Klimaschutz-massnahmen konkret
Medienmitteilung der Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik vom 17. Juni 2009
Die Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik benennt für das 3. Konjunktur-Stabilisierungsprogramm 13 konkrete und wirksame Massnahmen. Angesichts der real existierenden Klima- und Wirtschaftskrise braucht es Massnahmen welche beide Probleme gleichzeitig angehen. Der von der Klimaallianz vorgelegte Massnahmenkatalog umfasst sieben Massnahmen im Bausektor, vier Vorschläge für die Industrie und je eine Massnahme im Verkehrssektor und in der Forschung.
Download „13 konkrete Massnahmen zum 3. Stabilisierungsprogramm“
Communiqué de presse du 17. juin 2009: Mesures concrètes de protection du climat
Décharger «13 mesures concrètes pour le 3e programme de stabilisation»
Angesichts eines Anteils von 40% des Gesamtenergieverbrauchs im Bereich Gebäudewärme und Warmwasser macht die Fokussierung auf diesen Bereich grossen Sinn. Dem trägt der Massnahmenkatalog der Klima-Allianz Rechnung. Sieben der 13 konkreten Massnahmen betreffen deswegen die Bau- und Bauzulieferbranchen. Durch die Förderung von energetischen Gebäudesanierungen, Ersatzneubauten, Ersatz von Elektroheizungen, Bau von Sonnenkollektoren sowie Programme zur Verbreitung von praktischem Wissen im Bereich von Komfortlüftungsanlagen in Altbauten und dem Ersatz von Zement können bedeutende Reduktion der CO2-Emissionen erreicht werden.
Mit Subventionen von knapp 4 Milliarden CHF können Investitionen von gesamthaft gegen 30 Milliarden CHF ausgelöst werden. Werden alle vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt, können über die Lebensdauer der Investitionen CO2-Emissionen im Umfang von über 15 Mio. Tonnen und der Stromverbrauch um 40 TWh reduziert werden.
Die Klima-Allianz – ein Zusammenschluss von 52 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Gesundheit, Fachverbänden, Gewerkschaften sowie Umwelt- und Konsumentenschutz – unterstützt generell die Forderung nach einem 3. Konjunkturprogramm. Wir fordern vom Bundesrat aber ein umfassendes Denken. Wirtschafts- und Klimakrise müssen als ein fundamental zusammenhängendes Problem gesehen werden. Die Chance, endlich eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch zu erreichen, bietet sich uns jetzt. Die klimaschädliche und gefährliche Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern muss möglichst schnell verringert werden. Wir fordern Bundesrat und Parlament deshalb auf, von einer reinen Politik der Kaufkraftsteigerung abzusehen.
Weitere Informationen:
Patrick Hofstetter, WWF Schweiz, Tel. 076 305 67 37
Bernhard Piller, Schweizerische Energie-Stiftung SES, Tel. 044 271 54 64
Die 52 Mitglieder der Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik
ACSI – Associazione Consomatrici della Svizzera italiana
Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (AEE)
Alliance Sud (Arbeitsgemeinschaft Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas, Heks)
Alpen-Initiative
Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
Bethlehem Mission Immensee
Biomasse Schweiz
Brot für alle
Bruno Manser Fonds (BMF)
CIPRA Schweiz – Internationale Alpenschutzkommission
Claro fair trade AG
Coordination Energie
DM – échange et mission
ECOPOP – Vereinigung Umwelt und Bevölkerung
Equiterre – Partnerin für nachhaltige Entwicklung
Erklärung von Bern
Fédération romande des consommateurs – FRC
FiBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Forum Jugendsession
gibbeco-genosschenschaft information baubiologie
Greenpeace
Grüne Partei der Schweiz
Hausverein Schweiz HVS
Holzenergie Schweiz
INWO – Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung
Mountain Wilderness Schweiz
My Climate
Naturfreunde Schweiz
Oekozentrum Langenbruck
oeku Kirche und Umwelt
PanEco – Stiftung für nachhaltige Entwicklung und interkulturellen Austausch
Pro Natura – Für mehr Natur überall.
Rheinaubund – Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Natur und Heimat
SES – Schweizerische Energie-Stiftung
Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband SEV
SGB – Schweizerischer Gewerkschaftsbund
SKF – Schweizerischer Katholischer Frauenbund
SolarSpar
SP Schweiz
SSES – Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
SSF – Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen
Schweizer Vogelschutz SVS / BirdLife Schweiz
SKS – Stiftung für Konsumentenschutz
Suisse – Eole
Swissaid – Hilfe die weiterhilft
Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie
Travail.Suisse – Dachorganisation der Arbeitnehmenden
UmverkehR – Zukunft inkl.
VBU – Vereinigung Bündner Umweltorganisationen
VCS – Verkehrs-Club der Schweiz
VKMB Kleinbauern-Vereinigung
WWF – for a living planet
Mit Subventionen von knapp 4 Milliarden CHF können Investitionen von gesamthaft gegen 30 Milliarden CHF ausgelöst werden. Werden alle vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt, können über die Lebensdauer der Investitionen CO2-Emissionen im Umfang von über 15 Mio. Tonnen und der Stromverbrauch um 40 TWh reduziert werden.
Die Klima-Allianz – ein Zusammenschluss von 52 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Gesundheit, Fachverbänden, Gewerkschaften sowie Umwelt- und Konsumentenschutz – unterstützt generell die Forderung nach einem 3. Konjunkturprogramm. Wir fordern vom Bundesrat aber ein umfassendes Denken. Wirtschafts- und Klimakrise müssen als ein fundamental zusammenhängendes Problem gesehen werden. Die Chance, endlich eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch zu erreichen, bietet sich uns jetzt. Die klimaschädliche und gefährliche Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern muss möglichst schnell verringert werden. Wir fordern Bundesrat und Parlament deshalb auf, von einer reinen Politik der Kaufkraftsteigerung abzusehen.
Weitere Informationen:
Patrick Hofstetter, WWF Schweiz, Tel. 076 305 67 37
Bernhard Piller, Schweizerische Energie-Stiftung SES, Tel. 044 271 54 64
Die 52 Mitglieder der Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik
ACSI – Associazione Consomatrici della Svizzera italiana
Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (AEE)
Alliance Sud (Arbeitsgemeinschaft Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas, Heks)
Alpen-Initiative
Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
Bethlehem Mission Immensee
Biomasse Schweiz
Brot für alle
Bruno Manser Fonds (BMF)
CIPRA Schweiz – Internationale Alpenschutzkommission
Claro fair trade AG
Coordination Energie
DM – échange et mission
ECOPOP – Vereinigung Umwelt und Bevölkerung
Equiterre – Partnerin für nachhaltige Entwicklung
Erklärung von Bern
Fédération romande des consommateurs – FRC
FiBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Forum Jugendsession
gibbeco-genosschenschaft information baubiologie
Greenpeace
Grüne Partei der Schweiz
Hausverein Schweiz HVS
Holzenergie Schweiz
INWO – Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung
Mountain Wilderness Schweiz
My Climate
Naturfreunde Schweiz
Oekozentrum Langenbruck
oeku Kirche und Umwelt
PanEco – Stiftung für nachhaltige Entwicklung und interkulturellen Austausch
Pro Natura – Für mehr Natur überall.
Rheinaubund – Schweiz. Arbeitsgemeinschaft für Natur und Heimat
SES – Schweizerische Energie-Stiftung
Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband SEV
SGB – Schweizerischer Gewerkschaftsbund
SKF – Schweizerischer Katholischer Frauenbund
SolarSpar
SP Schweiz
SSES – Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
SSF – Schweizerischer Schutzverband gegen Flugemissionen
Schweizer Vogelschutz SVS / BirdLife Schweiz
SKS – Stiftung für Konsumentenschutz
Suisse – Eole
Swissaid – Hilfe die weiterhilft
Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie
Travail.Suisse – Dachorganisation der Arbeitnehmenden
UmverkehR – Zukunft inkl.
VBU – Vereinigung Bündner Umweltorganisationen
VCS – Verkehrs-Club der Schweiz
VKMB Kleinbauern-Vereinigung
WWF – for a living planet
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