Atommüll – das strahlende Erbe
Der heutige Schweizer AKW-Park wird uns radioaktiven Atommüll in der Grössenordnung der Bahnhofhalle Zürich hinterlassen. Dieser ist in kleinsten Mengen tödlich und muss eine Million Jahre von der Biosphäre fern gehalten werden. Wie das zu bewerkstelligen sein soll, ist bis heute weltweit unklar. Die momentane „Tiefenlager“-Lösung ist eine Scheinlösung.
Die Nagra (Nationale Genossenschaft für radioaktive Abfälle) will jedoch eine „Lösung“ gefunden haben: Geologisches Tiefenlager im Opalinuston des Mittellandes. Im Jahre 2012 soll der Standort bestimmt werden. Ab 2040 sollen die atomaren Abfälle 600 Meter unter der Erdoberfläche eingelagert werden. Nach ein paar Jahrzehnten soll das Lager verschlossen werden.
Die momentane „Tiefenlager“-Lösung ist zwar vom Bundesrat genehmigt worden, bleibt aber eine Scheinlösung. “Aus den Augen aus dem Sinn“ ist zwar für die AKW-Betreiber preisgünstig aber für diese Art von Abfällen viel zu gefährlich und in Kenntniss der Erdgeschichte verantwortungslos. Vor etwas mehr als 10'000 Jahren haben unsere Gletscher ganze Täler ausgehoben – übrigens nicht weit von den heute vorgesehenen Lagerstandorten.
