Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapoltitk
Medienmitteilung vom 25. November 2008Klimaschutz und Gerechtigkeit gehen Hand in Hand - Grundlagen für ein wirkungsvolles, zukunftsfähiges CO2-Gesetz
Am Mittwoch diskutiert der Bundesrat die Revision des CO2-Gesetzes. Die Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik fordert, dass Gerechtigkeit gegenüber den Ländern und den Menschen des Südens Grundlage des revidierten Gesetzes bildet. Der Gefahr einer sich in rasantem Tempo erwärmenden Erde ist mit ambitionierten Emissions-Reduktionsschritten der Industrieländer zu begegnen. Dazu legt die Klima-Allianz ein Anforderungspapier vor. Die unabdingbare Vorgabe heisst: Die Klima-Erwärmung muss unter 2 Grad bleiben. Dies bedeutet unter anderem eine Reduktion der schweizerischen Treibhausgas-Emissionen um mindestens 40 Prozent bis 2020.
Öffentliche Informationsveranstaltung mit Simonetta Sommaruga und Dr. Manfred Fischedick
12. 11. 2008 Der Bundesrat hat heute verschiedene Verordnungen über das Eidgenössische Nuklearsicherheits-inspektorat (ENSI) und über die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) verabschiedet. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) bemängelt deren Unabhängigkeit und weist auf Interessenskonflikte hin.
07. 11. 2008 Immer mehr Schweizer Stromversorger wollen in ausländische Kohlekraftwerke investieren oder haben es schon getan. Total 3,2 Milliarden Franken von Schweizer Stromkunden sollen in eine Technik fliessen, die für das Klima katastrophal ist. Der CO2-Ausstoss dieser Beteiligungen entspricht 22 Prozent der gesamten Schweizer Inland-Emissionen. WWF Schweiz, „Nein zur Kohle“ und die Schweizerische Energie-Stiftung SES verlangen darum vom Bundesrat, dass er sich bei den Kantonen für ein Kohle-Moratorium einsetzt.
06. 11. 2008 Das Bundesamt für Energie (BFE) hat heute die Standortregionen vorgestellt, die sich gemäss Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) aufgrund ihrer Geologie für den Bau von Tiefenlagern für Atommüll eignen könnten. Für die SES ist das ‚wohin’ zweitrangig. Entscheidend für die Bevölkerung ist die Langzeitsicherheit. Diese kann uns die Nagra mit ihrem Lagerkonzept auch in den heute vorgeschlagenen Regionen aber nicht bieten.