Ziel: Ausstieg aus der Erdöl-Energie
- Das Ziel: Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung, primär aus der Erdölwirtschaft.
- Ökonomisch wie auch ökologisch ist einzig der Ausstieg vernünftig.
- Die 2’000-Watt-Gesellschaft ist nicht Ideologie, sondern ein MUSS.
Das neue Ziel muss "Ausstieg aus der Ölwirtschaft" heissen: Der "Ausstieg" aus der Atomenergie ist schon seit immer das Ziel der SES. Ganz anders laufen die Diskussionen über die Ressource Erdöl. Das Ziel, aus der Nutzung der fossilen Energien auszusteigen oder auch nur der Ausstieg aus der Erdölwirtschaft ist noch nicht mal im Ansatz etabliert. Für den Ausstieg aus der Erdölwirtschaft gibt es zwei plausible Gründe:
- Die Klimaveränderung lässt, mit all den erlebbaren und erspürbaren Konsequenzen, keinen anderen Weg als den Ausstieg offen.
- Erdöl ist eine endliche Ressource und die Reserven werden in absehbarer Zeit aufgebraucht sein. Somit werden wir, ob wir wollen oder nicht, mit dem Ende des Erdölzeitalters konfrontiert sein.
Schweden als Vorbild nehmen: Es ist also eine Frage der ökonomischen und ökologischen Vernunft, den "Ausstieg aus der Erdölwirtschaft" als Ziel zu lancieren. Als Beispiel kann diesbezüglich Schweden dienen, dessen Regierung den Ausstieg aus der Erdölnutzung bis zum Jahr 2020 anstrebt. Ziel der Regierung ist die völlige Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen.
Die 2’000-Watt-Gesellschaft: Die SES fordert daher als logische Konsequenz die Vollversorgung der Schweiz mit erneuerbaren Energien bis spätestens im Jahr 2050. Um dies zu erreichen muss der Energieverbrauch in einem ersten Schritt um zwei Drittel gesenkt werden - auf 2’000 Watt pro Kopf. Das Stichwort hierzu heisst Suffizienz.
