Peak Oil ist erreicht
- Da unsere Öl-Nachfrage steigt, müsste die Öl-Förderung mitsteigen. Tut sie aber nicht mehr.
- Der Peak Oil der USA war schon 1971 erreicht.
- Gemäss Dave Cohen, ASPO-USA, ist der Peak Oil bald erreicht.
Die Ölförderung muss stetig steigen: Die entscheidende Frage ist nicht, wie viel Öl noch im Erdinneren lagert. Entscheidend ist der Zeitpunkt, ab dem sich die Ölproduktion nicht mehr steigern lässt. Es gilt folgende Regel: Die Ölförderung steigt auf ein Maximum an, verharrt eine gewisse Zeit auf diesem Niveau und fällt dann ab, sie folgt also der Form einer Glockenkurve. Der Punkt der maximalen Ölförderung heisst Peak Oil. Rechnet man die weltweiten Ölreserven zusammen, dann sind wir nur noch wenige Tropfen vom weltweiten Fördermaximum entfernt. Wann es so weit ist, ist umstritten: ExpertInnen der ASPO (Association for the Study of Peak Oil) gehen davon aus, dass der globale Peak Oil beim konventionellen Erdöl ungefähr heute ist. Ob er 2008 war, oder 2010 sein wird, oder doch erst 2012, lässt sich mit Bestimmtheit erst nach ein paar Jahren exakt beurteilen. Danach werden die Ölpreise unaufhaltsam steigen. Sicher ist: Peak Oil ist der Beginn des Endes des Ölzeitalters.
Die Glockenkurve der Ölförderung: Sie spiegelt die Produktion eines nicht-erneuerbaren Rohstoffs. Die Fläche unter der Kurve entspricht dem Volumen des insgesamt vorhandenen Rohstoffs, der Kurvenverlauf mit einem exponentiellen Anstieg und Abfall wird unterbrochen durch eine Phase maximaler Förderung, dem Peak Oil. Der Peak Oil in den Vereinigten Staaten wurde von Hubbert bereits 1956 richtig für das Jahr 1971 vorausgesagt. Daher der Begriff HUBBERT-Glockenkurve.
