Medienmitteilung der Allianz «Nein zu neuen AKW» vom 23. Dezember 2010 – Axpo, Alpiq und BKW haben sich in Bezug auf ihre Rahmenbewilligungs-gesuche für den Neubau von AKW in der Schweiz nur vermeintlich geeinigt. Sie treiben weiterhin alle drei Projekte voran und überlassen die Standort-Entscheidung dem Bundesrat und dem Parlament. Die Allianz «Nein zu neuen AKW» ist klar gegen einen Neubau von AKW – egal ob drei, zwei oder eins. Der Neubau von AKW blockiert das Umstellen auf eine nachhaltige, zukunftsorientierte Stromversorgung in der Schweiz. Neue AKW sind unnötig, teuer und gefährlich und schaden der Schweizer Wirtschaft.
Medienmitteilung vom 25. November 2010 – Heute wurde der Nagra- Bericht zum geologischen Wissensstand in den potenziellen Atommüllregionen veröffentlicht. Während Kantone und Experten verlangen, den Wissensstand möglichst rasch anzugleichen, stemmt sich die Nagra dagegen. Die SES fordert die Nagra auf, die nötigen geologischen Untersuchungen (Bohrungen und 3D-Seismik) durchzuführen, bevor die Standorte ausgewählt werden.
Medienkonferenz vom Montag, 29. November 2010 – Trotz erbrachtem Entsorgungsnachweis bleiben unzählige Fragen rund um die Schweizer Atommüllentsorgung unbeantwortet. Insbesondere auf die Langzeitprobleme bietet das Nagra-Konzept keine Antworten. Trotzdem will das BFE bereits nach einem geeigneten Standort suchen. Die SES und der regionale Widerstand wehren sich gegen das unsichere Nagra-Konzept und gegen das scheindemokratische BFE-Verfahren. Sie fordern den Bundesrat auf, den Entsorgungsnachweis aufzuheben und das Sachplanverfahren neu aufzugleisen.
Medienmitteilung der Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik vom 15. November 2010 – Die neue UVEK-Chefin Doris Leuthard hat einen heissen Dezember vor sich. Im tropischen Cancun (Mexiko) werden an der diesjährigen Uno-Klimakonferenz wichtige Schritte hin zu einem neuen Klimaschutzabkommen vereinbart. Die Klima-Allianz gibt der Bundespräsidentin eine To-Do-Liste für Cancun mit.
SES-Medienkommentar, 15.11.2010 – Die Atom-Sicherheitsbehörde ENSI handelt fahrlässig: Sie hat heute bestätigt, dass die von der Stromwirtschaft gewünschten neuen Riesenreaktoren sicher sein sollen. Dies obwohl es den von ALPIQ, BKW und AXPO favorisierten Druckwasserreaktor noch gar nicht gibt!
27.9.2010 – Medienkommentar zur Wahl von Bundesrätin Doris Leuthard als neue Energieministerin:
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES heisst Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem künftigen Amt als Energieministerin willkommen. Als ehemalige Verwaltungsrätin der EGL (Axpo Tochter) und als Mitglied des Nuklearforums (PR-Maschine der Atomindustrie) hat Bundesrätin Leuthard offensichtliche Interessenbindungen mit der Atomwirtschaft (siehe Link «Schaltplan Schweizer Stromwirtschaft» unten).
Medienmitteilung vom 17. September 2010 - Die Weltwirtschaft wächst wieder. Aber der Planet und die heutigen Energiebatterien bleiben endlich. Oder wie Prof. Dr. Elmar Altvater sagt: „Bald haben wir den Peak everything“. 220 Leute haben an der heutigen Fachtagung der Schweizerischen Energie-Stiftung SES nach Lösungen und Chancen der künftigen Energiekrise gesucht. Gefunden haben sie ein Strauss an Ideen, Visionen – und Illusionen.
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Medienmitteilung, 8. September 2010 – Sieben Schweizer Stromkonzerne sind an insgesamt 70 ausländischen Kraftwerkprojekten beteiligt. Zum Teil sind sie im Bau, zum Teil in Betrieb. Produziert wird vor allem Strom aus Gas, Kohle und Uran (zu 98,7%). Werden alle Kraftwerkspläne im Ausland umgesetzt, so könnte die Gesamtproduktion der Schweizer Stromwirtschaft (161 TWh) den heimischen Verbrauch (57 TWh) fast dreimal decken.
Medienkommentar, 7. September 2010 – Der Entscheid von Frau Merkel ist rein politischer Natur und bedeutet fürs deutsche Volk vor allem eine Verlängerung der Atomgefahren und ein gebremster Ausbau der erneuerbaren Energien.
Medienkommentar, 2. September 2010 – Die Begleitgruppe KWO plus hat heute bekannt gegeben, dass sich alle Beteiligten über den Ausbau der Pumpspeicherung an der Grimsel einig seien. Die SES lehnt das Projekt Grimsel 3 jedoch strikte ab. Der Einbau einer 600 MW Pumpe (2x Leistung AKW Mühleberg) an der Grimsel hat nichts mit Förderung der Erneuerbaren zu tun. Die Investition dient einzig dem internationalen Stromhandel und dem Geschäft mit Spitzenstrom. Damit wird der Sachzwang für neue Atom- und Kohlekraftwerke sowie für neue Hochspannungsleitungen verstärkt.