Nationalrat stützt Energieeffizienz
27.5.08 Die sicherste, billigste und sauberste Energie ist der nicht verbrannte Liter Öl und die nicht produzierte Kilowattstunde. Dies scheint eine Mehrheit im Nationalrat mittlerweile begriffen zu haben. Mit Erleichterung nimmt die SES zur Kenntnis, dass die heutigen Geschäfte zur Energieeffizienz überwiesen wurden. Damit hat der Nationalrat die bereits in den Aktionsplänen vorgesehenen Effizienzmassnahmen des Bundesrates unterstützt.Ganze fünf Motionen zur Verbesserung der Energieeffizienz hat der Nationalrat heute überwiesen. Dies gegen den für die SES unverständlichen Widerstand von Seiten der SVP und FDP sowie einigen Energielobbyisten aus den Reihen der CVP.
Mit den heutigen Entscheiden werden die vom Bundesrat beschlossenen Aktionspläne mehrheitlich gestützt. Mit der Revision des Artikel 8 des Energiegesetzes, der Einführung von Verbrauchsvorschriften für Geräte und der Verbesserung der Energieetikette kann in Zukunft wirkungsvoll und nahezu kostenlos ein tieferer Energieverbrauch erzielt und Geld gespart werden. Studien der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz SAFE zeigen, dass wir mit der heute besten und am Markt verfügbaren Technologie in etwa ein Drittel des heutigen Stromverbrauchs einsparen könnten. Schon nur für die sinnlosen Standbyverluste geben Haushalte und Wirtschaft heute 400 Millionen Franken aus - für nichts. Die konsequente Fortführung einer solchen Effizienzpolitik macht den geplanten Bau neuer Atomkraftwerke unnötig und unwirtschaftlich. Denn die Produktion einer Kilowattstunde Atomstrom kostet 3 bis 10mal mehr, als sie mittels effizienten Anwendungen einzusparen.
Weitere Informationen:
Jürg Buri
Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
MOBILE 078 627 84 14, FON 044 271 54 61
Mit den heutigen Entscheiden werden die vom Bundesrat beschlossenen Aktionspläne mehrheitlich gestützt. Mit der Revision des Artikel 8 des Energiegesetzes, der Einführung von Verbrauchsvorschriften für Geräte und der Verbesserung der Energieetikette kann in Zukunft wirkungsvoll und nahezu kostenlos ein tieferer Energieverbrauch erzielt und Geld gespart werden. Studien der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz SAFE zeigen, dass wir mit der heute besten und am Markt verfügbaren Technologie in etwa ein Drittel des heutigen Stromverbrauchs einsparen könnten. Schon nur für die sinnlosen Standbyverluste geben Haushalte und Wirtschaft heute 400 Millionen Franken aus - für nichts. Die konsequente Fortführung einer solchen Effizienzpolitik macht den geplanten Bau neuer Atomkraftwerke unnötig und unwirtschaftlich. Denn die Produktion einer Kilowattstunde Atomstrom kostet 3 bis 10mal mehr, als sie mittels effizienten Anwendungen einzusparen.
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Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
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