SES-Medienmitteilung 28. März 2011:
Das Eidgenössische Nuklearsicherheits-inspektorat (ENSI) hat heute dem Bericht der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) zugestimmt, wonach die engere Auswahl potentieller Atommülllager-Standorte vorgenommen wird, bevor genaue geologische Untersuchungen aller Standorte durchgeführt werden. Diese Vorgehensweise könnte in einer Sackgasse enden, da ausgewählte Standorte sich im Nachhinein als nicht geeignet entpuppen könnten. Die SES fordert daher nachdrücklich, die nötigen geologischen Untersuchungen (Bohrungen und 3D-Seismik) durchzuführen, bevor die Standorte ausgewählt werden.
Schon im Oktober 2010 hat die SES in einem anschaulichen Plan aufgezeigt, wie verstrickt die Schweizer Stromlobby rund um die Atomkraftwerke ist. Dieser Schaltplan zeigt, welche Firmen, Politikerinnen und Politiker, Verbände und Institute mitmischen.
Am 18. März 2011 wurde auf SF 1 die Sendung Arena zum Thema «Ist die Atomenergie in der Schweiz am Ende?» ausgestrahlt. Mit dabei war auch Jürg Buri, der Geschäftsleiter der SES.
Organisiert von verschiedenen Mitgliedern der Allianz «Nein zu neuen AKW» finden jeden Abend in mehreren Städten Mahnwachen für Japan statt. Auch heute.
Medienmitteilung 15. März 2011: In Anbetracht der bereits vorgefallenen Ereignisse in Japan fordert die Schweizerische Energie-Stiftung den Bundesrat auf, seine Energiestrategie zu ändern und eine Energieversorgung ohne neue nukleare Risiken jetzt umzusetzen. Dass das geht und wie das geht zeigen seine eigens in Auftrag gegebenen Energieszenarien aus dem Jahr 2007. Diese Forderung hat SES Präsident Geri Müller heute per Motion im Nationalrat eingereicht.
Die SES ist von den Ereignissen in Japan tief betroffen. In Japan findet neben der gewaltigen Naturkatastrophe auch ein atomares Desaster statt. Das ganze Ausmass ist bis heute nicht abschätzbar. Der Bundesrat ist angehalten, seine Atompolitik grundlegend zu überdenken.
Medienmitteilung ANNA vom 13. März 2001 - In Japan findet derzeit eine menschliche Tragödie statt. Es droht neben der gewaltigen Naturkatastrophe auch ein atomares Desaster. Das ganze Ausmass ist noch nicht abschätzbar. Das Leid macht tief betroffen. Die Schweiz ist aufgefordert, grosszügig zu helfen. Und der Bundesrat ist angehalten, seine Atompolitik grundlegend zu überdenken. Das Verfahren für den Bau von drei neuen Atomkraftwerken ist zu stoppen. Mahnwachen finden ab Montag, 14. Februar in mehreren Städten statt.
Strengere Vorschriften für Agrotreibstoffe
Vernehmlassungsantwort der Schweizerischen Energie-Stiftung SES vom 10. März 2011
Die SES begrüsst den vorliegenden Entwurf zur Änderung des Mineralölsteuer- und Umweltschutzgesetzes. Eine Verschärfung der Kriterien für die Zulassung von Agrotreibstoffen und Agrobrennstoffen ist dringend und wichtig.