13. 12. 2007 Stellungnahme zur «Resun AG» und dem geplanten Bau von zwei neuen Atomkraftwerken in der Schweiz
Die Allianz Stopp Atom stellt sich gegen den Bau neuer Atomkraftwerke. Sie wird deshalb die zwei Rahmenbewilligungsgesuche der Elektrizitätsunternehmen Axpo und BKW, welche heute anlässlich einer Medienveranstaltung angekündigt wurden, mit einem Referendum bekämpfen.
05. 12. 2007 Der Samichlaus der Schweizerischen Energie-Stiftung SES hat der BKW Leitung heute Ruten verteilt. In Begleitung von 6 „Schmutzlis“, davon 2 aus Deutschland, hat die SES gegen die widersprüchliche und klimafeindliche Strompolitik der BKW FMB Energie AG protestiert. Anstatt auf eine konsequente Strategie der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien setzt der Kanton Bern mit seiner BKW auf die fossilen Energieträger Kohle und Gas und auf die teure und gefährliche Atomenergie.
20. 11. 2007 Die Allianz «Stopp Atom» hat heute an einer Medienkonferenz auf die grossen Mängel sowohl des bestehenden als auch des geplanten Kernenergiehaftpflichtgesetzes (KHG) hingewiesen. Überhaupt von der Versicherbarkeit der Folgeschäden durch AKW-Störfälle auszugehen, sei angesichts der ungeheuren Kosten für die Steuerzahlenden blosse Augenwischerei, sagte der britische Experte für Sicherheitsfragen bei Atomkraftwerken, John H. Large, in Bern.
06. 11. 2007 Innerhalb von gut fünf Monaten kamen rund 120'000 Unterschriften für die «Volksinitiative für ein gesundes Klima» zusammen. Das ist ein klares Signal der Schweizer Bevölkerung für eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2020. Der Bundesrat entscheidet noch in diesem Monat über das zukünftige Klimaziel der Schweiz - den Volkswillen sollte er dabei berücksichtigen.
12. 10. 2007 Die Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace Schweiz, Pro Natura, VCS, WWF Schweiz sowie die Schweizerische Energie-Stiftung SES und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordern Verbesserungen der Aktionspläne für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Die Umweltorganisationen begrüssen zwar, dass viele der längst überfälligen Massnahmen nun endlich in Angriff genommen werden können, denn der Handlungsbedarf ist inzwischen enorm. Doch weder die Ziele noch die vorgeschlagenen Massnahmen sind genug.
12. 10. 2007 Ab nächsten Montag 15. Oktober findet in Bern die „International Conference on Radioactive Waste Disposal“ statt. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES weist auf diese Veranstaltung im Vorfeld hin, weil an dieser Tagung keine kritischen Stimmen zu Wort kommen werden. Es ist wohl kein Zufall, dass diese Konferenz gerade jetzt in der Schweiz stattfindet. Die Stromwirtschaft will neue AKW bauen. Sie weiss, dass das nur gelingt, wenn sie das Atommüllproblem als gelöst darstellen kann. Die SES macht darauf aufmerksam, dass es bis heute weltweit keine funktionierenden Lager für hochaktiven Atommüll gibt. Die SES wird an dieser Tagung teilnehmen und steht für Fragen zur Verfügung.
04. 10. 2007 Nationalrat Geri Müller, Präsident der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES), hat heute eine Mo¬tion eingereicht, die ein flächendeckendes Schweizer Krebsregister fordert. Diesen Sommer wurde eine Studie publiziert, die auf überdurchschnittlich viele Fälle von Kinderleukämie in der Nähe von Atomanlagen hinweist. In der Schweiz führen gerade jene Kantone, die eine oder meh¬rere Atomanlagen betreiben, kein Krebsregister.
25. 09. 2007 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES ist erfreut, dass sich Umweltminister Moritz Leuenberger an der UNO-Klimakonferenz in New York für einen globalen Klimaschutz einsetzt. Gleichzeitig ist die SES besorgt über die aktuelle Entwicklung der klimapolitischen Diskussi-on in der Schweiz. Statt die Erreichung der Klimaziele bis 2012 im Inland auf Kurs zu bringen, schlägt uns die Wirtschaft vor, den schweizerischen Klimaschutz ab 2012 im Ausland statt-finden zu lassen. SES-Geschäftsführer Jürg Buri meint dazu: „Die Wirtschaft sollte begreifen, dass Klimaschutz im Inland vorteilhafter ist als der Kauf von Auslandzertifikaten“. Eine heute in Deutschland veröffentlichte Studie von McKinsey bestätigt dies.
03. 09. 2007 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES befürwortet das Tempo und die generelle Stossrichtung der heute vorgestellten Aktionspläne. Nach einer ersten kurzen Sichtung zeigt sich jedoch, dass die Ziele verglichen mit anderen Ländern ungenügend sind. Insbesondere bei der Reduktion des Stromverbrauchs und der Reduktion der Klimagase muss die Schweiz mehr tun.
31. 08. 2007 Die „Stromlücke“ ist eine Denklücke. Erfunden in der Werbeabteilung der Atomlobby, soll uns die drohende Strom-Knappheit gefügig machen für die Fortsetzung einer verfehlten Strompolitik. Die Schweizerische Energie-Stiftung ist demgegenüber klar der Auffassung, dass eine zukunftsfähige und sichere Stromversorgung nicht auf neue Gas- und Atomkraftwerke, sondern auf Effizienz und Erneuerbare Energien setzt. Zu diesem Thema referieren und diskutieren heute Freitag in Zürich an der SES-Fachtagung Mythos Stromlücke 11 ReferentInnen.