Umweltorganisationen bewerten Aktionspläne Energie: "Ziele verschärfen, Massnahmen anpassen, go!"
12. 10. 2007 Die Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace Schweiz, Pro Natura, VCS, WWF Schweiz sowie die Schweizerische Energie-Stiftung SES und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordern Verbesserungen der Aktionspläne für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Die Umweltorganisationen begrüssen zwar, dass viele der längst überfälligen Massnahmen nun endlich in Angriff genommen werden können, denn der Handlungsbedarf ist inzwischen enorm. Doch weder die Ziele noch die vorgeschlagenen Massnahmen sind genug.Internationale Atommüllkonferenz ohne kritische Stimmen
12. 10. 2007 Ab nächsten Montag 15. Oktober findet in Bern die „International Conference on Radioactive Waste Disposal“ statt. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES weist auf diese Veranstaltung im Vorfeld hin, weil an dieser Tagung keine kritischen Stimmen zu Wort kommen werden. Es ist wohl kein Zufall, dass diese Konferenz gerade jetzt in der Schweiz stattfindet. Die Stromwirtschaft will neue AKW bauen. Sie weiss, dass das nur gelingt, wenn sie das Atommüllproblem als gelöst darstellen kann. Die SES macht darauf aufmerksam, dass es bis heute weltweit keine funktionierenden Lager für hochaktiven Atommüll gibt. Die SES wird an dieser Tagung teilnehmen und steht für Fragen zur Verfügung.Krebsrisiko in der Nähe von Atomanlagen
04. 10. 2007 Nationalrat Geri Müller, Präsident der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES), hat heute eine Mo¬tion eingereicht, die ein flächendeckendes Schweizer Krebsregister fordert. Diesen Sommer wurde eine Studie publiziert, die auf überdurchschnittlich viele Fälle von Kinderleukämie in der Nähe von Atomanlagen hinweist. In der Schweiz führen gerade jene Kantone, die eine oder meh¬rere Atomanlagen betreiben, kein Krebsregister.1-7/7