Die energiepolitischen Aktionspläne des UVEK: Die Aktionspläne sind nicht gut genug
03. 09. 2007 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES befürwortet das Tempo und die generelle Stossrichtung der heute vorgestellten Aktionspläne. Nach einer ersten kurzen Sichtung zeigt sich jedoch, dass die Ziele verglichen mit anderen Ländern ungenügend sind. Insbesondere bei der Reduktion des Stromverbrauchs und der Reduktion der Klimagase muss die Schweiz mehr tun.Nach einer ersten Durchsicht der Aktionspläne halten sich Erfreuliches und Unbefriedigendes in etwa die Waage.
Die SES begrüsst den umsetzungsorientierten Tenor der Aktionspläne grundsätzlich. Es macht Sinn dort zu beginnen, wo bereits politische Mehrheiten vorhanden sind (Bsp. Bonus Malus Autoimport, Gebäudesanierung). Dies genügt jedoch für eine Langfrist-Strategie nicht. Hier müssen auch die gesetzten Ziele stimmen. Diese sind aber in Anbetracht der energiepolitischen Herausforderungen und künftigen Entwicklungen ungenügend. Ein Blick über unsere nördliche Grenze veranschaulicht dies deutlich:
Der Ersatz der heutigen Haupt-Energiequellen muss in der Schweiz und in Europa wohl zügiger geschehen als dies die Pläne des UVEK vorsehen. Öl, Gas und Uran haben nicht nur existenzbe-drohende Nebenwirkungen (Strahlung, Klima) sondern auch eine begrenzte Reichweite.
Die SES wird nun die Aktionspläne eingehender studieren und auf ihre politische Durchsetzbarkeit und Wirkung hin überprüfen.
Weitere Informationen:
Jürg Buri
Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
MOBILE 078 627 84 14, FON 01 271 54 64
Die SES begrüsst den umsetzungsorientierten Tenor der Aktionspläne grundsätzlich. Es macht Sinn dort zu beginnen, wo bereits politische Mehrheiten vorhanden sind (Bsp. Bonus Malus Autoimport, Gebäudesanierung). Dies genügt jedoch für eine Langfrist-Strategie nicht. Hier müssen auch die gesetzten Ziele stimmen. Diese sind aber in Anbetracht der energiepolitischen Herausforderungen und künftigen Entwicklungen ungenügend. Ein Blick über unsere nördliche Grenze veranschaulicht dies deutlich:
| Deutschland (23.8.2007) | Schweiz (3.9.2007) | |
| Anteil eE an Stromerzeugung Bis 2020 (Stand 2000) |
Von 4,5% (2000) auf 25 – 30% (2030) > + 20 -25% |
Von 60 auf 65-70% > + 5-10% |
| CO2-Reduktion Bis 2020 (Stand 1990) |
Minus 40% | Minus 20% |
| Stromverbrauch Bis 2020 |
Minus 11% | Minus 0% Stabilisierung auf Niveau 2006 |
Der Ersatz der heutigen Haupt-Energiequellen muss in der Schweiz und in Europa wohl zügiger geschehen als dies die Pläne des UVEK vorsehen. Öl, Gas und Uran haben nicht nur existenzbe-drohende Nebenwirkungen (Strahlung, Klima) sondern auch eine begrenzte Reichweite.
Die SES wird nun die Aktionspläne eingehender studieren und auf ihre politische Durchsetzbarkeit und Wirkung hin überprüfen.
Weitere Informationen:
Jürg Buri
Geschäftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES
MOBILE 078 627 84 14, FON 01 271 54 64
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