AKW Mühleberg darf keine unbefristete Bewilligung erhalten

15. 07. 2008 Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) hat gegen eine unbefristete Betriebsverlängerung für das AKW Mühleberg Einsprache erhoben. Mühleberg ist eines der ältesten AKW der Welt und weist beunruhigende Risse im Kernmantel auf. Dieser Zustand ist für Mensch und Umwelt unberechenbar und gefährlich, ein unbefristeter Weiterbetrieb somit fahrlässig.

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Keine fossilen Kraftwerke für die Schweiz

11. 07. 2008 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist der klaren Auffassung, dass sich die Schweiz keine fossilen Kraftwerke leisten kann. Klima- und versorgungs-politisch stellen fossile Kraftwerke eine genauso unzeitgemässe und unsichere Strategie dar, wie Atomkraftwerke. Deswegen nimmt die SES pointiert kritisch Stellung zur vorgeschlagenen Gesetzesrevision und Verordnung über die Kompensation der CO2-Emissionen von fossil-thermischen Kraftwerken. Falls in der Schweiz trotz besserem Wissen je solche Kraftwerke gebaut werden sollten, müssen sie erstens ihre Emissionen zu 100% im Inland kompensieren und muss zweitens ihre Abwärme zu 100% genutzt werden.
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Kompensation der CO2-Emissionen von fossil-thermischen Kraftwerken

11. Juli 2008: Stellungnahme der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zur „Änderung des Bundesgesetzes über die Reduktion der CO2-Emissionen und Verordnung über die Kompensation der CO2-Emissionen von fossil-thermischen Kraftwerken“

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Einsprache gegen unbefristete Betriebsbewilligung AKW Mühleberg

Am 25. Januar 2005 hat die BKW Energie AG um eine Verlängerung der Betriebsbewilligung des Atomkraftwerks Mühleberg ersucht. Diese läuft am 31. Dezember 2012 ab. Mühleberg ist eines der ältesten AKW der Welt und weist beunruhigende Risse im Kernmantel auf (siehe Vorlage Einsprache). Dieser Zustand ist unberechenbar und gefährlich. Deshalb darf das AKW Mühleberg auf keinen Fall eine unbefristete Betriebsbewilligung erhalten!

Zusammen mit anderen Organisationen hat die SES eine Masseneinsprache vorbereitet.

Über 1'000 Einsprachen sind beim Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eingegangen. Neben der SES haben auch die SP Schweiz, die Grüne Partei, die Stadt Bern und viele viele Einzelpersonen Einsprache gegen diese unverantwortliche, unbefristete Betriebsbewilligung eingereicht.

Downloads Hintergrundinformationen zu den Sicherheitsdefiziten im AKW Mühleberg:

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