Ölpreis: 100 Dollar und mehr!

  • Nicht nur Fördermengen, sondern auch politische Krisen, Angst oder Spekulationen wirken sich auf den Ölpreis aus.
  • Für die Umwelt ist der höchste Ölpreis der beste.
  • Je früher wir die Weichen Richtung Erneuerbare stellen, je weniger schmerzhaft wird der Übergang.


Der Ölpreis ist von vielen Faktoren abhängig: Der Ölpreis wird durch Faktoren wie etwa Nachfrageanstieg, Versorgungsengpässe, politische Krisen, Terrorangst oder spekulative Ölgeschäfte bestimmt. Die absehbare Verknappung des Ölangebots aufgrund des Peak Oils und des wachsenden Verbrauchs wird zu stetig steigenden Preisen führen. Zwischen 1973 und Juli 2008 schnellte der Preis pro Barrel Öl von drei auf 148 Dollar in die Höhe. Nach einem vorübergehenden Taucher, steigt der Ölpreis seit 2009 wieder kontinuierlich. Anfang 2012 liegen wir wieder bei ca. 115 Dollar pro Barrel. In den kommenden Jahren wird wieder mit Kosten von weit über 100 Dollar gerechnet.

Aus ökologischer Sicht kann der Ölpreis nicht hoch genug sein. Dies beschleunigt die sparsamere Nutzung von Ölprodukten und trägt zum lebenswichtigen Klimaschutz bei. Gleichzeitig verbessert sich die Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien massiv. Damit verbunden ist ein kompletter Strukturwandel der Energieversorgung. Je früher und entschlossener Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weltweit und in der Schweiz die Weichen in Richtung Suffizienz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien stellen, desto weniger schmerzhaft wird der Übergang ins nachfossile Zeitalter sein.