Spar- und LED-Lampen halbieren den Stromverbrauch

  • In den letzen zehn Jahren hat sich der Stromverbrauch für Beleuchtung verdoppelt.
  • Durch den Einsatz von Sparlampen könnten schweizweit 200 Mio. Franken gespart werden.
  • 400 Mio. Franken können in der Beleuchtung von Geschäften, Industrie und öffentlicher Beleuchtung gespart werden.

Verdoppelung innert 10 Jahren: Für künstliche Beleuchtung wird in der Schweiz knapp 14% der gesamten Elektrizität verbraucht. Das sind 8,3 Mia. kWh pro Jahr (2005). In den Haushalten hat sich in den letzten zehn Jahren der Stromverbrauch für die Beleuchtung fast verdoppelt. In einer typischen 4-Zimmerwohnung erhöhte sich die Zahl der Lampen von durchschnittlich 14 auf 23.

Tiefere Stromrechnung mit Stromsparlampen: Ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs eines typischen Haushalts geht heute auf das Konto der Beleuchtung. Am weitesten verbreitet sind noch immer Glühlampen, Halogenglühlampen und Niedervolt-Halogenglühlampen. Sie sorgen in drei von vier der schweizerischen Haushalten zu rund 80% für die Wohnraumbeleuchtung. Das beschlossene Glühlampenverbot betrifft in den nächsten Jahren nur einen Teil des Lampensortiments. Gemäss S.A.F.E. können in Haushalten mit Sparlampen, LED-Lampen und effizienten Leuchten gesamthaft 60% oder gut eine Mia. kWh (= Stromkosten von 200 Mio. Franken pro Jahr) eingespart werden.

Sparpotenzial von 40%: Knapp 10% des Gesamtstromverbrauchs oder rund 5,9 Mia. kWh entfallen auf künstliche Beleuchtung in Büros, Verkaufsgeschäften, Industrie- und Gewerbebauten, öffentlichen Bauten oder auf Strassen und Plätze. Das Einsparpotenzial liegt gemäss S.A.F.E. bei 2-3 Mia. kWh. Das entspricht Stromkosten von rund 400 Mio. Franken, die durch effizientere Leuchtmittel, Lichtanlagen und -steuerungen, Bewegungsmelder oder Tageslichtregelungen eingespart werden können.