Stromkonzerne verschieben die Stromlücke
Medienkommentar zur Medienmitteilung der UREK-S «Strategie für Grosskraftwerk» Planung der UREK-S: Strahlengefahren für die Schweiz, CO2-Emissionen fürs Ausland
Stromkonzerne verschieben die Stromlücke
Zürich, 6. Oktober 2009 – Die Energiekommission des Ständerates UREK-S und die Stromkonzerne verschieben die Stromlücke: Die drei altersschwachen Atomkraftwerke sollen fünf Jahre länger betrieben werden. Zudem soll auf CO2-lastigen Strom aus ausländischen Kraftwerken mit schweizerischer Beteiligung gesetzt werden. Für die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist klar: Die Schweiz braucht keine Strategie für neue Grosskraftwerke und schon gar nicht zwei neue Atomkraftwerke.
Nur was erneuerbar ist, hat Zukunft. Deshalb fordert die SES die UREK-S auf, die Energieperspektiven des Bundes genauer zu lesen. In Szenario IV wird vorgerechnet, dass es keine neuen Grosskraftwerke braucht und eine langfristige Versorgungssicherheit nur auf Basis von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz gewährleistet werden kann.
Im Szenario IV des Bundesamt für Energie braucht es keine neuen Grosskraftwerke und das, obwohl die Stromsparmöglichkeiten nur sehr moderat genutzt werden. Möglich ist viel mehr!
Weitere Informationen:
Jürg Buri
Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
Natel 078 627 84 14, Festnetz 044 271 54 61
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