25.6.2012 - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES setzt sich dafür ein, dass der Super-GAU in Fukushima nicht vergessen geht. Dank der japanischen Fachjournalistin Kaori Takigawa dürfen wir Ihnen Aktualitäten & Hintergründe aus Japan liefern. Für Fragen oder Anregungen stehen wir per oder telefonisch unter 044 275 21 21 gerne zur Verfügung.
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Die Blog-Einträge im Juni:
1. 36% der Kinder aus Fukushima haben veränderte Schilddrüsen
2. Streit um das Wiederhochfahren zweier Reaktoren des AKW Oi
3. Verstrahlte Fischkonserven als Entwicklungshilfe
4. Geheimnisvoller schwarzer Staub in Tokyo – hochradioaktiv!
5. Fukushima-BewohnerInnen klagen gegen Verantwortliche
6. Vorbereitungen für das Stromsparen 2012
7. Lichtblick: KEV ab 1. Juli 2012!
Zürich, 25. Juni 2012 - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES und Greenpeace sehen sich durch die Aussagen des zurückgetretenen KNS-Mitglied Marcos Buser in ihrer Kritik an den Atomaufsichtsbehörden bestätigt. Die Vorwürfe ans ENSI, an die Nagra und ans BFE sind happig: Fehlendes Fachwissen, mangelnde Unabhängigkeit, Filz und Verfahrensfehler. Die SES und Greenpeace fordern deshalb vom UVEK, dass es schnellstmöglich eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe einleitet und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Die Solarenergie hat in der Schweiz ein riesiges Potenzial. Bis 2035 können jährlich mindestens 15 Terawattstunden (TWh) Strom mit Fotovoltaik produziert werden. Das ist fünfmal mehr als das AKW Mühleberg produziert. Der Nutzen für die Schweiz: Wir machen uns unabhängig von teuren Auslandimporten und schaffen so Wertschöpfung im Inland sowie zig neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze. Der Solarboom findet im Ausland bereits statt – dank dem Atomausstieg soll er nun in die Schweiz kommen. Aber wie? Und was können und müssen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft leisten?
Medienmitteilung, Zürich, 15. Juni 2012 - Heute beginnt die Anhörung zum Entsorgungsprogramm für Schweizer Atommüll. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES weist darauf hin, dass das Entsorgungsprogramm keine Antworten auf die vielen offenen Fragen liefert.
Medienmitteilung, Zürich, 12. Juni 2012 - Heute präsentierte der VSE drei Wege in eine AKW-freie Stromzukunft bis 2050. Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass die Schweizer Strom-Versorgungssicherheit auch ohne das Risiko der AKW gewährleistet werden kann.
Anschliessend an die 2. Mitgliederversammlung von NWA (Nie wieder AKW) Region Basel hält Felix Nipkow, Projektleiter Erneuerbare Energien bei der Schweizerischen Energie-Stiftung SES, ein Gastreferat. Dabei wird er aufzeigen, welche Bedeutung der Atomausstieg für die Schweiz hat und wie das Ziel erreicht werden kann.