Schmutziges Öl-Geschäft: Naturkatastrophen und Menschenrechtsverletzungen

  • Menschenrechte gelten nicht mehr, wenn es um Öl geht.
  • Der Raubbau geht gegen Mensch und Natur.
  • Es resultiert die Gefahr eines Ressourcen-Krieges.


Öl bedeutet vielerorts Elend: Ölkonzerne missachten Menschenrechte, beuten arme Länder aus, zerstören die Natur und treten die Kultur der indigenen Völker mit Füssen. Der Raubbau führt zu einer Zunahme von Konflikten und zu katastrophalen Eingriffen in sensible Ökosysteme. Und die Lage spitzt sich mit den schwindenden Ressourcen zu. Bedingt durch die zunehmende Verknappung des Erdöls besteht die reale Gefahr von Ressourcen-Kriegen.

Die Natur und die Menschen sind vielerorts Opfer des Öls:
  • Halbinsel Sachalin: Bedrohung der letzten Grauwalbestände
  • Kamerun, Tschad: Zerstörung von Regenwald, Bedrohung der Wasserversorgung
  • Nigeria: Trinkwasserverschmutzungen, kriegerische Konflikte
  • Alaska: Bedrohung eines hoch sensiblen Naturreservats
  • Westsibirien: Verseuchung ganzer Landstriche
  • Süd- und Mittelamerika: Zerstörung des Regenwaldes, Vertreibung indigener Völker


Öl-Verschmutzung: In den vergangenen 40 Jahren flossen durch unzählige Tankerunfälle rund 4'000’000 Tonnen Erdöl in die Meere. Dies entspricht einem Güterzug mit 200’000 Wagen.