Neue Atomaufsicht, alte Risiken
30. 04. 2009: Heute feiert die neue Atomaufsichtsbehörde ENSI ihre Gründung. Für die SES ist diese Neuordnung der schweizerischen Atomaufsicht kein wirklicher Fortschritt. Das neue Kleid hilft nicht gegen die alten Atomrisiken.
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Die alten Reaktoren in Mühleberg und Beznau werden je älter je gefährlicher.
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Die Sicherheit von angekündigten Neubauten (EPR) muss aufgrund von noch nicht gebauten Prototypen beurteilt werden.
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Die für eine Million Jahre nötige Sicherheit der geplanten Atommülllager muss erst noch bewiesen werden.
Sichere AKW gibt es keine. Auch heute noch kommt es immer wieder zu Unfällen. Die aktuellste Zusammenstellung finden sie hier: http://www.energiestiftung.ch/files/downloads/energiethemen-atomenergie-risiken-reaktoren/greenpeac-report-residual-risk.pdf
Die SES wünscht dem neuen Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI trotzdem einen guten Start, viel Sachverstand und die nötige Unabhängigkeit.
Weitere Informationen:
Jürg Buri, Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
Natel 078 627 84 14, Festnetz 044 271 54 61
Geri Müller, Präsident Schweizerische Energie-Stiftung SES,
Natel 076 347 77 26