Sonnenkollektoren könnten den gesamten Wärmebedarf der Schweizer Haushalte decken!
- Durch steigende Energiepreise wird Solarwärme zur wirtschaftlich interessanten Option.
- Jährlich werden rund 3’000 neue Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung realisiert.
- 2006 wurden dadurch rund 300 GWh nutzbare Wärme erzeugt.
Die Wärmestrahlung der Sonne lässt sich vielfach nutzen: Sei es aktiv durch Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung und Raumheizung oder passiv durch intelligente Bauweise zur direkten Nutzung der Sonneneinstrahlung. Dank hoch isolierten Speichertanks steht die Wärme vom Dach auch bei bedecktem Himmel oder in der Nacht zur Verfügung. Häufig werden Solaranlagen kombiniert mit herkömmlichen Öl-, Gas- und Holzheizungen angewendet.
- Verglaste Flachkollektoren eignen sich besonders für Wassererwärmung und Heizungsunterstützung.
- Unverglaste Kollektoren werden für Schwimmbadheizung und Warmwassererwärmung eingesetzt.
- Vakuumröhren-Kollektoren eignen sich besonders für Heisswassererzeugung.
2006 rund 300 GWh nutzbare Wärme durch Sonnenkollektoren erzeugt. Durch die steigenden Energiepreise wird Solarwärme zur wirtschaftlich interessanten Option. Unabhängig vom Öl- und Gaspreis und mit einer positiven Umweltbilanz finden sie zusehend Anklang: In der Schweiz werden derzeit jährlich rund 3’000 Anlagen zur Brauchwassererwärmung oder Heizungsunterstützung realisiert. Tendenz steigend. 2006 wurden dadurch rund 300 GWh nutzbare Wärme erzeugt. Auch ökologisch macht die Wärmenutzung der Sonne Sinn: Die thermische Solaranlage belastet die Umwelt nicht und hat bereits nach zwei Betriebsjahren mehr Energie produziert, als für Herstellung und Entsorgung benötigt wird. Obwohl der Anteil der Solarwärme am gesamtschweizerischen Verbrauch noch gering ist, ist ihr Potenzial gross. Wenn alle bestehenden Gebäude energetisch optimal saniert würden, könnte mit Sonnenkollektoren der gesamte Wärmebedarf der Schweizer Haushaltungen gedeckt werden.




