Die anderen Energienachrichten Newsletter Nr. 37
1. SES-Veranstaltung I: Klimakiller Kohle
2. SES-Veranstaltung II: «Steuerung der Stromnachfrage»
3. SES-Kampagne: Wir räumen mit den Atommärchen auf!
4. Notbremse auf finnischer AKW-Baustelle
5. Erster BürgerInnenwindpark der Schweiz kommt voran
6. Die Auto-Umweltetikette ist irreführend!
7. Veranstaltungshinweis: 20. Oktober 2009: Forum Cleantech
2. SES-Veranstaltung II: «Steuerung der Stromnachfrage»
3. SES-Kampagne: Wir räumen mit den Atommärchen auf!
4. Notbremse auf finnischer AKW-Baustelle
5. Erster BürgerInnenwindpark der Schweiz kommt voran
6. Die Auto-Umweltetikette ist irreführend!
7. Veranstaltungshinweis: 20. Oktober 2009: Forum Cleantech
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1. SES-Veranstaltung I: Klimakiller Kohle – Wie Schweizer Stromversorger das Klima aufheizen!
Nicht vergessen! Herbstveranstaltung der parlamentarischen Gruppe Peak Oil und der SES vom 22. September in Bern. Zwar reden alle vom Klimaschutz und sind sich über die Notwendigkeit massiver CO-Emissionsreduktionen einig. Doch bei der Umsetzung hapert es gewaltig: BKW, Atel, AET, Rätia Energie, SN-Energie, Elektra Birseck - die Liste der Schweizer Stromkonzerne, die im Ausland in neue Kohlekraftwerke investieren ist noch länger. In der Schweiz werden diese Investitionen kaum kritisiert. Die Emissionen fallen im Ausland an und das scheint Politik und Öffentlichkeit nicht zu kümmern.
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2. SES-Veranstaltung II: «Steuerung der Stromnachfrage» – Forum der SES und Noé21
In der Schweiz steigt der Stromkonsum jährlich um etwa 2%. Die günstigste Variante, diesem Anstieg zu begegnen ist es, Strom zu sparen. Denn die beste und billigste Kilowattstunde ist diejenige, die nicht verbraucht wird. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Steuerung der Stromnachfrage - sie muss in unserer Gesellschaft an Bedeutung gewinnen. Zum Beispiel hat Kalifornien 1982 ein Entkopplungsmodell eingeführt, das Gewinne der Elektrizitätswerke von der verkauften Strommenge entkoppelt. Durch diese Massnahme hat Kalifornien heute einen 50% tieferen Stromverbrauch pro EinwohnerIn als andere US-Staaten. Die SES und die Organisation Noé21 veranstalten am 4. November 2009 das Forum "Steuerung der Stromnachfrage" in Bern. Erfolgreiche Beispiele aus der ganzen Welt werden an der Tagesordnung sein.
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3. SES-Kampagne: Wir räumen mit den Atommärchen auf!
Mit Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz machen wir nicht nur neue AKW überflüssig, sondern sparen bis zu 7mal mehr CO2 ein. Und das dauerhaft! Jeder Franken, den wir in AKW investieren, fehlt uns für echten Klimaschutz. Ausgerechnet unsere grossen Stromfirmen, die im Ausland zig fossile Kraftwerke bauen und Unmengen an Kohlestrom importieren, spielen sich im Inland als Klimaschützer auf. Aber gut gelogen ist halb verloren! Zum Glück. Denn mit dem endlichen Energieträger Uran, der nur 2,5% des Weltenergiebedarfs abdeckt, ist die Klimaerwärmung nicht zu stoppen. Deshalb will die SES im Vorfeld der grossen Klimakonferenz mit den schlimmsten Atom-Märchen aufräumen. Dazu starten wir eine kostengünstige aber effektive Aufklärungs-Kampagne in Zeitschriften, Zeitungen und im Internet. Helfe uns schon heute, damit wir morgen die anachronistischen Atompläne bodigen können.
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4. Notbremse auf finnischer AKW-Baustelle
Angesichts ausufernder Milliardenverluste zieht der französische Atomtechnikkonzern Areva beim Bau des weltweit ersten Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Finnland die Notbremse. Areva drohte, die letzten Bauphasen so lange auf Eis zu legen, bis der finnische Partner TVO neuen Vereinbarungen über Fristen, Kosten und Praktiken zustimme. Man wolle «im Rahmen des Vertrags die Kundenbeziehung neu definieren, um ein effizienteres Projektmanagement» zu erreichen. Doch ist das eigentliche Problem die unkontrollierbaren Kosten eines AKW-Neubaus: Die Projektverluste bei der französischen Firma addieren sich bereits heute auf 2,3 Milliarden Euro. Der finnische EPR ist zudem schon mehr als drei Jahre im Verzug. Aus dem Vorzeigeprojekt der Nuklearindustrie wird ein Wegschauprojekt.
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5. Erster BürgerInnenwindpark der Schweiz kommt voran
Die ADEV Windkraft AG hat am 10. September 2009 mit dem Aufbau des ersten BürgerInnenwindparks der Schweiz im jurassischen Saint-Brais begonnen. Die zwei Windturbinen mit je zwei Megawatt Leistung sind die ersten modernen Windturbinen in der Schweiz, die vollständig im Besitz von Privatpersonen sind und nicht von einem traditionellen Energieversorgungsunternehmen errichtet werden. Pro Jahr deckt der ADEV-Windpark den Strombedarf von 2'000 Haushalten oder 10% des Elektrizitätsverbrauchs der Stadt Delémont ab.
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6. Die Auto-Umweltetikette ist irreführend!
Die SES kann die neue Umweltetikette für Personenwagen in der jetzigen Form nicht unterstützen. In Sachen Energieverbrauch ist die Etikette irreführend und bevorteilt schwere Benzinschlucker. Gerade im Automobilbereich, wo die CO2-Emissionen aus dem Ruder laufen und geeignete Lenkungsinstrumente trotzdem politisch keine Mehrheit finden, ist wenigstens eine saubere Einteilung der Fahrzeuge ein Muss. Die SES akzeptiert nicht, dass der viel kritisierte «Gewichtsrabatt» für die neue Umweltetikette schwerer Wagen trotz höherem Verbrauch besser eingestuft wird als ein Kleinwagen, nur weil er schwerer ist. Umso stossender ist dies, wenn die Kantone die Motorfahrzeugsteuern davon abhängig machen wollen.
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7. Veranstaltungshinweis: 20. Oktober 2009: Forum Cleantech, Bern
Am 20. Oktober 2009 findet in Bern die Osec-Veranstaltung "Forum Cleantech" statt und zeigt Chancen und Herausforderungen der Zukunft
auf. Schweizer Unternehmen berichten dabei von ihren Erfahrungen. Im Cleantech-Bereich weisen die Schweizer KMU einen sehr hohen Innovationsstand auf, sind branchenmässig aber kaum organisiert. Der Anlass soll Networking-Plattform sein und aufschlussreiche Informationen, interessante Erfolgsgeschichten und kritischen Diskussionen ermöglichen. Die SES ist Partnerin der Veranstaltung.
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1. SES-Veranstaltung I: Klimakiller Kohle – Wie Schweizer Stromversorger das Klima aufheizen!
Nicht vergessen! Herbstveranstaltung der parlamentarischen Gruppe Peak Oil und der SES vom 22. September in Bern. Zwar reden alle vom Klimaschutz und sind sich über die Notwendigkeit massiver CO-Emissionsreduktionen einig. Doch bei der Umsetzung hapert es gewaltig: BKW, Atel, AET, Rätia Energie, SN-Energie, Elektra Birseck - die Liste der Schweizer Stromkonzerne, die im Ausland in neue Kohlekraftwerke investieren ist noch länger. In der Schweiz werden diese Investitionen kaum kritisiert. Die Emissionen fallen im Ausland an und das scheint Politik und Öffentlichkeit nicht zu kümmern.
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2. SES-Veranstaltung II: «Steuerung der Stromnachfrage» – Forum der SES und Noé21
In der Schweiz steigt der Stromkonsum jährlich um etwa 2%. Die günstigste Variante, diesem Anstieg zu begegnen ist es, Strom zu sparen. Denn die beste und billigste Kilowattstunde ist diejenige, die nicht verbraucht wird. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Steuerung der Stromnachfrage - sie muss in unserer Gesellschaft an Bedeutung gewinnen. Zum Beispiel hat Kalifornien 1982 ein Entkopplungsmodell eingeführt, das Gewinne der Elektrizitätswerke von der verkauften Strommenge entkoppelt. Durch diese Massnahme hat Kalifornien heute einen 50% tieferen Stromverbrauch pro EinwohnerIn als andere US-Staaten. Die SES und die Organisation Noé21 veranstalten am 4. November 2009 das Forum "Steuerung der Stromnachfrage" in Bern. Erfolgreiche Beispiele aus der ganzen Welt werden an der Tagesordnung sein.
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3. SES-Kampagne: Wir räumen mit den Atommärchen auf!
Mit Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz machen wir nicht nur neue AKW überflüssig, sondern sparen bis zu 7mal mehr CO2 ein. Und das dauerhaft! Jeder Franken, den wir in AKW investieren, fehlt uns für echten Klimaschutz. Ausgerechnet unsere grossen Stromfirmen, die im Ausland zig fossile Kraftwerke bauen und Unmengen an Kohlestrom importieren, spielen sich im Inland als Klimaschützer auf. Aber gut gelogen ist halb verloren! Zum Glück. Denn mit dem endlichen Energieträger Uran, der nur 2,5% des Weltenergiebedarfs abdeckt, ist die Klimaerwärmung nicht zu stoppen. Deshalb will die SES im Vorfeld der grossen Klimakonferenz mit den schlimmsten Atom-Märchen aufräumen. Dazu starten wir eine kostengünstige aber effektive Aufklärungs-Kampagne in Zeitschriften, Zeitungen und im Internet. Helfe uns schon heute, damit wir morgen die anachronistischen Atompläne bodigen können.
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4. Notbremse auf finnischer AKW-Baustelle
Angesichts ausufernder Milliardenverluste zieht der französische Atomtechnikkonzern Areva beim Bau des weltweit ersten Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Finnland die Notbremse. Areva drohte, die letzten Bauphasen so lange auf Eis zu legen, bis der finnische Partner TVO neuen Vereinbarungen über Fristen, Kosten und Praktiken zustimme. Man wolle «im Rahmen des Vertrags die Kundenbeziehung neu definieren, um ein effizienteres Projektmanagement» zu erreichen. Doch ist das eigentliche Problem die unkontrollierbaren Kosten eines AKW-Neubaus: Die Projektverluste bei der französischen Firma addieren sich bereits heute auf 2,3 Milliarden Euro. Der finnische EPR ist zudem schon mehr als drei Jahre im Verzug. Aus dem Vorzeigeprojekt der Nuklearindustrie wird ein Wegschauprojekt.
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5. Erster BürgerInnenwindpark der Schweiz kommt voran
Die ADEV Windkraft AG hat am 10. September 2009 mit dem Aufbau des ersten BürgerInnenwindparks der Schweiz im jurassischen Saint-Brais begonnen. Die zwei Windturbinen mit je zwei Megawatt Leistung sind die ersten modernen Windturbinen in der Schweiz, die vollständig im Besitz von Privatpersonen sind und nicht von einem traditionellen Energieversorgungsunternehmen errichtet werden. Pro Jahr deckt der ADEV-Windpark den Strombedarf von 2'000 Haushalten oder 10% des Elektrizitätsverbrauchs der Stadt Delémont ab.
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6. Die Auto-Umweltetikette ist irreführend!
Die SES kann die neue Umweltetikette für Personenwagen in der jetzigen Form nicht unterstützen. In Sachen Energieverbrauch ist die Etikette irreführend und bevorteilt schwere Benzinschlucker. Gerade im Automobilbereich, wo die CO2-Emissionen aus dem Ruder laufen und geeignete Lenkungsinstrumente trotzdem politisch keine Mehrheit finden, ist wenigstens eine saubere Einteilung der Fahrzeuge ein Muss. Die SES akzeptiert nicht, dass der viel kritisierte «Gewichtsrabatt» für die neue Umweltetikette schwerer Wagen trotz höherem Verbrauch besser eingestuft wird als ein Kleinwagen, nur weil er schwerer ist. Umso stossender ist dies, wenn die Kantone die Motorfahrzeugsteuern davon abhängig machen wollen.
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7. Veranstaltungshinweis: 20. Oktober 2009: Forum Cleantech, Bern
Am 20. Oktober 2009 findet in Bern die Osec-Veranstaltung "Forum Cleantech" statt und zeigt Chancen und Herausforderungen der Zukunft
auf. Schweizer Unternehmen berichten dabei von ihren Erfahrungen. Im Cleantech-Bereich weisen die Schweizer KMU einen sehr hohen Innovationsstand auf, sind branchenmässig aber kaum organisiert. Der Anlass soll Networking-Plattform sein und aufschlussreiche Informationen, interessante Erfolgsgeschichten und kritischen Diskussionen ermöglichen. Die SES ist Partnerin der Veranstaltung.
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