Schweizer Stromkonzerne planen Milliarden- Investitionen in ausländische Kohlekraftwerke
- Schweizer Stromkonzerne wollen in ausländische Kohlekraftwerke investieren.
- Die geplanten Investitionen belaufen sich auf Milliarden.
- Viele Stromkonzerne setzten auf diese anachronistische Technologie.
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Milliarden-Investitionen für ausländische Kohlekraftwerke: In der Schweiz spielte der Kohlekonsum seit Jahrzehnten praktisch keine Rolle mehr. Interessant sind aber die neueren Aktivitäten und Pläne von Schweizer Stromkonzernen, in ausländische Kohlekraftwerke zu investieren.
Wo die Schweizer Stromkonzerne investieren: Die BKW, die Rätia Energie AG und andere Schweizer Stromkonzerne wollen primär in Deutschland in neue Kohlekraftwerke investieren. In eine anachronistische Technologie aus dem vorletzten Jahrhundert. Zum Beispiel die Rätia Energie AG: Sie setzt auf Kohlekraft aus Deutschland: Am 8. November 2007 trat eine Grundsatzvereinbarung in Kraft, die Rätia Energie mit der süddeutschen SüdWestStrom Kraftwerk GmbH aus Tübingen eingegangen ist. Zusammen planen die Unternehmen ein Kohlekraftwerk von 800 MW Leistung in Brunsbüttel an der Elbe.
Aber der Widerstand wirkt:
Eines der gravierendsten Neubauprojekte, nämlich das Projekt Dörpen plante die deutsche BKW Energie GmbH – Teil der BKW FMB Energie AG – im norddeutschen Dörpen im Emsland (Niedersachsen) mit 900 MW Leistung. Dies noch dazu in einem super für die Windenergienutzung geeigneten Gebiet. Nun wurde das Projekt im Dezember 2009 von der BKW zurückgezogen. Dies nach jahrelangen Protesten in Niedersachen vor Ort und auch von den NGOs inklusive der SES in der Schweiz. Nun muss sich die BKW nur auch noch von ihrer 33% Beteiligung am sich in Bau befindlichen Kohlekraftwerk Wilhelmshaven in der BRD verabschieden.
