehrfach belegte Erkenntnis, dass die Potentiale ausreichend sind.
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