17 von 20 Regionen sind gegen die Pläne Berlusconis, neue Atomkraftwerke zu errichten.
Die italienischen Regionen haben sich in einer gemeinsamen Resolution gegen den Bau von Atomkraftwerken gewandt. Sie seien gegen die Nuklearanlagen und gegen die Vorgehensweise der Regierung in Rom, da sie die Vorrechte der Regionen ausser Acht lasse, erklärte der Präsident der süditalienischen Region Basilikata, Vito de Filippo, am 27. Januar 10 in der italienischen Hauptstadt. Dort hatten sich Vertreter aller 20 Regionen zu einer Konferenz versammelt. Nur drei von der Rechten regierte Regionen lehnten die Resolution ab. Elf Regionen hatten vor dem Verfassungsgericht Einspruch gegen die Pläne von Ministerpräsident Silvio Berlusconi eingelegt - ein Urteil steht noch aus.
aus der Sueddeutschen Zeitung, 27.1.2010
Nach Jahren des Stillstands erlebt die Windkraft in Deutschland einen Boom. Alleine die im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Anlagen liefern so viel Strom wie zwei Atomkraftwerke.
1. Gute Klima-Politik würde sich für die Schweiz lohnen
2. Peak Oil im Rück- und Ausblick
3. Kopenhagen ist gescheitert - und jetzt?
4. Windstrom schlägt Atomstrom!
5. Vier Windparks für das ewz
6. Verzögerungen bei französischem AKW
7. Elektrospeicherheizungen - der neue Ratgeber der Greenpeace
8. Aktuelles Energie&Umwelt: Die SES auf dem Energie-Prüfstand
9. Public Eye Award - Unternehmensverantwortung hier und jetzt
10. Unbrauchbare Szenarien der Schweizer Energiepolitik
Frankreich, 19. Januar 2010 – Das neue Atomkraftwerk im nordfranzösischen Flamanville wird nach Informationen der französischen Tageszeitung "Le Figaro" frühestens 2014 Strom produzieren. Das ist eine Verzögerung von mindestens zwei Jahren.
Medienmitteilung des Verein Klima-Initiative
Zürich, 12. Januar 2010
Gute Klima-Politik würde sich für die Schweiz lohnen
Die breite Trägerschaft der Klima-Initiative begrüsst das Eintreten der nationalrätlichen Kommission, hält das beschlossene Reduktionsziel jedoch noch für ungenügend. Die Schweiz ist als Alpenland besonders negativ vom Klima Wandel betroffen. Die von der UREK des Nationalrates beschlossenen Reduktionsziele genügen zudem nicht, um die in Kopenhagen bestätigte Beschränkung der Klimaerwärmung auf weniger als 2 Grad einzuhalten.
Mittwoch, 6. Januar 2010 – Risikokapital für Solar-Branche.
Rund 20 Prozent aller Risikokapitalien sind im vergangenen 2009 in den Bereich Cleantech geflossen – mehr denn je (2007 waren es erst rund die Hälfte), wie die Business-Website MidwestBusiness.com festhält. Davon wiederum floss allein rund ein Viertel in die Solartechnologie (gemäss Newsdienst triplepundit) – womit diese absolut die höchsten Investments auf sich zog.
Gleich zwei Rekorde schlägt die Deutsche Windkraft zu Weihnachten, wie «Die Zeit» berichtete: Ein Sturm trieb in ganz Deutschland die Windräder an. Von 21 bis 2 Uhr morgens speisten sie fast 100 Millionen Kilowattstunden ins Netz, so viel wie 20 Atomkraftwerke bei Höchstleistung.
Kann die Wirtschaftsordnung «Freie Marktwirtschaft» Krisen auf die Dauer lösen? Oder braucht es ein revolutionäres Umdenken? Das Ethik-Forum zeigt neue Arten, die Probleme zu sehen. Besonders empfehlenswert ist der Vortrag «Weg vom Öl, doch wohin?» von Prof. Elmar Altvater (Otto Suhr Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin, Forscher) mit dem Vortrag um 11.40 Uhr.
Heute hat sich die Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) der Zustimmung des ENSI zu den Atommülllager-Standorten angeschlossen. Doch sie äussert auch Bedenken. Die SES fordert die Behörden auf, erst die technischen Fragen zu lösen und das Problem der langen Zeiträume anzugehen.