Medienkommentar, Zürich, 20. Dezember 2012 - Die Axpo hat heute bekannt gegeben, den Reingewinn im Geschäftsjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr auf das über sechsfache gesteigert zu haben. Dennoch rechne man beim Stromgiganten „kurz- und mittelfristig“ mit „unterproportionalen Investitionen“. Zu deutsch: Vorläufig bleibt das Geld in der Kasse. Diese zögerliche Haltung ist bedauerlich und typisch für den Stromdinosaurier: Die Axpo kann sich mit der neuen Energiepolitik nicht richtig anfreunden und wartet lieber ab.
Medienmitteilung vom 3. Dezember 2012 - UVEK und ENSI haben die Kritik der beiden Atomexperten Marcos Buser und Walter Wildi zurückgewiesen. Damit machen es sich die Behörden zu einfach und verpassen die Chance, die Schweizer Atomaufsicht unabhängiger zu gestalten. Mit diesem Vorgehen bleibt der «Filz» weiterhin bestehen, alleine mit «verbesserten Abläufen» ist es nicht getan. Die SES empfiehlt UVEK und ENSI einen bewussteren und offeneren Umgang mit Kritik.
Zürich, 21.11.2012
Medienkommentar zur Erhöhung der Beiträge für Stilllegungs- und Entsorgungsfonds - Heute hat die Verwaltungskommission der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds die neuen Beiträge festgelegt, die von den AKW-Betreibern in den nächsten fünf Jahren bezahlt werden müssen. Die Beiträge wurden zwar erhöht, dennoch werden bei der Kostenbeurteilung für Stilllegung und Entsorgung nach wie vor grobe Fehler begangen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert die sofortige Behebung dieser Mängel, damit die AKW-Betreiber ihre Kosten heute decken und nicht auf die zukünftigen Steuerzahler übertragen.
Zürich, 05. 11. 2012
Medienkommentar zur ENSI-Stellungnahme des Kostenbericht 2011 (KS11) inkl. SES-Kommentar des Kostenberichts KS11 - Heute hat das ENSI seine Stellungnahme zu den Kostenstudien 2011 der AKW-Betreiber publiziert. Das ENSI identifiziert zwar zwölf Punkte mit Verbesserungsbedarf unterschlägt dabei aber, dass bei der Kostenbeurteilung für Stilllegung und Entsorgung nach wie vor grobe Fehler begangen werden. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert die sofortige Behebung dieser Mängel, damit die AKW-Betreiber ihre Kosten heute decken und nicht dem zukünftigen Steuerzahler überwälzen.
SES-Medienmitteilung, 31. Oktober 2012 - Durch die Ausschöpfung der Potenziale für erneuerbare Energien1 und Energieeffizienz können in der ganzen Schweiz bis 2035 rund 85'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies zeigen neue Berechnungen im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES. Die SES fordert die Kantone auf, sich in ihrem eigenen Interesse für eine ambitionierte Energiestrategie 2050 einzusetzen.
Zürich, 8. Oktober 2012 - Das Bundesamt für Energie BFE musste heute einen neuen Fahrplan für die Suche nach möglichen Standorten für Atommülllager-Oberflächenanlagen bekannt geben. Der Grund: Die Nagra hatte bei den ersten Standort-Vorschlägen wichtige Aspekte wie die Grundwasserwassergebiete nicht genügend miteinbezogen. Nach der Veröffentlichung der geheimen Lager-Dokumente in der gestrigen SonntagsZeitung ist dies ein weiterer Beweis für die zum Teil äusserst fragwürdige Vorgehensweise der Nagra. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert einmal mehr eine unabhängige und fachorientierte Entsorgungsorganisation für radioaktive Abfälle in der Schweiz.
SES-Medienmitteilung, 28. September 2012 -
Die Produktion von Wind- und Sonnenstrom im Vergleich
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat untersucht, wo die Schweiz im Vergleich mit umliegenden Ländern bei der Produktion von neuen erneuerbaren Energien steht. Das Resultat ist klar: Die Schweiz liegt – weit abgeschlagen – auf dem letzten Platz. Exemplarisch wurde die Stromproduktion aus Photovoltaik- und Windkraftwerken pro EinwohnerIn für das Jahr 2011 betrachtet.1
Zürich, 28. September 2012, SES-Kommentar Vernehmlassungsstart Energiestrategie 2050 - Heute startet die Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst die Stossrichtung der neuen Energiepolitik. Sie wird sich in dieser Vernehmlassung für mehr Tempo, für die Ausschöpfung der Potenziale der erneuerbaren Energien und Effizienz, sowie für klare Abschaltdaten für die bestehenden AKW einsetzen.
Medienmitteilung, 27. September 2012 - Am Freitag, 28. September, endet die Anhörung zum Entsorgungs-programm für Schweizer Atommüll. Das Konzept der Tiefenlagerung ist unausgereift. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert, dass das Bundesamt für Energie BFE das Konzept, sowie das Entsorgungsprogramm und den Sachplan überarbeitet.
Medienmitteilung, 26. September 2012 - Grosse Gaskraftwerke machen in der Schweiz keinen Sinn. Sie sind ineffizient, produzieren zu viel CO2 und verbrennen einen Rohstoff, der uns - genau wie das Uran - abhanden kommen wird. Ausserdem sind sie aus Stromversorgungssicht zur Zeit unnötig und widersprechen der neuen Energiestrategie des Bundesrates. Chavalon ist zudem ein schlechter Standort, weil die Abwärme nicht genutzt werden kann.