SES-Medienmitteilung, 28. September 2012 -
Die Produktion von Wind- und Sonnenstrom im Vergleich
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat untersucht, wo die Schweiz im Vergleich mit umliegenden Ländern bei der Produktion von neuen erneuerbaren Energien steht. Das Resultat ist klar: Die Schweiz liegt – weit abgeschlagen – auf dem letzten Platz. Exemplarisch wurde die Stromproduktion aus Photovoltaik- und Windkraftwerken pro EinwohnerIn für das Jahr 2011 betrachtet.1
Zürich, 28. September 2012, SES-Kommentar Vernehmlassungsstart Energiestrategie 2050 - Heute startet die Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES begrüsst die Stossrichtung der neuen Energiepolitik. Sie wird sich in dieser Vernehmlassung für mehr Tempo, für die Ausschöpfung der Potenziale der erneuerbaren Energien und Effizienz, sowie für klare Abschaltdaten für die bestehenden AKW einsetzen.
Medienmitteilung, 27. September 2012 - Am Freitag, 28. September, endet die Anhörung zum Entsorgungs-programm für Schweizer Atommüll. Das Konzept der Tiefenlagerung ist unausgereift. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert, dass das Bundesamt für Energie BFE das Konzept, sowie das Entsorgungsprogramm und den Sachplan überarbeitet.
Medienmitteilung, 26. September 2012 - Grosse Gaskraftwerke machen in der Schweiz keinen Sinn. Sie sind ineffizient, produzieren zu viel CO2 und verbrennen einen Rohstoff, der uns - genau wie das Uran - abhanden kommen wird. Ausserdem sind sie aus Stromversorgungssicht zur Zeit unnötig und widersprechen der neuen Energiestrategie des Bundesrates. Chavalon ist zudem ein schlechter Standort, weil die Abwärme nicht genutzt werden kann.
Zürich, 21. September 2012, Medienmitteilung zur SES-Stromspar-Tagung - Jede dritte in der Schweiz produzierte Kilowattstunde wird verschwendet. Diese Verschwendung kostet die KonsumentInnen sowie die Schweizer Wirtschaft jährlich knapp 3,5 Milliarden Franken. Bis heute hat es die Schweizer Politik nicht geschafft, der Verschwendung mit griffigen Massnahmen entgegenzuwirken - auch Bundesrätin Leuthard wird mit ihrer Energiestrategie 2050 leider keine Nägel mit Köpfen machen.
Medienkommentar, Zürich, 14. September 2012 - Der Bundesrat hat heute den Bericht „Das Potenzial der erneuerbaren Energien bei der Elektrizitätsproduktion“ zur Kenntnis genommen. Damit wird endlich das Potenzial erneuerbarer Stromproduktion auch auf höchster Ebene erkannt. Mit der Ausschöpfung des Photovoltaik-Potentials soll allerdings zugewartet werden. Das ist aus Sicht der SES falsch.
Am Freitag, 21. September 2012, findet im Züricher Technopark die diesjährige SES-Fachtagung zum Thema «Warum Milliarden verschwenden - Die grosse Stromspar-Tagung» statt. Tatsache ist: Der Stromverbrauch muss bis 2035 um 20 TWh reduziert werden. Dass dieses Ziel erreichbar ist und welche Möglichkeiten dafür bestehen, zeigt die SES anlässlich der Fachtagung auf.
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Medienmitteilung, Zürich, 4. September 2012 - Gegen die vom ENSI als «Öffentliches Forum» deklarierte Veranstaltung protestieren AKW-Gegner-Organisationen drinnen wie draussen. Der Anlass wird als «Talkshow» bezeichnet, weil eine ernsthafte und vertiefte Diskussion zu technischen Sicherheitsfragen und strukturellen Mängeln der Atomaufsicht nicht möglich ist. Greenpeace und die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) forderten im Vorfeld der Veranstaltung vergeblich umfangreiche Experten-Hearings. Auch die beim ENSI eingereichten Fragen blieben bis gestern unbeantwortet. «Was hier stattfindet ist eine PR-Show. Das ist der Nährboden für ein weiteres Fukushima», brachte es Kaspar Schuler von Greenpeace auf den Punkt.