Energie und Umwelt 2/12: 100% Erneuerbar ist möglich!

Energie und Umwelt, 2007, Nr. 4
  • Energiewende JETZT - aber mit Weitblick
  • Braucht die Schweiz neue Hochspannungsleitungen?
  • Erneuerbare im Inland statt Grosskraftwerke im Ausland

Parlamentswillen missachtet; Gebäudesanierungen blockiert

Medienmitteilung der Klima-Initiative, Chur, 11. Mai 2012 - Der Bundesrat will die Abgabe auf Brennstoffe frühestens 2014 erhöhen. Damit entzieht die Regierung der energetischen Sanierung von Gebäuden die Mittel und handelt gemäss Rechtsgutachten gegen den Willen des Parlaments. Die Initianten der zurückgezogenen Klima-Initiative fühlen sich deshalb hintergangen und fordern BAFU und Bundesrat auf, die Umsetzung des Gesetzes endlich auf die dort verankerten klimapolitischen Ziele auszurichten.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 67 - Mai

  • SES-Jahresversammlung «Let The Sunshine In!»
  • Wahlen in Frankreich: Einstieg in den Atomausstieg?
  • Wind und Sonne für die Schweiz statt Pumpen für Europa
  • Jetzt die Kampagne «Recht ohne Grenzen» unterschreiben!
  • Filmfestival «Filme für die Erde»
  • «Jede Zelle zählt - Solarenergie macht Schule»
  • Tagung: «Volksinitiativen: Stolpersteine und Erfolgsfaktoren»
  • Theater.Winkelwiese » Politik am Stehtisch - Energiepolitik

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Festival: Filme für die Erde

Anlässlich des UNO-Weltumwelttages findet am 5. Juni 2012 das zweite «Filme für die Erde Festival» an 14 Orten der Schweiz gleichzeitig statt. Das Festival besteht tagsüber aus kostenlosen Angeboten für Schulen und Kinder. Abends werden ein Kurzfilmwettbewerb, eine Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit, eine Filmvorführung für Erwachsene, Interviews mit Nachhaltigkeits-Pionieren sowie ein Bio-Apéro geboten. Und wie immer bei Filme für die Erde werden Tausende von Weitergabe-DVDs verschenkt, die von Freund zu Freund weitergegeben werden und so bis zu 40ʻ000 weitere Menschen erreichen werden. Eröffnet wird das Festival durch Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger, in einer Videobotschaft.

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Président Hollande: Der Einstieg in den Französischen Atomausstieg?

Medienmitteilung, Zürich, 7. Mai 2012- 75% des französischen Stroms wird in Atomkraftwerken produziert. François Hollande will den Anteil der Atomenergie am französischen Strommix bis 2025 auf 50% senken und den Uraltreaktor in Fessenheim abschalten. Mit dieser Politik liegt die Atomnation Frankreich im internationalen Trend.

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Pedro Lenz liest gegen AKW

«Liebi Aawäsendi,
liebi Demonstrantinnen
und Demonstrante,
es isch e Fröid,
e Riisefröid, mou,
es isch e Riesefröid,
dass es öich aui
und dass es mi säuber
überhoupt no git.

Es isch wohr,
es isch nid säubschtverständlech,
drum sägenis doch,
es isch Fröid,
e grossi Fröid
dass es di Matte no git,
dass es di Landschaft no git,
dass es d Gmeind Mühlebärg no git
dass es d Stadt Bärn no git,
dass es d Stadt Nöieburg no git»

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» alles über Pedro Lenz

Umweltverbände fordern mehr Effizienz statt Gas

Zürich, 18. April 2012: Gemeinsame Reaktion von Greenpeace, Pro Natura, Verkehrsclub der Schweiz VCS, Schweizerischer Energie-Stiftung SES und WWF Schweiz auf die Energiestrategie 2050 des Bundesrats

Mit den vorgeschlagenen Massnahmen im Entwurf der Energiestrategie 2050 bleibt eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz noch unerreichbar. Für die Umweltverbände ist dieser Vorschlag darum nicht akzeptabel. Statt eines oder mehrerer Gaskraftwerke braucht die Schweiz mehr Energieeffizienz und mehr Solarstrom. Der Bundesrat muss hier seine Hausaufgaben erledigen und bei der Energiewende Tempo machen. Wenn er Führungsstärke zeigt, kann er das schaffen.

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Wind und Sonne für die Schweiz, statt Pumpen für Europa

Medienmitteilung der SES, 18. April 2012
Heute hat der Bundesrat einen Bericht abgesegnet, welcher den Bau von neuen Pumpspeichern und den damit einhergehenden Ausbau der Hochspannungsleitungen empfiehlt. Dieser Ausbau sei nötig für die erneuerbaren Energien in unseren Nachbarländern, sei gut für unsere Versorgungssicherheit und gut für unser Portemonnaie. Die SES ist mit den Schlussfolgerungen des Berichts nicht einverstanden und lehnt den Ausbau zur "Batterie Europas" heute ab. Die SES fordert stattdessen, dieses Geld in den Ausbau der heimischen erneuerbaren Energien zu investieren.

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