Fragwürdige Vorgehensweise bei der Nagra
Zürich, 8. Oktober 2012 - Das Bundesamt für Energie BFE musste heute einen neuen Fahrplan für die Suche nach möglichen Standorten für Atommülllager-Oberflächenanlagen bekannt geben. Der Grund: Die Nagra hatte bei den ersten Standort-Vorschlägen wichtige Aspekte wie die Grundwasserwassergebiete nicht genügend miteinbezogen. Nach der Veröffentlichung der geheimen Lager-Dokumente in der gestrigen SonntagsZeitung ist dies ein weiterer Beweis für die zum Teil äusserst fragwürdige Vorgehensweise der Nagra. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert einmal mehr eine unabhängige und fachorientierte Entsorgungsorganisation für radioaktive Abfälle in der Schweiz.