Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapoltitk

Medienmitteilung vom 25. November 2008

Klimaschutz und Gerechtigkeit gehen Hand in Hand - Grundlagen für ein wirkungsvolles, zukunftsfähiges CO2-Gesetz

Am Mittwoch diskutiert der Bundesrat die Revision des CO2-Gesetzes. Die Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik fordert, dass Gerechtigkeit gegenüber den Ländern und den Menschen des Südens Grundlage des revidierten Gesetzes bildet. Der Gefahr einer sich in rasantem Tempo erwärmenden Erde ist mit ambitionierten Emissions-Reduktionsschritten der Industrieländer zu begegnen. Dazu legt die Klima-Allianz ein Anforderungspapier vor. Die unabdingbare Vorgabe heisst: Die Klima-Erwärmung muss unter 2 Grad bleiben. Dies bedeutet unter anderem eine Reduktion der schweizerischen Treibhausgas-Emissionen um mindestens 40 Prozent bis 2020.
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Stromlücke als Chance

Öffentliche Informationsveranstaltung mit Simonetta Sommaruga und Dr. Manfred Fischedick

Sonntag 23. November 2008
16.30 Uhr, Hasli Lodge, Meiringen


Wie könnten zukunftsfähige alternative Energiestrukturen in Europa aussehen? Gibt es eine Stromlücke ohne Grosskraftwerke? Dr. Manfred Fischedick, Institut für Klima, Umwelt, Energie in Wuppertal (D) geht in seinem Referat diesen Fragen auf den Grund.

Simonetta Sommaruga, SP Ständerätin und seit 2003 Mitglied der Kommision für Umwelt-, Raumplanung und Energie untersucht in ihrem Vortag die Gegensätze Gewässerschutz und Wasserkraft.

Die anderen Energienachrichten Newsletter Nr. 28

  1. LeserInnenbriefaktion zur Abstimmung: Nachhaltigkeit und 2000-Watt-Gesellschaft in Zürich
  2. Protestaktion gegen Kohlekraftwerksinvestitionen von Schweizer EWs
  3. Erdöl: SES Veranstaltung zu Peak Oil und deren soziale Konsequenzen

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Unabhängigkeit der neuen Atomaufsicht ist nicht gewährleistet

12. 11. 2008 Der Bundesrat hat heute verschiedene Verordnungen über das Eidgenössische Nuklearsicherheits-inspektorat (ENSI) und über die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) verabschiedet. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) bemängelt deren Unabhängigkeit und weist auf Interessenskonflikte hin.
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Veranstaltung der parlamentarischen Gruppe Peak Oil: Soziale Konsequezen von Ressourcenverknappung

Die parlamentarische Gruppe Peak Oil wird geleitet von
  • Dr. Reto Wehrli, Nationalrat CVP
  • Geri Müller, Nationalrat Grüne und SES-Präsident
Datum: 02. Dezember 2008, 13:15 (kleiner Imbiss), 13:30 (Vortrag), 14.10-14.45 (Diskussion)

Ort: Restaurant Schmiedstube, Schmiedplatz 5, 300 Bern, Raum: Zange-Hammer

Referent: Prof. Dr. Ueli Mäder, Ordinarius, Universität Basel, Insitut für Soziologie
> Download Thesenpapier Ueli Mäder

Anmeldung: erforderlich: entweder per mail an:
oder per Fax 044 273 03 69 mit folgendem Talon:
Download Einladung und Anmeldetalon (PDF)
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Kein Geld der Schweizer StromkundInnen für dreckige Kohlekraftwerke

07. 11. 2008 Immer mehr Schweizer Stromversorger wollen in ausländische Kohlekraftwerke investieren oder haben es schon getan. Total 3,2 Milliarden Franken von Schweizer Stromkunden sollen in eine Technik fliessen, die für das Klima katastrophal ist. Der CO2-Ausstoss dieser Beteiligungen entspricht 22 Prozent der gesamten Schweizer Inland-Emissionen. WWF Schweiz, „Nein zur Kohle“ und die Schweizerische Energie-Stiftung SES verlangen darum vom Bundesrat, dass er sich bei den Kantonen für ein Kohle-Moratorium einsetzt.

Zur Briefaktion gegen Schweizer Kohlekraftwerke im Ausland
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Radioaktive Abfälle: Egal wo, das Lagerkonzept ist ungenügend

06. 11. 2008 Das Bundesamt für Energie (BFE) hat heute die Standortregionen vorgestellt, die sich gemäss Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) aufgrund ihrer Geologie für den Bau von Tiefenlagern für Atommüll eignen könnten. Für die SES ist das ‚wohin’ zweitrangig. Entscheidend für die Bevölkerung ist die Langzeitsicherheit. Diese kann uns die Nagra mit ihrem Lagerkonzept auch in den heute vorgeschlagenen Regionen aber nicht bieten.
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