Atommüll XY ungelöst

Von der Unbeherrschbarkeit langer Zeiträume.

Atommüll strahlt 1'000’000 Jahre. Die Nagra (Nationale Genossenschaft für radioaktive Abfälle) hat ein Konzept für die Entsorgung radioaktiver Abfälle ausgearbeitet. Dieses will den Schweizer Atommüll in ca. 600 Meter Tiefe vergraben und den Zugang verschliessen. Doch was taugt das Nagra-Konzept in 50, 1000, 100’000 Jahren? Wie wird dann unsere Gesellschaft aussehen und wie kann die Information über ein Tiefenlager den nächsten 20'000 Generationen übermittelt werden? Atommüll ist nicht nur technisch, sondern vor allem gesellschaftlich ein unlösbares Problem. Nur ein mehr oder weniger sicherer Umgang kann erreicht werden.

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WANN: Dienstag, 16. Juni 2009
18.15 – 19 Uhr SES-Jahresversammlung
19.15 – 21 Uhr Atommüll XY ungelöst (öffentliche Veranstaltung)
WO:
Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstr. 5 (5 min zu Fuss vom HB Zürich)
WIE:
Expertenreferat, Diskussion, Apéro. Anmeldung erwünscht. Die Veranstaltung ist gratis.

Prof. Wolfgang Kromp ist Leiter des Institutes für Risikoforschung an der Universität Wien. Er befasst sich u. a. mit gesellschaftlichen Themen wie Risiken der Kernenergie und sozioökonomischer Begleitforschung zur Kernfusion. Er ist Mitglied des Beratungsgremiums des österreichischen Umweltministers «Forum für Atomfragen».

Dr. Thomas Ernst
ist seit 2007 Vorsitzender der Nagra-Geschäftsleitung. Er hat langjährige Erfahrung im Umgang mit Sonderabfällen und Altlastsanierung. Bei Eberhard Recycling war er zuerst Bereichsleiter Böden und Altlasten, anschliessend Geschäftsführer der Firma.
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