Stellungnahme AKW Mühleberg


MACHEN SIE MIT: Keine unbefristete Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg!

Wir sind mit den Argumenten der BKW und der Aufsichtsbehörde ENSI zur Betriebsverlängerung des AKW Mühleberg nicht einverstanden. Nehmen auch Sie beim Bundesamt für Energie Stellung: Wir verlangen volle Akteneinsicht und die Stilllegung des AKW Mühleberg.

AUSDRUCKEN, AUSFÜLLEN UND SOFORT ABSENDEN!
Bitte benutzen Sie das folgende Formular und senden Sie es SOFORT an das Bundesamt für Energie (Adresse auf Sammelbogen vermerkt). Die Frist zur Stellungnahme läuft nur bis am 26.5.2009.

>> Download Formular Stellungnahme (PDF)

>> Download Formular Stellungnahme (Word)


Verfahren: worum geht es genau?
Die BKW versuchte schon 2005 in einem Schnellverfahren die Befristung aufzuheben. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) lehnte das Gesuch 2006 ab. Die BKW zog das Verfahren aber weiter und beantragte diesmal in einem normalen Bewilligungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung eine unbefristete Betriebsbewilligung. Zusammen mit Privaten, Organisationen, Politischen Parteien, Städten und Gemeinden wurden am 14. Juli 2008 1900 Einsprachen eingereicht.

Der AKW-Betreiber BKW und die Aufsichtsbehörde ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) haben zur Einsprache Stellung genommen. Wir sind mit ihren Stellungnahmen nicht einverstanden und wollen deshalb beim Bundesamt für Energie mittels eigener Stellungnahme Druck machen. Die Argumente der Stellungnahme wurden vom wissenschaftlichen Ökoinstitut Darmstadt erarbeitet.

Mehr zum Verfahren erfahren Sie unter: http://www.fokusantiatom.ch/HTMFILES/MuehlebergBewilligung.htm


Eine unbefristete Betriebsbewilligung wäre fahrlässig
Das AKW Mühleberg ging 1972 mit einer auf 30 Jahre befristeten Betriebsbewilligung ans Netz. Diese wurde in den 90er Jahren bis zum 31. Dezember 2012 verlängert. Das AKW Mühleberg weist bedenkliche Alterungszeichen auf: Im Kernmantel und in der Kernsprühleitung befinden sich Risse, die bis zu 90% der Wanddicke betragen und Jahr für Jahr weiter wachsen. Andere Reaktoren des gleichen Typs wurden wegen solchen Rissen saniert oder stillgelegt. Ausserdem ist das AKW Mühleberg nicht gegen Flugzeugabsturz gesichert, nicht erdbebenfest und nicht ausreichend gegen Brand ausgerüstet.

Die Hartnäckigkeit der BKW hat ihre Gründe: Jeder zusätzliche Betriebstag eines abgeschriebenen AKW ist für den Betreiber goldwert: das AKW wird rentabler - auf Kosten der Sicherheit.

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