Axpo wartet ab und riskiert Marktanteile

Medienkommentar, Zürich, 20. Dezember 2012 - Die Axpo hat heute bekannt gegeben, den Reingewinn im Geschäftsjahr 2011/12 gegenüber dem Vorjahr auf das über sechsfache gesteigert zu haben. Dennoch rechne man beim Stromgiganten „kurz- und mittelfristig“ mit „unterproportionalen Investitionen“. Zu deutsch: Vorläufig bleibt das Geld in der Kasse. Diese zögerliche Haltung ist bedauerlich und typisch für den Stromdinosaurier: Die Axpo kann sich mit der neuen Energiepolitik nicht richtig anfreunden und wartet lieber ab.

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Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 72 - Dezember

  • Bestellen Sie jetzt das neue Energie&Umwelt «85'000 Jobs»
  • BKW verschleppt Nachrüstung von Mühleberg!
  • UVEK und ENSI tun nichts gegen den Atom-Filz
  • Zu wenig Geld für AKW-Stilllegung und Atommüll-Entsorgung
  • Kongress Stadt-Energie-Verkehr

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Energie und Umwelt 4/12: 85'000 Jobs

Energie und Umwelt, 2007, Nr. 4
  • Die Energiewende jetzt umsetzen
  • Energieeffizienz: «Die Zitrone ist nicht einmal angepresst!»
  • Pumpspeicherwerke - das Risiko tragen die Steuerzahler

Optimierte Abläufe reichen nicht!

Medienmitteilung vom 3. Dezember 2012 - UVEK und ENSI haben die Kritik der beiden Atomexperten Marcos Buser und Walter Wildi zurückgewiesen. Damit machen es sich die Behörden zu einfach und verpassen die Chance, die Schweizer Atomaufsicht unabhängiger zu gestalten. Mit diesem Vorgehen bleibt der «Filz» weiterhin bestehen, alleine mit «verbesserten Abläufen» ist es nicht getan. Die SES empfiehlt UVEK und ENSI einen bewussteren und offeneren Umgang mit Kritik.

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Kostenbeiträge immer noch zu tief

Zürich, 21.11.2012

Medienkommentar zur Erhöhung der Beiträge für Stilllegungs- und Entsorgungsfonds - Heute hat die Verwaltungskommission der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds die neuen Beiträge festgelegt, die von den AKW-Betreibern in den nächsten fünf Jahren bezahlt werden müssen. Die Beiträge wurden zwar erhöht, dennoch werden bei der Kostenbeurteilung für Stilllegung und Entsorgung nach wie vor grobe Fehler begangen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert die sofortige Behebung dieser Mängel, damit die AKW-Betreiber ihre Kosten heute decken und nicht auf die zukünftigen Steuerzahler übertragen.

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Stellungnahme zur parl. Initiative 12.400

Stellungnahme der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zur «Vernehmlassung der parlamentarischen Initiative 12.400 "Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher"» vom 15. November 2012. Die SES begrüsst den mit der Vorlage bezweckten Abbau der KEV-Warteliste und bedauert gleichzeitig, dass die zusätzlichen Mittel offenbar ungenügend sind, um die Warteliste ganz abzubauen, wie das die überwiesene Motion Häberli-Koller fordert. Eine Erweiterung der Ausnahmeregelungen für stromintensive Betriebe lehnt die SES ab und fordert eine konsequente Umsetzung des Verursacherprinzips.

» zur ganzen Stellungnahme

Die anderen Energienachrichten der SES Nr. 71 - November

  • SES-Veranstaltung zur Stromspeicherung
  • Back-End-Kosten der Atomenergie
  • Die Energiewende schafft 85'000 neue Arbeitsplätze
  • Unterricht-Materialien zu Atomausstieg und Energiewende
  • Lange Mängelliste des AKW Beznau
  • Fachtagung: Energien der Zukunft
  • 11. Nationale Photovoltaik-Tagung 2013
  • Mach mit und werde auch Du SolarmacherIn!
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Kosten der Atomenergie sind nicht gedeckt

Zürich, 05. 11. 2012

Medienkommentar zur ENSI-Stellungnahme des Kostenbericht 2011 (KS11) inkl. SES-Kommentar des Kostenberichts KS11 - Heute hat das ENSI seine Stellungnahme zu den Kostenstudien 2011 der AKW-Betreiber publiziert. Das ENSI identifiziert zwar zwölf Punkte mit Verbesserungsbedarf unterschlägt dabei aber, dass bei der Kostenbeurteilung für Stilllegung und Entsorgung nach wie vor grobe Fehler begangen werden. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert die sofortige Behebung dieser Mängel, damit die AKW-Betreiber ihre Kosten heute decken und nicht dem zukünftigen Steuerzahler überwälzen.

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85'000 Arbeitsplätze für die Schweiz

SES-Medienmitteilung, 31. Oktober 2012 - Durch die Ausschöpfung der Potenziale für erneuerbare Energien1 und Energieeffizienz können in der ganzen Schweiz bis 2035 rund 85'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies zeigen neue Berechnungen im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES. Die SES fordert die Kantone auf, sich in ihrem eigenen Interesse für eine ambitionierte Energiestrategie 2050 einzusetzen.

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