Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik
Medienreaktion vom 24.3.2010 zur UREK-N-Sitzung vom 22./23. März 2010
Die Umweltkommission des Nationalrates hat gestern die Beratung der Totalrevision des CO2-Gesetzes bis auf die Regelung zur Neuwageneffizienz abgeschlossen. Das Resultat ist völlig ungenügend bezüglich Klimaschutz, Investitionssicherheit, Solidarität und Ausschöpfen der wirtschaftlichen Potentiale in der Schweiz. Die Klima-Allianz fordert deshalb vom Nationalrat grundlegende Nachbesserungen bei Zielen und Massnahmen.
Klima-Initiative: notwendig, machbar, mehrheitsfähig
Medienmitteilung des Vereins Klima-Initiative
Chur, 19. März 2010, Die Klima-Initiative wird im Parlament ernst genommen. Zahlreiche Voten im Nationalrat als auch Ja-Stimmen aus unterschiedlichen politischen Lagern bestätigen die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes und den Druck der Initiative. Das Nein des Nationalrates kommt für die Initianten wenig überraschend. Entscheidend ist hingegen, ob der Nationalrat der mehrheitsfähigen Initiative ein griffiges CO2-Gesetz gegenüber stellt.
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Die Schweiz wird ihre Klimaziele ohne Zusatzmassnahmen nicht erreichen können, ist die parlamentarische Gruppe Peak Oil überzeugt. Am Beispiel der Energie-Effizienz bei Personenwagen zeigt sie auf, dass es mehr braucht als freiwillige Massnahmen.
(swissinfo) Die Schweiz stellt die klimaschädlichste Neuwagenflotte Europas. So hat 2007 ein Neuwagen in der Schweiz im Durchschnitt rund 180 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestossen. In der Europäischen Union waren es unter 160. Dies zeigen Zahlen, welche die Schweizerische Energie-Stiftung SES an der Frühlingsveranstaltung der parlamentarischen Gruppe Peak Oil präsentierte.
Die KWO gibt nicht auf
Nachdem die Kraftwerke Oberhasli (KWO) vor einem Jahr aufgrund einer Klage der Umweltverbände (unter anderem der SES) mit ihrem Projekt KWO+ vor Bundesgericht gescheitert sind, wollen sie nun scheinbar vollständig auf die energievernichtende Pumpspeicherung setzen.
Ein neues Gutachten aus Deutschland zeigt: Längere Laufzeiten von AKW oder zusätzliche Kohlekraftwerke sind nicht mit dem Ausbau erneuerbarer Energien vereinbar.