14. 12. 2006 Die «Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik» begrüsst den Entscheid des Ständerats, wenigstens die Minimalvariante des Nationalrats zu unterstützen. Um die Ziele des CO2-Gesetzes und des Kyoto-Protokolls zu erreichen, braucht es aber auch eine analoge Abgabe auf Treibstoffen.
12. 12. 2006 In der Differenzbereinigung zum StromVG folgt der Nationalrat mehrheitlich dem Ständerat. Er unterstützt mit klarem Mehr die Förderung der sauberen Stromproduktion mittels Einspeisevergütung. Die vorgeschlagenen Massnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs scheiterten jedoch an der bürgerlichen Ratsmehrheit. Damit verpasst der Nationalrat eine historische Chance. Die beschlossenen 15 Millionen für Effizienzprogramme reichen bei Weitem nicht um die Effizienzpotentiale auszuschöpfen.
07. 12. 2006 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES lehnt den Bau neuer Gaskraftwerke für die Schweizerische Stromversorgung ab. Erdgas ist eine endliche und nicht erneuerbare Ressource, deren Erschöpfung absehbar ist. Eine nachlassende Förderrate und die zunehmende Herkunft aus politisch instabilen Weltregionen würden die Versorgungssicherheit hochgradig gefährden. Zusätzlich würden diese Gaskraftwerke den CO2-Ausstoss der Schweiz stark erhöhen, was unverantwortlich und kaum anderweitig kompensierbar wäre.
23. 11. 2006 Zürich/Bern – Die Umweltkommission des Ständerates hat es an ihrer morgigen Sitzung zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in der Hand, den Klimaschutz endlich voranzutreiben und der Trödelei der Räte ein Ende zu bereiten. Die Verhandlungen an der letzten Weltklimakonferenz und der Report des Weltbank-Ökonomen Stern zeigen unmissverständlich die Dringlichkeit schnellen Handelns auf. Die Klima-Allianz ruft den Ständerat auf, die CO2-Lenkungsabgabe auf Heizöl, Erdgas und Kohle nun endlich einzuführen.
01. 11. 2006 Die FDP hat es verpasst, die Weichen zu stellen. Noch vor wenigen Monaten stand im Aargau das Energieleitbild im Grossen Rat zur Diskussion, erarbeitet vom FDP-Regierungsrat Beyeler. Mangels Analyse wurde ein phantasieloses Papier erstellt, das in der Tat auf die gestellten Fragen keine Lösungen liefert. Effizienz und Erneuerbaren wurden vergessen. Darum erstaunt es nicht, dass die FDP nun mit Phantasielosigkeit brilliert und ein neues AKW fordert.
29. 10. 2006 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES nahm am 26. - 28. Oktober 2006 an einer Informationsreise der Nagra nach Schweden und Finnland teil. Wir wollten selber hinschauen, wie dort mit dem hochgiftigen Atommüll verfahren wird. Klar wurde einmal mehr, dass ein rascher Atommausstieg der klügste und sicherste Umgang mit diesem nicht lösbaren, gefährlichen und kostspieligen Problem darstellt.
24. 10. 2006 Das Atommüllproblem ist unlösbar, aber leider ist der Atommüll Realität. Darum ist es wichtig, dass wir maximal verantwortungsvoll mit diesem strahlenden Müll umgehen. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES will es wissen, wie die scheinbare Lösung dieses unlösbaren Problems aussieht. Wir haben das Angebot der Nagra angenommen und reisen vom 26. - 28. Oktober 2006 mit nach Schweden und Finnland.
20. 10. 2006 Seit 30 Jahren arbeitet die SES für eine menschen- und umweltverträgliche Energiepolitik. Sie hat in den letzten 30 Jahren viel bewegt und einiges erreicht, aber auch politische Niederlagen wegstecken müssen. Ihren runden Geburtstag feiert die SES mit einer spannenden Abendveranstaltung, wozu Sie herzlich eingeladen sind. Auf sie warten internationale Gäste, politische Satire, energiepolitische Baustellen und die Menschen die hinter dieser Organisation stehen.
18. 10. 2006 Die Schweizerische Energie-Stiftung SES kritisiert den heute vom Bundesrat verabschiedeten Entwurf zum Bundesgesetz über das eidgenössische Nuklear-Sicherheitsinspektorat (ENSIG) als völlig unzureichend. Wichtige Forderungen der SES, wie unter anderem der Erhalt und Ausbau der Eidgenössischen Kommission für die Sicherheit von Kernanlagen (KSA) wurden nicht berücksichtigt.
05. 10. 2006 Der Ständerat folgt bei der Förderung der sauberen Stromproduktion dem Nationalrat und bekennt sich zur Einspeisevergütung. Dabei diskriminiert er jedoch die Fotovoltaik und bevorzugt die Wasserkraft. Bei der Energie-effizienz geht er jedoch weniger weit als der Nationalrat und streicht die Effizienzprogramme. Damit verpasst er die historische Chance, der billigsten und umweltverträglichsten Form von Energie zum Durchbruch zu verhelfen.