Energiepolitische Positionen der SES
Zuerst die Herausforderungen:
Ausufernder Energieverbrauch
Der Lebensstil der SchweizerInnen gehört zu den energieintensivsten des Planeten. Wir brauchen beispielsweise 11 mal mehr Energie als eine Person in Indien. >> weiterlesen
Abhängigkeit von endlichen fossilen Energieträgern
Die Schweiz hat sich sehr stark vom Verbrauch fossiler Energieträger abhängig gemacht. Fast 70 % der verwendeten Primärenergie stammen aus Erdöl und Erdgas. Peak Oil ist innerhalb der kommenden 10 Jahre zu erwarten, Peak Gas in den kommenden 20 Jahren.
Klimaerwärmung
Der global ausufernde Verbrauch fossiler Energieträger gefährdet in massiver Weise das Klima der Erde, was die Schweiz als Alpenland besonders stark betrifft. Die Schweiz gehört zu den Topten-Klimasündern. Pro Person betragen die Treibhausgas-Emissionen inklusive den von uns im Ausland verursachten über 10 Tonnen CO2 pro Jahr. Tendenz steigend. Langfristig verträglich sind 1 Tonne CO2 pro Kopf und Jahr. >> weiterlesen
Stromversorgung
Drei von fünf AKW gehen spätestens ab 2020 in Pension. Die Atomstromlieferverträge mit Frankreich laufen ab 2017 sukzessive aus. Diese Zeit gilt es zu nutzen, um den Stromverbrauch zu reduzieren und um die Atomstromanteile mit Effizienz und erneuerbaren Energien zu ersetzen.
Die Politik ist gefordert und per Bundesverfassung in der Pflicht. Der Markt allein wird die Herausforderungen nicht meistern. Voraussetzung für entsprechende Fortschritte ist, dass sich die Politik aus der Abhängigkeit der Energieanbieter befreit. >> weiterlesen
SES Empfehlung
Markt-Anreize richtig setzen.
Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Hierzu gehört es, aus einer längerfristigen volkswirtschaftlichen Perspektive heraus, die Energiepreise so zu beeinflussen, dass sich die Wirtschaft noch rechtzeitig auf die kommende Verknappung einstellen kann. Nach vielen ökonomischen Studien, die die positiven Wirkungen einer ökologischen Steuerreform nachgewiesen haben, sind entsprechende Konzepte nun endlich konkret auszuarbeiten und umzusetzen.Gebote und Verbote wo der Energiepreis nicht lenkt.
Energieeffizienz ist der entscheidende Schlüssel zur Lösung der Energieprobleme und muss entsprechenden Vorrang erhalten. Wenn die Rahmenbedingungen einmal richtig gestaltet sind, wird Energieeffizienz zum guten Teil durch Marktkräfte umgesetzt. Dort wor die Energiepreise kaum lenken weil sie zu billig sind, muss die die Politik mit Geboten und Verboten die Marktkräfte an verschiedenen Orten gezielt ergänzen. Klassisches Beispiel sind Mindestanforderungen an Geräte, Autos und Anwendunegn bezüglich deren Energieeffizienz. >> weiterlesenIn die Zukunft investieren.
Erneuerbare Energien sollen stärker als bisher von der Politik gefördert werden, damit ihr Potenzial genutzt und die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Energieträgern verringert werden kann. Eine nachhaltige Energieversorgung erfordert jedoch stets die Kombination von erneuerbaren Energien mit einer hoch effizienten Energienutzung. Es macht beispielsweise wenig Sinn, hochwertigen und sauberen Windstrom mit ineffizienten Kühlschränken und Elektrozahnbürsten zu verschleudern. >> weiterlesen>> Infos zur schweizerischen Energie- und Klimapolitik





