Schlussabstimmung zum CO2-Gesetz
Medienmitteilung der Klima-Initiative vom 23. Dezember 2011
Das CO2-Gesetz lässt der Wirtschaft Flexibilität, honoriert freiwillige Massnahmen und berücksichtigt bisherige Einsparungen von Firmen. Es passt zur Energiewende und bietet der Wirtschaft Chancen. Klimapolitisch stellt das Gesetz jedoch erst den Start zu einer langen Reise dar.
Medienkommentar IAEA prüft ENSI, 2. Dezember 2011.
Die internationale Atomenergieagentur IAEA mit Sitz in Wien hat den Zweck, die Atomenergie weltweit zu fördern. Heute hat diese IAEA unserer Atomaufsichtsbehörde ENSI ein „gutes Zeugnis“ ausgestellt. Das verwundert: Hat doch Fukushima gezeigt, dass unser ENSI die Sicherheitsanforderungen bisher teils mutwillig unterschätzte. Das verwundert aber auch nicht, denn die gleiche IAEA hat auch die japanischen Behörden kontrolliert und den GAU in Fukushima nicht verhindern können.
Medienmitteilung vom 1.12.2011 zur Energiestrategie 2050 des Bundesrates - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist grundsätzlich erfreut über die Absichten des Bundesrates. Die gesetzten Ziele sind jedoch insbesondere bei der Effizienz zu wenig ambitioniert und der Zubau der Erneuerbaren ist zu langsam. Steuerliche Anreize, um den Energieverbrauch zu reduzieren, brauchen wir heute und nicht erst in 10 oder 20 Jahren.
SES-Medienmitteilung vom 1. Dezember 2012 - Der Bundesrat hat heute die Etappe 1 des Sachplanverfahrens für die Lagerung radioaktiver Abfälle abgeschlossen und grünes Licht für Etappe 2 gegeben. Damit setzt der Bundesrat die Lagerstandortsuche fort, ohne ein sicheres Lagerkonzept zu haben. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES veröffentlicht heute eine Stellungnahme mit den zwölf wichtigsten ungeklärte Atommüllfragen und fordert eine Sistierung des Verfahrens bis diese sicherheitsrelevanten Fragen geklärt sind.
Medienmitteilung vom 30. November 2011 - Heute hat der Bundesrat den neuen ENSI-Rat gewählt. Damit wird endlich die seit langem geforderte Unabhängigkeit des ENSI-Rates verbessert – nicht aber die Aufsicht als solche. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES fordert deshalb, dass strukturellen Schwächen der Atomaufsicht zu beheben und die unabhängige Zweitmeinung zu stärken sind.
Medienmitteilung vom 24. November - Heute wurden die neuen Kostenschätzungen für die Stilllegung von AKW und die Entsorgung von Atommüll publiziert. Es bestätigt sich, was schon immer klar war: Es kommt viel teurer als bisher angenommen. Aber auch die heute publizierten Zahlen werden für die Lagerung von Atommüll für 1'000'000 Jahre nicht reichen. Die SES fordert eine unabhängige Kostenschätzung.
2.11.2011 - CH-Müll verseucht Atlantik. Zwischen 1968 und 1982 versenkte die Schweiz 7420 Container mit radioaktivem Inhalt an drei verschiedenen Stellen im Nordostatlantik. Das Meer ist dort 4000 Meter tief - vermeindlich tief genug.
» schauen Sie hier den ARD-Report über den im Meer versenkten Atommüll
31.10.2011 - Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist wieder einmal «not amused» über die Leistung der Schweizer Atom-Sicherheitsbehörde ENSI. Mit widersprüchlichen Aussagen und der Verschiebung der sicherheitsrelevanten AKW-Prüfungen und -Sanierungen auf 2015 gewinnt man kein Vertrauen.
Medienmitteilung - Bern, 28. September 2011 // Die Schweizerische Energie-Stiftung SES freut sich über den Entscheid des Ständerates aus der Atomenergie auszusteigen. Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein klares Signal für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft. Schade ist allerdings, dass der Ständerat die Möglichkeit nicht wahrgenommen hat, hier und heute den Atomausstieg definitiv zu besiegeln. Der neue Nationalrat ist nun gefordert, in der Wintersession den Atomausstieg dingfest zu machen.
Auf welche PolitikerInnen kann die Umwelt zählen? Wen soll man in den Nationalrat wählen?
Um das zu ermitteln, haben die SES und fünf weitere Umweltverbände im Hinblick auf die Eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 eine Wahlplattform lanciert. Auf www.umweltrating.ch werden nicht nur alle bisherigen NationalrätInnen auf ihr ökologisches Handeln durchleuchtet. Gegen 1000 Kandidierende geben ihre grünen Wahlversprechen ab und erhalten dafür ein Rating.