Parlamentswillen missachtet; Gebäudesanierungen blockiert

Medienmitteilung der Klima-Initiative, Chur, 11. Mai 2012 - Der Bundesrat will die Abgabe auf Brennstoffe frühestens 2014 erhöhen. Damit entzieht die Regierung der energetischen Sanierung von Gebäuden die Mittel und handelt gemäss Rechtsgutachten gegen den Willen des Parlaments. Die Initianten der zurückgezogenen Klima-Initiative fühlen sich deshalb hintergangen und fordern BAFU und Bundesrat auf, die Umsetzung des Gesetzes endlich auf die dort verankerten klimapolitischen Ziele auszurichten.

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Président Hollande: Der Einstieg in den Französischen Atomausstieg?

Medienmitteilung, Zürich, 7. Mai 2012- 75% des französischen Stroms wird in Atomkraftwerken produziert. François Hollande will den Anteil der Atomenergie am französischen Strommix bis 2025 auf 50% senken und den Uraltreaktor in Fessenheim abschalten. Mit dieser Politik liegt die Atomnation Frankreich im internationalen Trend.

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Pedro Lenz liest gegen AKW

«Liebi Aawäsendi,
liebi Demonstrantinnen
und Demonstrante,
es isch e Fröid,
e Riisefröid, mou,
es isch e Riesefröid,
dass es öich aui
und dass es mi säuber
überhoupt no git.

Es isch wohr,
es isch nid säubschtverständlech,
drum sägenis doch,
es isch Fröid,
e grossi Fröid
dass es di Matte no git,
dass es di Landschaft no git,
dass es d Gmeind Mühlebärg no git
dass es d Stadt Bärn no git,
dass es d Stadt Nöieburg no git»

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Umweltverbände fordern mehr Effizienz statt Gas

Zürich, 18. April 2012: Gemeinsame Reaktion von Greenpeace, Pro Natura, Verkehrsclub der Schweiz VCS, Schweizerischer Energie-Stiftung SES und WWF Schweiz auf die Energiestrategie 2050 des Bundesrats

Mit den vorgeschlagenen Massnahmen im Entwurf der Energiestrategie 2050 bleibt eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz noch unerreichbar. Für die Umweltverbände ist dieser Vorschlag darum nicht akzeptabel. Statt eines oder mehrerer Gaskraftwerke braucht die Schweiz mehr Energieeffizienz und mehr Solarstrom. Der Bundesrat muss hier seine Hausaufgaben erledigen und bei der Energiewende Tempo machen. Wenn er Führungsstärke zeigt, kann er das schaffen.

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Wind und Sonne für die Schweiz, statt Pumpen für Europa

Medienmitteilung der SES, 18. April 2012
Heute hat der Bundesrat einen Bericht abgesegnet, welcher den Bau von neuen Pumpspeichern und den damit einhergehenden Ausbau der Hochspannungsleitungen empfiehlt. Dieser Ausbau sei nötig für die erneuerbaren Energien in unseren Nachbarländern, sei gut für unsere Versorgungssicherheit und gut für unser Portemonnaie. Die SES ist mit den Schlussfolgerungen des Berichts nicht einverstanden und lehnt den Ausbau zur "Batterie Europas" heute ab. Die SES fordert stattdessen, dieses Geld in den Ausbau der heimischen erneuerbaren Energien zu investieren.

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Die Wirtschaft kann mindestens doppelt so viel Strom sparen

Medienkommentar der SES, Zürich, 18. April 2013 - Anlässlich ihrer heutigen Pressekonferenz brüstet sich die Energie-Agentur der Wirtschaft EnAW für ihre Stromeinsparungen um 1 TWh gegenüber 1990. Gemäss Schweizerischer Energie-Stiftung SES liegt diese Zahl weit unter den Möglichkeiten der Wirtschaft.

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PR-Kampagnen statt echte Problemlösung

SES Medienmitteilung 13. April 2012
Heute Freitag präsentiert die Nationale Genossenschaft für die Entsorgung radioaktiver Abfälle Nagra das neuste Kind ihrer PR-Abteilung: eine Ausstellung namens „Timeride“. Diese Ausstellung verharmlost auf skandalöse Weise die riesige Herausforderung der Lagerung von Atommüll über die nächsten Generationen hinweg.

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Klima-Initiative wird zurückgezogen - Argusaugen auf den Vollzug des CO2-Gesetzes

Medienmitteilung, 28. März 2012 des Vereins Klimainitiative.
Das Komitee der Klima-Initiative hat beschlossen, seine Initiative bedingt zurückzuziehen. Somit ist der Weg frei, das CO2-Gesetz im Sinne eines glaubwürdigen indirekten Gegenvorschlags zur Initiative zu vollziehen. Damit dies geschieht, werden die Initiantinnen und Initianten mit Argusaugen auf die Arbeit von Bundesrätin Doris Leuthard und des BAFU achten.

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Das AKW Mühleberg gehört abgestellt

Medienkommentar der Allianz «Nein zu neuen AKW» zur Bilanzmedienkonferenz der BKW vom 20. März 2012 - Die Allianz «Nein zu neuen AKW» anerkennt die Bestrebungen der BKW für eine nachhaltige Stromversorgung der Schweiz und wartet auf Tatbeweise. Kein Verständnis hat die Allianz gegenüber dem Ansinnen, das AKW Mühleberg bis 2022 weiter zu betreiben. Weiter fordert die Allianz, dass die BKW nun das sistierte Neubaugesuch für ein AKW Mühleberg II zurückzieht.


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Die Schweiz braucht keine weiteren Pumpspeicher- werke

Zürich, 13. März 2012- Im Rahmen des Atomausstiegs wird viel über neue Pumpspeicherwerke und neue Hochspannungsleitungen diskutiert. Doch in der Debatte fehlt meist fundiertes Hintergrundwissen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES füllt diese Lücke mit ihrer neuen Broschüre «Wasserkraft ist nicht gleich Wasserkraft. Fakten zur Pumpspeicherung». Aus aktuellem Anlass empfiehlt die SES dem Grossen Rat des Kantons Bern, dem Pumpspeicherwerk Grimsel 3 der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) keine Konzession zu erteilen. Das 600 Millionen-Projekt ist unnötig und ökonomisch riskant.

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