Erneuerbare Energien

Die Schweiz soll baldmöglichst ihren Energiebedarf auf nachhaltige Weise decken. Dies bedeutet, dass der Grossteil des Energiebedarfs in Zukunft aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Nur so ist eine stabile, ökonomisch wie ökologisch verträgliche Energie-Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft zu gewährleisten.

SES-Empfehlung

Zukunfts-Energien fördern.

Die Potenziale der so genannten „Neuen Erneuerbaren Energien“ liegen noch weitgehend brach. Sinnvoll ist eine Ausweitung der Nutzung von Holz sowie von solar erzeugter Wärme. In naher Zukunft dürften auch die Photovoltaik, Windenergie und die Geothermie und die Nutzung von Biogas aus pflanzlichen Abfällen stark an Bedeutung gewinnen. Erneuerbare Energien müssen stärker als bisher gefördert werden. Hiervon sind allerdings einige Varianten auszunehmen, welche ökologisch und ökonomisch unsinnig sind, wie z. B. Agrotreibstoffe aus Plantagen, welche Urwälder zerstören oder grosse Mengen fossiler Energien verschlingen.

Die Wasserkraft effizienter nutzen

Die Potenziale für Wasserkraft sind bereits weitgehend genutzt, sollen aber erhalten und wo möglich massvoll ausgeweitet werden, etwa durch die technische Verbesserung oder Wiederinbetriebnahme alter Anlagen.

Gleichzeitig die Effizienz verbessern.

Obwohl erneuerbare Energien in der Schweiz bei entsprechender Förderung bald wesentlich grössere Beiträge liefern können als bisher, sind ihre Potenziale absehbar nicht ausreichend, einen ausufernden Verbrauch zu decken. Eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Energienutzung erfordert die Kombination von erneuerbaren Energien mit einer hoch effizienten Energienutzung.

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