Wasserkraft ist nicht gleich Wasserkraft
18.6.2009 - Wasserkraft ist saubere Energie – würde man meinen. Mit Pumpspeicherkraftwerken wird mehr Strom vernichtet als produziert. Mit “Ausbau der heimischen Wasserkraft” hat Pumpspeicherung nichts zu tun. Der Pumpstrom stammt hauptsächlich aus europäischen Kohle- und Atomkraftwerken. Mit einem neuen Faktenblatt deckt die Schweizerische Energie-Stiftung SES diesen Etikettenschwindel auf.
Pumpspeicherkraftwerke sind klimaschädigend.
Heute verbrauchen die 40 Pumpwerke der Schweiz jährlich etwa ein AKW Mühleberg an Pumpstrom. Das wird sich in Zukunft ändern. Der SES sind wenigstens acht neue Projekte bekannt. Damit steigt der Bedarf an Pumpstrom in Zukunft auf 3,5 AKW Mühleberg! Nebst einigen Tonnen Atommüll verursacht diese Stromschieberei etwa 4'000’000 Tonnen CO2 jährlich – im Ausland.
Pumpspeicherkraftwerke vernichten Strom.
Ein Beispiel: Das Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern (GL) soll dereinst 1’500 GWh „zusätzliche Wasserkraft“ liefern. Um diesen Strom produzieren zu können, muss die Axpo aber zuerst 2’000 GWh Atom- und Kohlestrom durch ihre Pumpen schicken, welche das Wasser vom tieferen in den höheren See befördern. Das „Kraftwerk“ im Glarnerland wird faktisch nicht mehr Strom produzieren, sondern den jährlichen Stromverbrauch um zusätzliche 500 GWh anheizen. Das ist Strom für 100'000 Haushaltungen.
Position der SES
Die Schweizerische Energiestiftung SES stellt sich heute gegen den Ausbau der Pumpspeicherwerke. Der Ausbau ist unnötig, erhöht den Stromverbrauch, steigert den Sachzwang für den Bau neuer Kohle- und Atomkraftwerke und belastet damit das Klima.
Kontakt:
Jürg Buri, Geschäftsleiter, Tel 044 271 54 64 / 078 627 84 14, juerg.buri@energiestiftung.ch
Mehr Informationen:
Faktenblatt „Wasserkraft ist nicht gleich Wasserkraft“ (Juni 2009)
SES-Position Pumpspeicherung (2008)
Heute verbrauchen die 40 Pumpwerke der Schweiz jährlich etwa ein AKW Mühleberg an Pumpstrom. Das wird sich in Zukunft ändern. Der SES sind wenigstens acht neue Projekte bekannt. Damit steigt der Bedarf an Pumpstrom in Zukunft auf 3,5 AKW Mühleberg! Nebst einigen Tonnen Atommüll verursacht diese Stromschieberei etwa 4'000’000 Tonnen CO2 jährlich – im Ausland.
Pumpspeicherkraftwerke vernichten Strom.
Ein Beispiel: Das Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern (GL) soll dereinst 1’500 GWh „zusätzliche Wasserkraft“ liefern. Um diesen Strom produzieren zu können, muss die Axpo aber zuerst 2’000 GWh Atom- und Kohlestrom durch ihre Pumpen schicken, welche das Wasser vom tieferen in den höheren See befördern. Das „Kraftwerk“ im Glarnerland wird faktisch nicht mehr Strom produzieren, sondern den jährlichen Stromverbrauch um zusätzliche 500 GWh anheizen. Das ist Strom für 100'000 Haushaltungen.
Position der SES
Die Schweizerische Energiestiftung SES stellt sich heute gegen den Ausbau der Pumpspeicherwerke. Der Ausbau ist unnötig, erhöht den Stromverbrauch, steigert den Sachzwang für den Bau neuer Kohle- und Atomkraftwerke und belastet damit das Klima.
Kontakt:
Jürg Buri, Geschäftsleiter, Tel 044 271 54 64 / 078 627 84 14, juerg.buri@energiestiftung.ch
Mehr Informationen:
Faktenblatt „Wasserkraft ist nicht gleich Wasserkraft“ (Juni 2009)
SES-Position Pumpspeicherung (2008)
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