Laut einer Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen für einen Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie. Die Atomkraftwerke sollen schnellstmöglich vom Netz genommen werden. Zusätzlich fordern die Deutschen Fortschritte in der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien.
Die Mehrheit der Deutschen will offenbar, dass die Atomkraftwerke im Land schnellstmöglich vom Netz genommen werden. In einer am Mittwoch veröffentlichten Emnid-Umfrage, die vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) in Sankt Augustin in Auftrag gegeben wurde, sprachen sich mit 63 Prozent fast zwei Drittel der Befragten für einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie aus. Zugleich habe eine Mehrheit die Weiterentwicklung und Erforschung erneuerbarer Energien gefordert. Für die Umfrage befragte Emnid nach Angaben eines ZVSHK-Sprechers bundesweit 1.000 Menschen.
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Medienmitteilung – Zürich, 21. April 2010
Die SES hat im Jahr 2009 beim Grimselprojekt vor Bundesgericht gewonnen. Als beschwerdeberechtigte Organisation ist sie gesetzlich dazu verpflichtet, die Öffentlichkeit und das Bundesamt für Umwelt BAFU über ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts zu informieren.
Mit den Anpassung beim Natur- und Heimatschutzgesetz und dem Umweltschutzgesetz wurde auch die Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen (VBO) geändert. Alle Verbände sind verpflichtet, über ihre Tätigkeit im Bereich des Verbandsbeschwerderechts zu informieren. Gemeldet werden müssen nur Beschwerden, nicht aber Einsprachen.
Zusammen mit zehn andern Umweltverbänden hat die SES den Rechtsfall «KWO Plus» (Erhöhung der Grimsel-Staumauer) im März 2009 gewonnen. Das Bundesgericht hat entschieden, dass für dieses Projekt eine Neukonzessionierung erforderlich ist.
Die SES hat im Jahr 2009 keine neuen Beschwerden eingereicht und ist somit in keine Rechtsfälle mehr involviert. Dies zeigt, dass die SES das Beschwerderecht mit Bedacht und erfolgreich anwendet.
Weitere Informationen:
Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES, Tel. 044 275 21 22
«Je planmässiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.» Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)
Viele Gefährdungen wie etwa Konstruktionsfehler, Planungs- und Bedienungsfehler, Materialverschleiss oder ähnliches sind heute beherrschbar. Kommen jedoch zufällig alle zusammen, so sind die Folgen nicht mehr kalkulierbar. Eine solche «Verkettung unglücklicher Umstände» führte vor 24 Jahren zum Super-GAU (grösster anzunehmender Unfall) in Tschernobyl. Heute – also fast ein Vierteljahrhundert später – ist die Menschheit nicht gegen einen solchen Super-GAU gefeit. Wo AKW stehen, besteht auch dieses Risiko. Es gibt nur einen sicheren Schutz vor einer solch verheerenden Katastrophe: Raus aus der Atomenergienutzung
1. Zum 24. Tschernobyl Jahrestag
2. Heute schon in die Agenda eintragen: SES-Jahresversammlung vom 21. Juni 2010
3. Umweltkommission zieht Schweizer Klimapolitik letzte Zähne
4. Parlament lehnt «Eidgenössischen Volksinitiative für ein gesundes Klima» ab
5. Der Wind dreht langsam aber sicher gegen die Kohleenergie
6. Suisse Eole begrüsst die «Empfehlungen zur Planung von Windenergieanlagen»
7. SES-Stellungnahme zur Energieabzugsverordnung
8. Vollversorgung mit Erneuerbaren bis zum Jahr 2030
9. News zu Peak Oil – ASPO Jahrestagung
10. Dokumentarfilm «DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY»
Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreissende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber.
Medienmitteilung von «MenschenStrom gegen Atom» vom 8. April 2010
Am Pfingstmontag, 24. Mai 2010, laden über 60 Organisationen aus 4 Ländern unter dem Motto «MenschenStrom gegen Atom» dazu ein, die Atomkraft zu verlassen. Die Stromkonzerne wollen neue Atomkraftwerke bauen. Dagegen regt sich Widerstand. Atomkraft ist teuer, dreckig und gefährlich. Zur Aktion «MenschenStrom gegen Atom» sind alle eingeladen, die eine andere, eine erneuerbare Energievision haben.
Stellungnahme der SES zur Ausgestaltung der Energieabzugsverordnung bei der Totalrevision der Totalrevision der EFD-Verordnung über die Massnahmen zur rationellen Energieverwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
>> Download Stellungnahme der SES (pdf)